Genussschein der Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH

Herr / Frau Heinzhermann Hinterbucher dieser Urkunde ist nach Massgabe der umseitig abgedruckten Bedingungen
mit einem Nominalbetrag von
511.228 ,- EURO
(in Worten: fünf eins eins zwei zwei acht EURO)

am Genussrechtskapital der Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH,
Handelsregister: Amtsgericht Recklinghausen HRB 98481, beteiligt.

Recklinghausen, 07.05.2020 Karsten Ries
Unterschrift


Bedingungen

§ 1 Genussrechtskapital

  1. Das Genussrechtskapital Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH (folgend die ‚Gesellschaft‘) entspricht der Nominalbetragssumme aller ausgegebenen Genussrechte, gleich, ob diese in einem Wertpapier verbrieft sind (Genussschein) oder nicht (unverbrieftes Genussrecht).
  2. Das Genussrechtskapital erhöht sich durch Emission weiterer Genussrechte sowie Kapitalheraufsetzungen gem. Abs. (4) und verringert sich durch Kündigungen gem. § 3 sowie Verlustbeteiligung gem. Abs. (3).
  3. Das Genussrechtskapital geht Gesellschafteransprüchen im Range vor, Gläubigeransprüchen im Range nach. Etwaige handelsrechtliche Verluste eines Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) werden zunächst zu Lasten des Komplementär- oder Kommanditkapitals behandelt und gebucht.
    Übersteigt der Verlust eines Geschäftsjahres die Summe der zu Geschäftsjahresbeginn in der Eröffnungsbilanz bilanzierten Gesellschafterkapitalien, so wird das Genussrechtskapital mit quotaler Wirkung für alle Genussrechtsinhaber um den übersteigenden Betrag herabgesetzt. Eine Nachschussverpflichtung der Genussrechtsinhaber ist ausgeschlossen.
  4. Wurde das Genussrechtskapital gemäss Abs. (3) gemindert, so sind Gewinne solange ausschliesslich dem Genussrechtskapital zuzurechnen, bis der herabgesetzte Betrag wiederhergestellt ist.

§ 2 Gewinnanspruch

  1. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf eine kalenderjährlich wiederkehrende Grundgewinnbeteiligung in Höhe von 9 % des vorseitig abgedruckten Nominalbetrages, sofern die Nettoinvestitionsrentabilität des Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH Portfolios im nämlichen Kalenderjahr nicht geringer als 0 % ist.
  2. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf eine kalenderjährlich wiederkehrende Überschussbeteiligung in Höhe der Hälfte jenes Prozentpunktsatzes des vorseitig abgedruckten Nominalbetrages, um den die Nettoinvestitionsrentabilität des Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH Portfolios im nämlichen Kalenderjahr 6 % übersteigt.
  3. Die Nettoinvestitionsrentabilität des Karsten Ries Existenzgründungsberatungen GmbH Portfolios ermittelt sich aus dem Verhältnis aller jener Zahlungsmittelzugänge eines Geschäftsjahres, die nicht dem Kapitalerhalt zuzurechnen sind, zum ursprünglich hingegebenen Anlagebetrag sämtlicher nach dem 07.05.2020 je erworbener Investitionsgüter.

§ 3 Ausschüttungsfälligkeit

  1. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf Ausschüttung eines Betrages in Höhe seines gemäss § 1 festzustellenden Gewinnanspruches bis zum 31. Januar des jeweiligen Folgejahres, den die Gesellschaft schuldbefreiend dem letzten ihr bekannten Inhaber dieses Genussscheines leistet.
  2. Die Gesellschaft ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, auf die gemäss Abs. (1) zu erwartende Ausschüttungszahlung eine mit kaufmännischer Vorsicht zu bemessende abschlagsweise Halbjahresausschüttung bis zum 31. Juli vorzunehmen. Einmal geleistete Halbjahresausschüttungen können gegen künftige Ausschüttungsansprüche aufgerechnet werden, jedoch nicht zur Zahlung zurückgefordert werden.

§ 4 Laufzeit / Kündigung

  1. Das Genussrecht ist jährlich mit einer Frist von acht Monaten zum Kalenderjahresende kündbar, erstmalig zum 31.12.2029.
  2. Mit dem Wirksamwerden der Kündigung entsteht für den Genussrechtsinhaber Anspruch auf eine Kündigungszahlung, deren Höhe dem Nominalbetrag entspricht.
  3. Das Kündigungsrecht der Gesellschaft ist ausgeschlossen, solange das Genussrechtskapital gemäss § 0 Abs. (3) herabgesetzt ist.
  4. Abweichend von Abs. (1) und (3) besteht ein Sonderkündigungsrecht der Gesellschaft für jenen Fall, dass eine Rechtsnorm in der Bundesrepublik Deutschland zum Tragen käme, welche die wirtschaftliche Position der Gesellschaft bezüglich der Genussrechte wesentlich beeinflusste.

§ 5 Information

  1. Der Genussrechtsinhaber ist über den Gang der Geschäfte bis zum 31. Juli eines Jahres für das zugehörige erste Kalenderhalbjahr, bis zum 31. Januar für das vorangegangene Kalenderjahr mit einem per E-Mail oder auf der Homepage der Gesellschaft bereitzustellendem Bericht zu informieren.
  2. Der Bericht hat über die Feststellung des gemäss § 1 ermittelten Gewinnanspruches Rechnung zu legen.
  3. Dem Genussrechtsinhaber ist auf Anfrage Einsichtnahme in jene Handelsbriefe der Gesellschaft zu gewähren, welche die Portfoliotransaktionen und Portfoliobestände sowie die Berechnung der Nettoinvestitionsrentabilität berühren, soweit diese keine wesentlichen Geschäftsgeheimnisse bergen.

Recklinghausen, 07.05.2020
Karsten Ries


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Top 9 aufhebungsvertrag:

    Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit Rupprecht Kremer

    Herrn/Frau
    Rupprecht Kremer
    Münster

    Münster, 07.05.2020

    Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses

    Sehr geehrte(r) Frau/Herr Rupprecht Kremer

    hiermit kündige wir das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis fristgerecht

    zum 25.2.2012 hilfsweise zum nächst zulässigen Termin.

    Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist stehen Ihnen noch 13 Urlaubstage zu. Diesen Urlaub erteilen wir Ihnen in der Kündigungsfrist.

    Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist werden Sie unter Fortzahlung der vertraglich vereinbarten Vergütung unwiderruflich von der Arbeitsleistung freigestellt. Die Freistellung erfolgt unter Anrechnung der noch zustehenden Resturlaubsansprüche sowie sonstiger eventueller Freistellungsansprüche.

    Der Betriebsrat ist vor Ausspruch dieser Kündigung angehört worden. Er hat der Kündigung zugestimmt.

    Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, selbst aktiv nach einer anderen Beschäftigung zu suchen und sich spätestens drei Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.
    Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weniger als drei Monate, haben sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu melden.
    Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird.
    Ein Verstoss gegen diese Pflichten kann zum Eintritt einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen.

    Mit freundlichen Grüssen

    ……………………………………………………………
    Unterschrift Emil Harms Brennholz Ges. mit beschränkter Haftung
    vertreten durch den Geschäftsführer: Emil Harms

    Empfangsbestätigung

    Ich habe die Kündigung erhalten am: 07.05.2020

    ……………………………………………………………
    Unterschrift Rupprecht Kremer


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    Top 7 Handelsvermittlervertrag:

      Letter of Intent (Absichtserklärung) zwischen Siggi Horn Tankanlagen u. Tanks Ges. mit beschränkter Haftung und Karina Schuster Pensionen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

      Zwischen

      Siggi Horn Tankanlagen u. Tanks Ges. mit beschränkter Haftung
      Sitz in Essen
      – ANBIETER –
      Vertreten durch den Geschäftsführer Siggi Horn

      und

      der Firma Karina Schuster Pensionen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
      Sitz in Bottrop
      Vertreten durch den Geschäftsführer Karina Schuster

      – ANWENDER –

      1. Vorbemerkungen

      Die ANWENDER GMBH möchte ihr System umstellen und beabsichtigt insofern Software von ANBIETER einzusetzen und ANBIETER zusätzlich mit der Projekt- und Einführungsunterstützung zu beauftragen.

      Die Parteien halten nachstehend den Stand ihrer bisherigen Verhandlungen und ihre vorläufigen Vereinbarungen fest. Sie begründen damit noch keine Verpflichtung zum Abschluss eines Lizenz- und Dienstleistungsvertrages. Vielmehr haben die Parteien bis zur Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages das Recht, jederzeit ohne Angaben von Gründen von den weiteren Verhandlungen Abstand zu nehmen. Der später abschliessende Vertrag (Hauptvertrag) soll folgenden wesentlichen Inhalt haben:

      2. Wesentlicher Inhalt des zwischen ANWENDER GMBH und ANBIETER abzuschliessenden Lizenz- und Dienstleistungsvertrags (Hauptvertrag)

      Gegenstand der vorgesehenen vertraglichen Vereinbarung ist der Erwerb und die Installation der Software für einen Testbetrieb. Dieser Testbetrieb soll ab dem 06.05.2020 in einen Echtbetrieb übergehen.

      Der zu vereinbarende Dienstleistungsteil soll konkrete Abstimmungen und ein Konzept zur Einführungs- und Projektunterstützung, Echtstartunterstützung, zur Einrichtung und Abstimmung der Schnittstellen sowie die notwendigen Anwenderschulungen enthalten.

      3. Zeitplan

      Die Parteien stimmen darin überein, dass sie schnellstmöglich Gespräche zur Ausarbeitung eines Lizenz- und Dienstleistungsvertrages im Geiste dieser Absichtserklärung aufnehmen mit dem Ziel eines zügigen Vertragsabschlusses.

      Beide Parteien sind bereit, die für den Vertragsabschluss erforderlichen Vorleistungen nach Treu und Glauben zu erbringen und zur Erreichung des Vertragsabschlusses partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Sie werden alle hierfür erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen.

      4. Inkrafttreten und Laufzeit der Absichtserklärung

      Diese Absichtserklärung tritt mit der Unterzeichnung durch beide Parteien in Kraft und endet automatisch mit Abschluss eines Hauptvertrages zwischen den Parteien, spätestens jedoch am 2.8.2029, es sei denn, die Parteien haben einvernehmlich eine Verlängerung der Laufzeit dieser Absichtserklärung schriftlich vereinbart.

      5. Geheimhaltung

      Die der anderen Partei übergebenen Unterlagen, Kenntnisse und Erfahrungen dürfen ausschliesslich für die Zwecke dieser Absichtserklärung verwendet werden.

      Die vorstehende Geheimhaltungsverpflichtung gilt nicht für Informationen, wenn und soweit

      diese bereits vor Offenlegung gegenüber der anderen Partei und ohne Geheimhaltungsverpflichtung rechtmässig in ihrem Besitz waren;
      diese ohne ihr Zutun veröffentlicht worden oder anderweitig ohne ihr Verschulden allgemein bekannt geworden sind;
      diese ihr nach Abschluss der Absichtserklärung von einem oder mehreren Dritten ohne Geheimhaltungsverpflichtung rechtmässig, also ohne Bruch dieser Vereinbarung durch die empfangende Partei, übermittelt wurden;
      diese schriftlich durch die offenlegende Partei gegenüber der anderen Partei freigegeben werden;

      – diese ohne entsprechende Verpflichtungen und Beschränkungen von der offenlegenden Partei einem Dritten zugänglich gemacht worden sind.

      6. Schlussbestimmungen

      Frühere mündliche oder schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien in Bezug auf den Gegenstand dieser Absichtserklärung sind mit deren Inkrafttreten gegenstandslos.

      Alle Vereinbarungen, die zwischen den Parteien zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt.

      Rechte und Pflichten aus dieser Absichtserklärung werden durch Formumwandlung bzw. Neustrukturierungen der Betriebsorganisation der Parteien, auch wenn diese zur Ausgliederung von Betriebsteilen oder zur Schaffung neuer Rechtspersönlichkeiten führen, nicht berührt.

      Sollte eine Bestimmung dieser Absichtserklärung unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die Parteien werden die unwirksame Bestimmung unverzüglich durch eine solche wirksame ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

      Auf diese Absichtserklärung findet deutsches Recht Anwendung. Gerichtsstand ist Essen.

      Essen, 06.05.2020 Bottrop, 06.05.2020

      ______________________________ ______________________________

      Unterschrift ANBIETER Unterschrift ANWENDER
      Siggi Horn Tankanlagen u. Tanks Ges. mit beschränkter Haftung Karina Schuster Pensionen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
      Siggi Horn Karina Schuster


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      Top 3 aufhebungsvertrag:

        Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit Chris Kretzschmar

        Herrn/Frau
        Chris Kretzschmar
        Düsseldorf

        Düsseldorf, 06.05.2020

        Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses

        Sehr geehrte(r) Frau/Herr Chris Kretzschmar

        hiermit kündige wir das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis fristgerecht

        zum 30.12.2011 hilfsweise zum nächst zulässigen Termin.

        Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist stehen Ihnen noch 50 Urlaubstage zu. Diesen Urlaub erteilen wir Ihnen in der Kündigungsfrist.

        Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist werden Sie unter Fortzahlung der vertraglich vereinbarten Vergütung unwiderruflich von der Arbeitsleistung freigestellt. Die Freistellung erfolgt unter Anrechnung der noch zustehenden Resturlaubsansprüche sowie sonstiger eventueller Freistellungsansprüche.

        Der Betriebsrat ist vor Ausspruch dieser Kündigung angehört worden. Er hat der Kündigung zugestimmt.

        Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, selbst aktiv nach einer anderen Beschäftigung zu suchen und sich spätestens drei Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.
        Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weniger als drei Monate, haben sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu melden.
        Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird.
        Ein Verstoss gegen diese Pflichten kann zum Eintritt einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen.

        Mit freundlichen Grüssen

        ……………………………………………………………
        Unterschrift Gottlieb Stamm Einzelhandel GmbH
        vertreten durch den Geschäftsführer: Gottlieb Stamm

        Empfangsbestätigung

        Ich habe die Kündigung erhalten am: 06.05.2020

        ……………………………………………………………
        Unterschrift Chris Kretzschmar


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        Top 5 bausubunternehmervertrag:

          Gesellschaftsvertrages zur Gründung einer BGB-Gesellschaft (GbR) / GbR Vertrag / Gesellschaft bürgerlichen Rechts

          Zwischen

          Frau / Herren
          Erni Klug

          Wohnhaft in Remscheid

          und

          Frau / Herren
          Poldi Kießling

          Wohnhaft in Würzburg

          wird folgender Gesellschaftsvertrag geschlossen:

          § 1 Name, Sitz und Zweck der Gesellschaft

          Zum gemeinsamen Betrieb eines Sperrholz, furniertes Holz u.ä. Lagenholz; Spanplatten u.ä. Platten, aus Holz oder anderen holzigen Stoffenhandelsgeschäftes wird von den Unterzeichnern eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts unter der Bezeichnung:

          ‚Erni Klug und Poldi Kießling, Sperrholz, furniertes Holz u.ä. Lagenholz; Spanplatten u.ä. Platten, aus Holz oder anderen holzigen Stoffeneinzelhandel‘

          gegründet.

          Die Gesellschaft ist auf alle, dem Zweck des Unternehmens dienenden Tätigkeiten gerichtet. Es können Filialen gegründet werden.
          Sitz der Gesellschaft ist Remscheid.

          § 2 Dauer der Gesellschaft

          Die Gesellschaft beginnt am 05.05.2020. Ihre Dauer ist unbestimmt. Der Gesellschaftsvertrag kann unter Einhaltung einer Frist von 9 Monaten jeweils zum Schluss eines Kalenderjahres gekündigt werden.
          Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

          § 3 Geschäftsjahr

          Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

          § 4 Einlagen der Gesellschafter

          Frau / Herr Erni Klug bringt in bar 295.850,- EURO sowie Einrichtungsgegenstände und Maschinen im Wert von 138.110,- EURO ein. Frau / Herr Poldi Kießling bringt in bar 151.371,- EURO sowie Einrichtungsgegenstände und Maschinen im Wert von 402.377,- EURO ein. Beide Gesellschafter sind entsprechend ihrer Anteile mit sofortiger Wirkung je zur Hälfte am Gesellschaftsvermögen beteiligt.

          § 5 Geschäftsführung und Vertretung

          Die Geschäfte werden von beiden Gesellschaftern gemeinschaftlich geführt. Jeder Gesellschafter ist zur Geschäftsführung alleine berechtigt. Er vertritt die Gesellschaft im Aussenverhältnis allein.

          Im Innenverhältnis ist die Zustimmung beider Gesellschafter zu nachfolgenden Rechtshandlungen und Rechtsgeschäften erforderlich:

          1. Ankauf, Verkauf und Belastung von Grundstücken
          2. Abschluss von Miet- und Dienstverträgen jeglicher Art
          3. Aufnahme von Krediten, Übernahme von Bürgschaften
          4. Abschluss von Verträgen, deren Wert im Einzelfall den Betrag von 112.888,- EURO übersteigt
          5. Aufnahme neuer Gesellschafter und Erhöhung der Einlagen

          § 6 Pflichten der Gesellschafter

          Keiner der Gesellschafter darf ohne schriftliches Einverständnis des anderen Gesellschafters ausserhalb der Gesellschaft ohne Rücksicht auf die jeweilige Branche geschäftlich tätig werden. Dazu gehört auch eine mittelbare oder unmittelbare Beteiligung an Konkurrenzgeschäften. Für Zuwiderhandlungen wird eine Vertragsstrafe in Höhe von je 88.500 ? vereinbart.

          Fristlose Kündigung bleibt vorbehalten.

          Jeder Gesellschafter kann verlangen, dass der Mitgesellschafter alle auf eigene Rechnung abgeschlossenen Geschäfte als für die Gesellschaft eingegangen gelten lässt. Daraus folgt, dass die aus solchen Geschäften bezogenen Vergütungen herauszugeben sind oder die Ansprüche auf Vergütung an die Gesellschaft abgetreten werden müssen.

          § 7 Gewinn- und Verlustrechnung / Entnahmerecht

          Gewinn und Verlust der Gesellschaft werden nach Massgabe der Beteiligung der Gesellschafter aufgeteilt. Jedem Gesellschafter steht eine Vorabvergütung in Höhe von 770.214,- EURO zu. Sollte die Gesellschaft nach Feststellung des Jahresabschlusses durch Auszahlung der Vorabvergütung in die Verlustzone geraten, sind die Gesellschafter zu entsprechendem Ausgleich verpflichtet.

          § 8 Kündigung eines Gesellschafters

          Im Falle der Kündigung scheidet der kündigende Gesellschafter aus der Gesellschaft aus. Der verbleibende Gesellschafter ist berechtigt, das Unternehmen mit Aktiva und Passiva unter Ausschluss der Liquidation zu übernehmen und fortzuführen. Dem ausscheidenden Gesellschafter ist das Auseinandersetzungsguthaben auszuzahlen.
          Bei der Feststellung des Auseinandersetzungsguthabens sind Aktiva und Passiva mit ihrem wahren Wert einzusetzen. Der Geschäftswert ist nicht zu berücksichtigen.
          Die Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens hat in vier gleichen Vierteljahresraten zu erfolgen, von denen die erste drei Monate nach dem Ausscheiden fällig ist. Das Auseinandersetzungsguthaben ist ab dem Ausscheidungszeitpunkt in Höhe des jeweiligen Hauptrefinanzierungssatzes der Europäischen Zentralbank zu verzinsen.

          § 9 Tod eines Gesellschafters

          Im Falle des Todes eines Gesellschafters gilt § 8 entsprechend mit der Massgabe, dass die Auseinandersetzungsbilanz zum Todestag aufzustellen ist.

          § 10 Einsichtsrecht

          Jeder Gesellschafter ist berechtigt, sich über die Angelegenheiten der Gesellschaft durch Einsicht in die Geschäftsbücher und Papiere zu unterrichten und sich aus ihnen eine Übersicht über den Stand des Gesellschaftsvermögens anzufertigen.
          Jeder Gesellschafter kann auf eigene Kosten einen zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Dritten bei der Wahrnehmung dieser Rechte hinzuziehen oder zur Wahrnehmung dieser Rechte beauftragen.

          § 11 Salvatorische Klausel

          Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
          Für den Fall der Unwirksamkeit verpflichten sich die Gesellschafter, eine neue Regelung zu treffen, die wirtschaftlich der unwirksamen Regelung weitestgehend entspricht.

          § 12 Änderungen des Vertrages

          Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

          Remscheid, 05.05.2020 Würzburg, 05.05.2020

          ____________________________ ____________________________

          Unterschrift Erni Klug Unterschrift Poldi Kießling


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          Top 5 genussschein:

            Muster eines Businessplans

            Businessplan Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung

            Anny Eberhardt, Geschaeftsfuehrer
            Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung
            Hagen
            Tel. +49 (0) 7716307
            Fax +49 (0) 5352313
            Anny Eberhardt@hotmail.com

            Inhaltsverzeichnis

            MANAGEMENT SUMMARY 3

            1. UNTERNEHMUNG 4
            1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
            1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
            1.3. Unternehmensorganisation 4
            1.4. Situation heute 4

            2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
            2.1. Marktleistung 5
            2.2. Produkteschutz 5
            2.3. Abnehmer 5

            3. Markt 6
            3.1. Marktuebersicht 6
            3.2. Eigene Marktstellung 6
            3.3. Marktbeurteilung 6

            4. KONKURRENZ 7
            4.1. Mitbewerber 7
            4.2. Konkurrenzprodukte 7

            5. MARKETING 8
            5.1. Marktsegmentierung 8
            5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
            5.3. Preispolitik 8
            5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
            5.5. Werbung / PR 8
            5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

            6. STANDORT / LOGISTIK 9
            6.1. Domizil 9
            6.2. Logistik / Administration 9

            7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
            7.1. Produktionsmittel 9
            7.2. Technologie 9
            7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
            7.4. Wichtigste Lieferanten 10

            8. MANAGEMENT / BERATER 10
            8.1. Unternehmerteam 10
            8.2. Verwaltungsrat 10
            8.3. Externe Berater 10

            9. RISIKOANALYSE 11
            9.1. Interne Risiken 11
            9.2. Externe Risiken 11
            9.3. Absicherung 11

            10. FINANZEN 11
            10.1. Vergangenheit 11
            10.2. Planerfolgsrechnung 12
            10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
            10.4. Finanzierungskonzept 12

            11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

            Management Summary

            Die Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung mit Sitz in Hagen hat das Ziel Onlineauktionen in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Onlineauktionen Artikeln aller Art.

            Die Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung hat zu diesem Zwecke neue Onlineauktionen Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Onlineauktionen ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Onlineauktionen Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

            Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Onlineauktionen eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

            Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 18 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2025 mit einem Umsatz von EUR 51 Millionen und einem EBIT von EUR 10 Millionen

            1. Unternehmung

            1.1. Geschichtlicher Hintergrund

            Das Unternehmen wurde von
            a) Wilmhard Solothurner, geb. 1959, Hagen
            b) Annelinde Fleischer, geb. 1959, Karlsruhe
            c) Goldina Albrecht, geb. 1956, Wirtschaftsjuristin, Freiburg im Breisgau

            am 19.6.2010 unter dem Namen Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung mit Sitz in Hagen als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 691000.- gegruendet und im Handelsregister des Hagen eingetragen.

            Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 27% und der Gruender e) mit 19% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

            1.2. Unternehmensziel und Leitbild

            Autoh? Navigationsmenü

            1.3. Unternehmensorganisation

            Die Geschaeftsleitung wird von Anny Eberhardt, CEO, Reinmar Ziegler CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2021 wie folgt aufgestockt werden:
            7 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
            26 Mitarbeiter fuer Entwicklung
            5 Mitarbeiter fuer Produktion
            9 Mitarbeiter fuer Verkauf
            Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Hagen im Umfange von rund 70000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

            1.4. Situation heute

            Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 15 Millionen und einen EBIT von EUR 237000.- erwirtschaftet.

            2. Produkte, Dienstleistung

            2.1. Marktleistung

            Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:

            Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung, vgl. Ziffer 2.2.

            Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung kennenzulernen.

            2.2. Produkteschutz

            Die Spezialprodukte der Anny Eberhardt Onlineauktionen Ges. mit beschränkter Haftung sind mit den Patenten Nrn. 932.137, 103.465 sowie 613.856 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2055 geschuetzt.

            2.3. Abnehmer

            Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

            3. Markt

            3.1. Marktuebersicht

            Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 781 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 590000 Personen im Onlineauktionen Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 496000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 4 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2025 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

            Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

            3.2. Eigene Marktstellung

            Die eigene Marktstellung ist mit EUR 8 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 8 Jahren von 6 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 37 Millionen entsprechen duerfte.

            3.3. Marktbeurteilung

            Onlineauktionen ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Onlineauktionen hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu1 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 21 ? 67 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 4 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

            Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Onlineauktionen wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Onlineauktionen Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

            Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

            Regionen Marktanteil Tendenz
            DeutschBundesrepublik Deutschland 27 %
            England 47%
            Polen 12%
            Oesterreich 35%
            Oesterreich 83%

            Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Onlineauktionen durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

            Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Onlineauktionen, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 50% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 62 mal kleiner.

            4. Konkurrenz

            4.1. Mitbewerber

            Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 12 ? 56% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

            4.2. Konkurrenzprodukte

            Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

            5. Marketing

            5.1. Marktsegmentierung

            Kundensegemente:

            Marktgebiete:

            5.2. Markteinfuehrungsstrategie

            Erschliessung der Marktgebiete

            5.3. Preispolitik

            Preise bewegen sich rund 19% unter den Preisen der Mitbewerber.

            5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

            Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

            5.5. Werbung / PR

            Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

            5.6. Umsatzziele in EUR 294000

            Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
            Ist Soll Soll Soll Soll Soll
            Sets 3?000 20?000 53000 319?000 449?000 708?000
            Zubehoer inkl. Kleidung 7?000 27?000 79000 154?000 587?000 740?000
            Trainingsanlagen 9?000 24?000 39000 122?000 556?000 873?000
            Maschinen 6?000 16?000 85000 209?000 499?000 824?000
            Spezialitaeten 3?000 11?000 46000 217?000 516?000 895?000

            6. Standort / Logistik

            6.1. Domizil

            Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

            6.2. Logistik / Administration

            Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 77 Millionen.

            7. Produktion / Beschaffung

            7.1. Produktionsmittel

            Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

            7.2. Technologie

            Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 8 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

            7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

            Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

            7.4. Wichtigste Lieferanten

            Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

            Einkaufsvolumen von EUR 2 Millionen diskutiert.

            8. Management / Berater

            8.1. Unternehmerteam

            ? CEO: Anny Eberhardt

            ? CFO: Reinmar Ziegler

            Administration
            Marketing
            Verkauf
            Einkauf
            Entwicklung

            8.2. Verwaltungsrat

            Praesident:Wilmhard Solothurner (Mitgruender und Investor)
            Delegierter: Anny Eberhardt (CEO)
            Mitglied: Dr. Annelinde Fleischer , Rechtsanwalt
            Mitglied: Reinmar Ziegler, Unternehmer

            8.3. Externe Berater

            Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
            Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Hagen und das Marketingbuero Vater & Sohn in Hagen beraten.

            9. Risikoanalyse

            9.1. Interne Risiken

            Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

            9.2. Externe Risiken

            Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Onlineauktionen Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

            9.3. Absicherung

            Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

            10. Finanzen

            10.1. Vergangenheit

            Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 2 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 258000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 31000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

            Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 400000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

            10.2. Planerfolgsrechnung

            Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
            Nettoumsatz 3?168 3?436 10?534 37?637 71?460 178?397
            Warenaufwand 1?660 3?457 11?754 45?215 52?191 224?756
            Bruttogewinn 9?431 1?153 29?340 39?245 61?657 221?409
            Betriebsaufwand 3?884 1?854 19?460 36?509 54?575 292?276
            EBITDA 4?645 4?504 26?886 36?652 62?383 251?370
            EBIT 6?282 5?132 29?197 38?228 53?488 120?523
            Reingewinn 9?432 1?168 10?898 36?435 71?636 285?478
            Investitionen 6?298 2?137 22?835 38?305 54?823 159?154
            Dividenden 0 4 4 6 11 26
            e = geschaetzt

            10.3. Bilanz per 31.12.2019

            Aktiven Passiven

            Fluessige Mittel 62 Bank 158
            Debitoren 399 Kreditoren 655
            Warenlager 215 uebrig. kzfr. FK, TP 705
            uebriges kzfr. UV, TA 653

            Total UV 5239 Total FK 1?395

            Stammkapital 265
            Mobilien, Sachanlagen 177 Bilanzgewinn 78

            Total AV 787 Total EK 376

            1825 9?838

            10.4. Finanzierungskonzept

            Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 3,2 Millionen wie folgt zu finanzieren:
            Erhoehung des Stammkapitals von EUR 0,2 Millionen um EUR 5,2 Millionen auf neu EUR 2,3 Millionen mit einem Agio von EUR 4,4 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 4,7 Millionen.
            Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 900000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 6,4 Millionen abzuloesen.

            11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

            EUR 35,8 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2021. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 1% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 406000.-, erstmals per 30.12.2020. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


            Million?r gesellschaft kaufen berlin


            Top 4 bausubunternehmervertrag:


              Genussschein der Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH

              Herr / Frau Erlfried Backes dieser Urkunde ist nach Massgabe der umseitig abgedruckten Bedingungen
              mit einem Nominalbetrag von
              206.268 ,- EURO
              (in Worten: zwei null sechs zwei sechs acht EURO)

              am Genussrechtskapital der Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH,
              Handelsregister: Amtsgericht Freiburg im Breisgau HRB 7541, beteiligt.

              Freiburg im Breisgau, 04.05.2020 Hansjörg
              Unterschrift


              Bedingungen

              § 1 Genussrechtskapital

              1. Das Genussrechtskapital Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH (folgend die ‚Gesellschaft‘) entspricht der Nominalbetragssumme aller ausgegebenen Genussrechte, gleich, ob diese in einem Wertpapier verbrieft sind (Genussschein) oder nicht (unverbrieftes Genussrecht).
              2. Das Genussrechtskapital erhöht sich durch Emission weiterer Genussrechte sowie Kapitalheraufsetzungen gem. Abs. (4) und verringert sich durch Kündigungen gem. § 3 sowie Verlustbeteiligung gem. Abs. (3).
              3. Das Genussrechtskapital geht Gesellschafteransprüchen im Range vor, Gläubigeransprüchen im Range nach. Etwaige handelsrechtliche Verluste eines Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) werden zunächst zu Lasten des Komplementär- oder Kommanditkapitals behandelt und gebucht.
                Übersteigt der Verlust eines Geschäftsjahres die Summe der zu Geschäftsjahresbeginn in der Eröffnungsbilanz bilanzierten Gesellschafterkapitalien, so wird das Genussrechtskapital mit quotaler Wirkung für alle Genussrechtsinhaber um den übersteigenden Betrag herabgesetzt. Eine Nachschussverpflichtung der Genussrechtsinhaber ist ausgeschlossen.
              4. Wurde das Genussrechtskapital gemäss Abs. (3) gemindert, so sind Gewinne solange ausschliesslich dem Genussrechtskapital zuzurechnen, bis der herabgesetzte Betrag wiederhergestellt ist.

              § 2 Gewinnanspruch

              1. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf eine kalenderjährlich wiederkehrende Grundgewinnbeteiligung in Höhe von 9 % des vorseitig abgedruckten Nominalbetrages, sofern die Nettoinvestitionsrentabilität des Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH Portfolios im nämlichen Kalenderjahr nicht geringer als 0 % ist.
              2. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf eine kalenderjährlich wiederkehrende Überschussbeteiligung in Höhe der Hälfte jenes Prozentpunktsatzes des vorseitig abgedruckten Nominalbetrages, um den die Nettoinvestitionsrentabilität des Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH Portfolios im nämlichen Kalenderjahr 5 % übersteigt.
              3. Die Nettoinvestitionsrentabilität des Hansjörg Bekleidungsgeschäfte GmbH Portfolios ermittelt sich aus dem Verhältnis aller jener Zahlungsmittelzugänge eines Geschäftsjahres, die nicht dem Kapitalerhalt zuzurechnen sind, zum ursprünglich hingegebenen Anlagebetrag sämtlicher nach dem 04.05.2020 je erworbener Investitionsgüter.

              § 3 Ausschüttungsfälligkeit

              1. Der Genussrechtsinhaber hat Anspruch auf Ausschüttung eines Betrages in Höhe seines gemäss § 1 festzustellenden Gewinnanspruches bis zum 31. Januar des jeweiligen Folgejahres, den die Gesellschaft schuldbefreiend dem letzten ihr bekannten Inhaber dieses Genussscheines leistet.
              2. Die Gesellschaft ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, auf die gemäss Abs. (1) zu erwartende Ausschüttungszahlung eine mit kaufmännischer Vorsicht zu bemessende abschlagsweise Halbjahresausschüttung bis zum 31. Juli vorzunehmen. Einmal geleistete Halbjahresausschüttungen können gegen künftige Ausschüttungsansprüche aufgerechnet werden, jedoch nicht zur Zahlung zurückgefordert werden.

              § 4 Laufzeit / Kündigung

              1. Das Genussrecht ist jährlich mit einer Frist von neun Monaten zum Kalenderjahresende kündbar, erstmalig zum 31.12.2028.
              2. Mit dem Wirksamwerden der Kündigung entsteht für den Genussrechtsinhaber Anspruch auf eine Kündigungszahlung, deren Höhe dem Nominalbetrag entspricht.
              3. Das Kündigungsrecht der Gesellschaft ist ausgeschlossen, solange das Genussrechtskapital gemäss § 0 Abs. (3) herabgesetzt ist.
              4. Abweichend von Abs. (1) und (3) besteht ein Sonderkündigungsrecht der Gesellschaft für jenen Fall, dass eine Rechtsnorm in der Bundesrepublik Deutschland zum Tragen käme, welche die wirtschaftliche Position der Gesellschaft bezüglich der Genussrechte wesentlich beeinflusste.

              § 5 Information

              1. Der Genussrechtsinhaber ist über den Gang der Geschäfte bis zum 31. Juli eines Jahres für das zugehörige erste Kalenderhalbjahr, bis zum 31. Januar für das vorangegangene Kalenderjahr mit einem per E-Mail oder auf der Homepage der Gesellschaft bereitzustellendem Bericht zu informieren.
              2. Der Bericht hat über die Feststellung des gemäss § 1 ermittelten Gewinnanspruches Rechnung zu legen.
              3. Dem Genussrechtsinhaber ist auf Anfrage Einsichtnahme in jene Handelsbriefe der Gesellschaft zu gewähren, welche die Portfoliotransaktionen und Portfoliobestände sowie die Berechnung der Nettoinvestitionsrentabilität berühren, soweit diese keine wesentlichen Geschäftsgeheimnisse bergen.

              Freiburg im Breisgau, 04.05.2020
              Hansjörg


              gmbh eigene anteile kaufen GmbH


              Top 3 AGB:

                Kaufvertrag für ein Einzelunternehmen zwischen Ullrich Paul und Waldemar Mangold Haus- und Grundstücksverwaltung Gesellschaft mit beschränkter Haftung

                Zwischen

                Waldemar Mangold Haus- und Grundstücksverwaltung Gesellschaft mit beschränkter Haftung
                mit Sitz in Cottbus
                Vertreten durch die Geschäftsführung Waldemar Mangold
                – nachfolgend Käufer genannt –

                und
                Ullrich Paul
                Koblenz
                – nachfolgend Verkäufer genannt –

                wird folgender Vertrag geschlossen:

                §1 Vertragsgegenstand

                Der Verkäufer verkauft folgende/s Firma/Unternehmen:

                Ullrich Paul Gebrauchtwagen Gesellschaft mbH unter der

                Adresse Koblenz

                Die Firma ist im Handelsregister Koblenz unter Nr.: 43815 eingetragen.

                Der Verkäufer überträgt das Recht zur Fortführung der bisher verwendeten Firma, ohne dass der Käufer jedoch zur Fortführung verpflichtet ist. Der Käufer ist berechtigt, die Firma durch einen Inhaberzusatz zu ergänzen.

                Der Kaufvertrag umfasst die in der Anlage 1 aufgeführten Gegenstände (Sachen, Forderungen, Schutzrechte, Verträge, Kundenadressen, Verbindlichkeiten etc.).

                Der Verkäufer übergibt an den Käufer zudem sämtliche Geschäftsunterlagen und Datenbestände. Er weist den Käufer ein und verpflichtet sich, dem Käufer die notwendigen Kenntnisse zu vermitteln und Erläuterungen zu geben.

                Die Übergabe erfolgt am um 0.00 Uhr (Übergabestichtag). Ab dem Betriebsübergang gehen sämtliche Rechte und Pflichten aus dem Geschäftsbetrieb auf den Käufer über.

                Bei allen An- und Ummeldungen sowie Anträgen, Anzeigen und Mitteilungen an Behörden und Dritte wirkt der Verkäufer – auf Wunsch des Käufers/oder soweit erforderlich* ? mit. Die anfallenden Kosten sind vom Käufer zu tragen.

                Im Übrigen sind Verkäufer und Käufer verpflichtet, sich gegenseitig alle Auskünfte zu erteilen und an allen Geschäften und Rechtshandlungen mitzuwirken, die zur Durchführung des Vertrages erforderlich sind.

                §2 Kaufpreis

                Der vereinbarte Kaufpreis beträgt 984.713,- Euro.

                Er ist am fällig und auf das Konto des Verkäufers bei der

                Bank: Commerzbank

                IBAN:

                zu überweisen. (Es zählt das Datum des Zahlungseingangs.)

                §3 Eigentumsübertragung

                Das Eigentum an allen verkauften Gegenständen geht ? soweit gesetzlich zulässig ? erst mit vollständiger Zahlung des Kaufpreises auf den Käufer über; dies gilt insbesondere für das Eigentum an beweglichen Sachen (Eigentumsvorbehalt).
                Der Käufer ist jedoch befugt, die Ware im ordnungsgemässen Geschäftsverkehr an Kunden zu veräussern. Der Käufer tritt die Forderung gegen den Dritten, die sich aus dem Verkauf ergibt, schon jetzt an den Lieferanten ab.
                Der Käufer ist berechtigt, die Forderung gegen den Dritten im eigenen Namen einzuziehen. Der Verkäufer behält sich das Recht vor, jederzeit die Abtretung der Forderung gegen den Dritten zu offenbaren und die Forderung selbst geltend zu machen.

                Der Käufer darf die beweglichen Sachen auf Rechnung des Verkäufers verarbeiten, verbinden und vermischen und die neuen Sachen im ordnungsgemässen Geschäftsverkehr veräussern.
                In diesem Fall erlangt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der Ware zum Anschaffungspreis der anderen verarbeiteten Ware.
                Veräussert der Käufer die neue durch Vermischung oder Verarbeitung entstandene Sache, tritt der Käufer dem Verkäufer schon jetzt zur Sicherung der Kaufpreisforderung die ihm gegen den Erwerber zustehende Forderung anteilig
                entsprechend dem Wert des Miteigentumsanteils ab.

                Der Käufer ist verpflichtet, dem Verkäufer sofort anzuzeigen, wenn Gegenstände von dritter Seite gepfändet oder in Anspruch genommen werden sollten. In allen Fällen hat zunächst der Käufer alle erforderlichen Massnahmen zur
                Abwendung eines Verlustes für den Verkäufer zu ergreifen und diesen hiervon zu benachrichtigen. Alle zur Beseitigung von Pfändungen und Einbehaltungen sowie zur Wiederbeschaffung der Ware aufgewendeten gerichtlichen und
                aussergerichtlichen Kosten hat der Käufer zu erstatten.

                Ferner verpflichtet sich der Käufer, die verkauften Gegenstände, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, ordnungsgemäss zu behandeln sowie für Reinigung und Instandhaltung zu sorgen. Von etwaigen Beschädigungen
                ist der Verkäufer unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Der Käufer haftet dem Verkäufer für die Folgen unterlassener Benachrichtigung. Die Gefahr der Beschädigung und des Untergangs der Gegenstände trägt der Käufer ab Übergangsstichtag.

                §4 Gewährleistung, Zusicherungen

                Die Gegenstände nach Anlage 1 werden in ihrem gegenwärtigen Zustand übergeben. Nicht von dem Verkäufer zu vertretene Verschlechterungen oder sonstige Veränderungen begründen keine Rechte des Käufers.
                Hinsichtlich des Aktivvermögens bestehen keine Veräusserungsbeschränkungen und Rechte Dritter. Die zur Abwicklung fälliger Liefer- und Leistungsverpflichtungen des Betriebes
                angeschafften oder hergestellten Gegenstände sind in auslieferungsfähigem bzw. in leistungsbereitem Zustand.

                Dem Kaufvertrag liegen folgende Unterlagen zugrunde: Bilanzen des Unternehmens vom Gewinn- und Verlustrechnungen vom betriebswirtschaftliche Auswertungen vom ggf. sonstige Unterlagen.
                Der Verkäufer versichert, dass diese Unterlagen nach bestem Wissen und Gewissen erstellt wurden und ihm keine Informationen vorliegen, die diesen vorgelegten Betriebsdaten widersprechen.

                Ein weitergehendes Gewährleistungsrecht des Käufers ist ausgeschlossen.

                Der Käufer bestätigt ausdrücklich, dass ihm keine vom Inhalt der vorgelegten Unterlagen abweichenden Zusicherungen gemacht worden sind.

                §5 Verträge

                Der Käufer übernimmt die in Anlage 3 aufgeführten Verträge (Geschäftsbeziehungen/ Kundenkartei), soweit dies möglich ist.

                Der Verkäufer verpflichtet sich, in enger Abstimmung mit dem Käufer die Zustimmung der/des jeweiligen Drittpartei/Kunden zu erreichen. Wird die Zustimmung verweigert, tritt der Verkäufer seine Rechte aus dem Vertrag an den
                Käufer ab und verpflichtet sich, weiterhin und ausschliesslich auf Rechnung des Käufers als Vertragspartei aufzutreten.

                Wird die Zustimmung zur Übernahme des Mietvertrages oder der Abschluss eines neuen Mietvertrages zu angemessenen Bedingungen über die Geschäftsräume seitens des Vermieters verweigert, kann der Käufer bis zum vom Vertrag
                zurücktreten.

                §6 Verbindlichkeiten

                Der Käufer übernimmt im Verhältnis zum Verkäufer die Erfüllung der in Anlage 4 aufgeführten Verbindlichkeiten. Die Höhe der einzelnen Verbindlichkeiten ist in der Anlage 4 festzusetzen.

                Von Verbindlichkeiten, die in der Anlage nicht aufgeführten und die aus dem Geschäftsbetrieb bis zum Übergangsstichtag entstanden sind, stellt der Verkäufer den Käufer frei.

                §7 Arbeitsverhältnisse

                Der Käufer übernimmt sämtliche Arbeitnehmer des Verkäufers, wie sie in der Anlage 5 zu diesem Vertrag aufgelistet sind, mit Wirkung zum Übergabestichtag mit allen Rechten und Pflichten einschliesslich etwa noch
                bestehender Urlaubsansprüche. Dem Käufer wurden alle besonderen Betriebsvereinbarungen (z.B. Altersvorsorge) von dem Verkäufer mitgeteilt. Bei der Berechnung der Betriebszugehörigkeit der Arbeitnehmer werden
                die bei dem Verkäufer geleisteten Beschäftigungszeiten angerechnet (§ 613a BGB). Der Verkäufer bestätigt, dass er der Pflicht zur Belehrung über das Widerrufsrecht gemäss § 613a BGB nachgekommen ist.

                Der Verkäufer sichert zu, dass alle Lohn- und Gehaltsansprüche der Arbeitnehmer bis zum Übergabestichtag sowie alle sonstigen damit verbundenen Lasten (Lohnsteuer, Sozialversicherung etc.) ordnungsgemäss erfüllt
                sind bzw. zum Fälligkeitstag erbracht werden; er stellt insoweit den Käufer von allen vor dem Übergangsstichtag entstandenen Ansprüchen der Arbeitnehmer frei.

                §8 Haftung für öffentliche Abgaben

                Der Verkäufer trägt die auf den Gewerbebetrieb entfallenen Steuern, Beiträge und Abgaben

                bis zum Übergabestichtag. Ab dem Übergabestichtag trägt der Käufer diese.

                Sollten sich zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Betriebsprüfung noch fällige Steuern, Beiträge oder Abgaben aus der Zeit vor der Übergabe ergeben, so haftet der Verkäufer hierfür.

                §9 Geschäftsgeheimnis und Datenschutz

                Der Verkäufer verpflichtet sich, Dritten gegenüber keine Betriebs- und Geschäfts-geheimnisse zu offenbaren.
                Es ist dem Käufer untersagt, personen- und unternehmensbezogene Daten, von im Rahmen des Verkaufs Kenntnis erlangt wird, ausserhalb der Abwicklung dieses Vertrags zu verarbeiten, bekannt zu geben, zugänglich zu machen
                oder sonst zu nutzen. Diese Regelung besteht über die Beendigung des Vertrags hinaus.

                Der Käufer verpflichtet sich, die übernommenen Datensätze der Bestandskunden nach den geltenden Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung zu verarbeiten.

                §10 Wettbewerbsverbot

                Der Verkäufer verpflichtet sich, für die Dauer von 5 Jahren ab dem Übergabestichtag im bisherigen sachlichen Tätigkeitsbereich des Unternehmens im Umkreis von 939 km um den derzeitigen Unternehmensstandort
                jeden Wettbewerb mit dem Käufer zu unterlassen, insbesondere sich an Konkurrenzunternehmen weder unmittelbar noch mittelbar zu beteiligen, in die Dienste eines Konkurrenzunternehmens zu treten oder ein solches Unternehmen auf
                sonstige Weise unmittelbar oder mittelbar durch Rat und Tat zu fördern.

                Verletzt der Verkäufer seine Verpflichtungen nach § 9 Absatz 1 oder/und § 10 dieses Vertrages, so verpflichtet er sich für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von 26.760 Euro zu zahlen.

                Das Recht Schadensersatz oder Unterlassung zu verlangen, bleibt hiervon unberührt. Die Vertragsstrafe wird auf den Schadensersatz angerechnet.

                §11 Mediationsklausel

                Die Parteien verpflichten sich, im Falle einer sich aus diesem Vertrag ergebenden Streitigkeit vor Klageerhebung bei einem ordentlichen Gericht oder Schiedsgericht eine Mediation gemäss der Mediationsordnung der IHK Wiesbaden durchzuführen.

                §12 Schiedsgerichtsklausel

                Sollte die Mediation gescheitert sein, so werden alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden.

                §13 Wesentliche Bestandteile

                Die mit dem Vertrag fest verbundenen Anlagen 1 bis 5 sind wesentlicher Bestandteil des Vertrages.

                §14 Sonstiges

                Die Vertragsparteien haben keine mündlichen Nebenabreden getroffen.

                Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftformklausel. Falls eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein sollte,
                wird dadurch die Geltung des Vertrages im Übrigen nicht berührt.

                An die Stelle der unwirksamen Bestimmung soll die entsprechende gesetzliche Regelung treten.

                Cottbus, 03.05.2020 München, 03.05.2020

                ____________________________ ____________________________

                Unterschrift Käufer Unterschrift Verkäufer

                Anlagen zum Kaufvertag:

                Anlage 1 Verzeichnis sämtlicher zum Betrieb gehörender Gegenstände

                Anlage 2 Material- und Warenbestand bei Übergabe

                Anlage 3 Verträge

                Anlage 4 Verbindlichkeiten

                Anlage 5 Arbeitnehmerliste mit Arbeitsverträgen


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                  Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Verwendung des Begriffs als Film- und literarischen Titel siehe Tätowierung (Begriffsklärung).

                  Frau mit Tätowierungen

                  Eine Tätowierung (auch Tatuierung; wissenschaftlich auch Tatauierung, umgangssprachlich (aus dem Englischen) Tattoo [.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}tə’tu:]) ist ein Motiv, das mit Tinte, Pigment oder anderen Farbmitteln in die Haut eingebracht wird oder[1] die Einbringung des Motivs. Dazu wird die Tätowierfarbe in der Regel von einem Tätowierer (heute meist mit Hilfe einer Tätowiermaschine) durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) in die zweite Hautschicht gestochen und dabei ein Bild, Zeichen, Muster oder Text gezeichnet. Heute stellt die Tätowierung beim Menschen eine Form der Körpermodifikation dar, bei Tieren eine Kennzeichnung (Tierkennzeichnung) zur Identifikation.[2]

                  Inhaltsverzeichnis

                  1 Ursprung und Entwicklungen

                  1.1 Älteste Funde

                  1.1.1 Ötzi
                  1.1.2 Die Mumien von Gebelein

                  1.2 Weitere Verbreitung

                  2 Funktion und Bedeutung

                  2.1 Tätowierung zur Kennzeichnung
                  2.2 Religion und Tätowierung
                  2.3 Permanent Make-up
                  2.4 Gesellschaftliche Bedeutung in Japan
                  2.5 Gesellschaftliche Bedeutung in der westlichen Welt
                  2.6 Berufliche Einschränkungen und die „T-Shirt-Grenze“
                  2.7 Motive, Stile und neue Trends

                  3 Kunst

                  3.1 Ausstellungen (Auswahl)

                  4 Rechtsmedizin und Strafermittlung
                  5 Anwendung in der Medizin
                  6 Etymologie
                  7 Technik

                  7.1 Schmucktätowierung
                  7.2 Schmutztätowierung

                  8 Rechtsgrundlagen

                  8.1 China
                  8.2 Deutschland
                  8.3 Österreich
                  8.4 Schweiz

                  9 Gesundheitsgefahren

                  9.1 Infektionsgefahr
                  9.2 Gesundheitsschädliche Farbstoffe
                  9.3 Verbrennung bei Kernspin-Tomographie
                  9.4 Augapfeltattoo

                  10 Entfernung

                  10.1 Säurelösung
                  10.2 Laser
                  10.3 Kostenbeteiligung bei Komplikationen

                  11 Beispiele
                  12 Reportagen und Dokumentarfilme (Auswahl)
                  13 Siehe auch
                  14 Fachzeitschriften (Auswahl)
                  15 Literatur

                  15.1 Medizinische Literatur
                  15.2 Literatur Wissenschaft und Kunst

                  16 Weblinks
                  17 Einzelnachweise

                  Ursprung und Entwicklungen

                  Wegen der vielfältigen und über den ganzen Erdball verstreuten Hinweise ist davon auszugehen, dass sich die Sitte des Tätowierens bei den verschiedenen Völkern der Erde selbständig und unabhängig voneinander entwickelt hat.

                  Älteste Funde

                  Ötzi

                  Lange galt die 5300 Jahre alte Gletschermumie Ötzi als ältester Fund eines Menschen mit Tattoo. Hinsichtlich der Anzahl der Tätowierungen hält er weiterhin den Rekord: Es sind 61, überwiegend geometrische Figuren, Linien und Punkte. Sie wurden in den Körper geritzt und dann mit einer Art Kohlepulver gefärbt. Da sie sich an auffälligen Stellen wie den Handgelenken, der Achillesferse, an Knie oder Brustkorb befinden, halten Forscher wie Albert Zink vom EURAC-Institut für Mumien in Bozen es für denkbar, dass die Tätowierungen auch eine medizinische Funktion hatten. Ötzi könnte mit einer Schmerztherapie, möglicherweise einer Art Akupunktur, seine Rücken- und Gelenkschmerzen betäubt haben.[3]

                  Die Mumien von Gebelein

                  2018 wurde durch eine Veröffentlichung einer Forschergruppe um den Museumskurator Daniel Antoine in der Fachzeitschrift Journal of Archeological Science bekannt, dass es noch ältere Tattoos gibt: Die ältesten bekannten Tätowierungen wurden auf zwei maximal 5351 Jahre alten Mumien aus Gebelein, einem kleinen Ort in Oberägypten, gefunden, die sich im British Museum in London befinden.[4][3] Bis zu dieser Veröffentlichung waren aus Afrika nur etwa tausend Jahre jüngere Verzierungen auf menschlicher Haut bekannt gewesen.

                  Die weibliche Mumie trug an der rechten Schulter und auf dem Rücken dunkle Tätowierungen, eine winklige Linie und vier s-förmige Zeichen in einer Reihe.[3] Niemals vorher waren bei einer Frau ähnlich alte Tattoos gefunden worden.[3]

                  Ein Mähnenschaf, Vorbild für eines der ältesten Tattoos

                  Die männliche Mumie trug auf dem rechen Oberarm zwei gehörnte Tiere, einen großen Stier und ein mächtiges Mähnenschaf.[3] Untersuchungen ergaben, dass der Mann im Alter von etwa 20 Jahren durch einen Stich von hinten getötet worden war.[3]

                  Da über die beiden Mumien keine schriftlichen Quellen vorhanden sind, können Wissenschaftler die mögliche Bedeutung der Funde nur aus dem Kontext der Funde ableiten.[3] Vermutet wird ein kultureller Hintergrund der Tattoos:[3] Die immer in Gruppen angeordneten S-Linien auf der weiblichen Mumie waren auffällig und für andere gut sichtbar an der Schulter platziert, sollten also gesehen werden. Die zweite Linie ließe sich als Schlagstock oder Klöppel identifizieren, wie er einst bei rituellen Tänzen Verwendung fand.[3] Beide Linienformen wurden auch auf einem Tonkrug aus der sogenannten prädynastischen Zeit in Ägypten gefunden.[3] Auf einer Schminkpalette aus dieser Zeit fanden die Wissenschaftler auch eine Darstellung des Mähnenschafs, wie es der männlichen Mumie eintätowiert wurde.[3] Stier und Schaf tauchen zudem auf Felszeichnungen auf, diese sind aber schwerer zeitlich einzuordnen. Daniel Antoine geht davon aus, dass beide Tiere einst für Männlichkeit und Stärke standen.[3]

                  Weitere Verbreitung

                  Besonders aufwändige und großflächige Tätowierungen sind von den eisenzeitlichen Skythen, einem Reitervolk der russischen Steppe und des Kaukasus, und aus der Pasyryk-Kultur im Altai bekannt. Dies scheint die häufig vertretene These zu widerlegen, dass die Sitte des Tätowierens ursprünglich aus Südwestasien stamme, sich von dort über Ägypten nach Polynesien und Australien ausgebreitet habe und schließlich nach Nord- und Südamerika weitergetragen wurde.
                  In seiner rituellen Bedeutung ist es in verschiedenen Kulturen in Mikronesien, Polynesien und bei indigenen Bevölkerungen verwurzelt und zum Beispiel auch bei den Ainu und den Yakuza (Japan) verbreitet (siehe z. B. Anci-Piri, Tatauierung in Palau und Philippinische Stammestätowierung).

                  Die Bibel überliefert zu dem Thema folgendes: „Und einen Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der Herr.“ (3. Mose 19,28). Tätowierungen waren jedoch bei einigen frühchristlichen Sekten üblich.[5] Neubekehrte ließen sich ein großes Tau (griechisch Τ) als Abbild des Kreuzes auf die Stirn ritzen. Später folgten Kreuzritter diesem Brauch und stachen sich (se compungunt) ein lateinisches Kreuz in die Haut.[6] Im europäischen Mittelalter verbreiteten sich christlich-religiöse Tätowierungen. So ist von dem Gelehrten und Mystiker Heinrich Seuse, der im 14. Jahrhundert lebte, überliefert, dass er sich den Namen Jesus auf die Brust tätowiert habe. Ein deutsches Mädchen erlangte 1503 Bekanntheit, weil sie am ganzen Körper mit religiösen Symbolen tätowiert war.[7]

                  Nach Strabon (Geographica) tätowierten sich die Karrner, ein keltischer Stamm der österreichischen Alpen. Laut Herodian (III, 14) tätowierten sich auch die Thraker.

                  Tätowierter Krieger aus dem Buch von K.v.d. Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst

                  Peʻa, die traditionelle Samoan-Tätowierung: Die Muster codieren die ethnische Herkunft

                  Tätowierte Mumie der „Prinzessin von Ukok“, die 1993 in einem Kurgan bei Kosch-Agatsch gefunden wurde (5.–2. Jh. v. Chr.)

                  TÄ?mati WÄ?ka Nene, ein MÄ?ori mit TÄ? moko, ca. 1870

                  Traditionelle Tätowierungen bei einer Frau in Suai/Osttimor

                  Funktion und Bedeutung

                  Tätowierungen können sehr unterschiedliche Funktionen und Bedeutungen haben. Die Literatur nennt u. a. Funktionen als Mitgliedszeichen und rituelles oder sakrales Symbol. In der heutigen Zeit dienen Tätowierungen auch als Ausdrucksmöglichkeit für Exklusivität, Selbstdarstellung, Geltungssucht und Abgrenzung (siehe auch Bourdieu). Weiterhin auch als Mittel zur Verstärkung sexueller Reize, Schmuck, Protest (Punk) und nicht zuletzt die der politischen Stellungnahme. Auch sexuelle Einstellungen werden durch Tätowierungen ausgedrückt. Adolf Loos bezeichnete in seiner Schrift Ornament und Verbrechen die Tätowierung als Ornament.[8]

                  Tätowierung zur Kennzeichnung

                  Tätowierung eines Auschwitzüberlebenden

                  In der Zeit des Nationalsozialismus wurden den Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz Häftlingsnummern eintätowiert.[9] Mitglieder der SS besaßen eine Blutgruppentätowierung am linken, inneren Oberarm.

                  Berichtet werden auch Tätowierungen bei Zwangsprostituierten durch Zuhälter.[10]

                  Die Tätowierung eines Identifikationscodes ist bei vielen Haus- und Zuchttieren insbesondere bei Reisen ins Ausland üblich, um Tier und Halter einander zuordnen zu können. Bei Nutztieren wurde lange Zeit das Brandzeichen dafür eingesetzt. Mit der zunehmenden Verwendung von Mikrochips, die unter die Haut implantiert werden, existiert eine praktikable Alternative zur Tätowierung.

                  Religion und Tätowierung

                  Innerhalb des Judentums stoßen Tätowierungen teilweise nach Lev 19,28 EU auf Ablehnung.[11][12] Tätowierungen, zu denen Juden gezwungen wurden (beispielsweise Nummern-Tätowierungen in Konzentrationslagern), werden toleriert (da sie unter Zwang passierten). Allerdings dürfen solche zwanghaften Tätowierungen nicht durch weitere Tätowierungen verändert oder unsichtbar gemacht werden.

                  Bis 1890 wurden in Bosnien katholische Mädchen tätowiert, um einen Übertritt zum Islam zu verhindern. Armenische Christen hielten die Tradition der Pilgertätowierung bis zum Ersten Weltkrieg bei; so lange wurde diese Form der Markung in Jerusalem angeboten. Koptische Christen in Ägypten tragen ein Kreuz an der Innenseite des rechten Handgelenkes, um sich vom Islam zu distanzieren. Unter den Tigray in Äthiopien und in Eritrea ist unter anderem das Tragen eines tätowierten Kreuzes aus dem orthodoxen Christentum auf der Stirn verbreitet. In früheren Zeiten war Christen das Tragen von Tätowierungen verboten.[13]

                  „Der Körper ist die Kathedrale des 21. Jahrhunderts. Der Körper ist Ausdrucksmittel und Präsentationsfläche – und er ist einzigartig“

                  – Paul-Henri Campbell[14]

                  Eine weitere Form der religiösen Tätowierung stellt die in Südostasien – vor allem in Kambodscha, Laos und Thailand – praktizierte Yantra-Tätowierung dar.[15][16]

                  Mit christlichen Motiven tätowierte Frau aus Bosnien

                  Der Erzengel Michael erschlägt den Drachen

                  Mönche beim Yantra-Tätowieren

                  Der Rücken eines Anhängers des Wat Bang Phra-Tempels bedeckt mit Yantra-Tätowierungen

                  Tätowierung der Hand mit sakralen Symbolen

                  Permanent Make-up

                  Eine Sonderform ist das sogenannte Permanent Make-up, bei dem die Konturen von z. B. Augen, Lippen (siehe auch: Lippentattoo) usw. hervorgehoben bzw. nachgezeichnet oder schattiert werden. So lassen sich auch Operationsnarben kaschieren oder ein Brustwarzenhof rekonstruieren.

                  Gesellschaftliche Bedeutung in Japan

                  Eine sehr lange Tradition haben Tätowierungen in Japan, wo sie Irezumi (jap. 入(れ)墨, wörtlich: „Tinte einbringen“) bzw. Horimono (彫(り)物, wörtlich eigentlich: „Bildhauerei, Schnitzerei“) genannt werden. Die früheste Erwähnung findet sich im chinesischen Geschichtswerk Weizhi Worenchuan, in dem das Japan des 3. Jahrhunderts beschrieben wird. Daneben lassen sich Tätowierungen (Anci-Piri) auch bei den Ainu, der nordjapanischen Urbevölkerung, nachweisen.

                  Zu Beginn der Edo-Zeit (1603 bis 1868) waren Tätowierungen unter anderem bei Prostituierten und Arbeitern sehr beliebt. Ab 1720 wurde die Tätowierung als eine Art Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt, weshalb sich „anständige“ Japaner nicht mehr tätowieren ließen. Wer als Krimineller gezeichnet war, konnte sich nicht mehr in die Gesellschaft eingliedern, was zur Bildung einer eigenen Schicht führte: den Yakuza. Unter der Meijiregierung wurde 1870 diese Praxis abgeschafft, Tätowierungen wurden komplett verboten, was erst 1948 aufgehoben wurde.

                  Obwohl stilistisch sehr einheitlich, gibt es eine große Vielfalt an Motiven, die oft der Mythologie entnommen sind, wie Drachen oder Dämonen, die häufig aus Sagen stammen und eine ganze Geschichte erzählen. Oder es gibt Symbole wie Kirschblüten (Schönheit und Freude, aber auch Vergänglichkeit) und Kois (Erfolg, Stärke und Glück). Ein Stil mit blutigen und grausigen abgehackten Köpfen entwickelte sich, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts Gruselgeschichten in Japan äußerst populär wurden. Eine japanische Sitte ist es, sich zeitlebens von einem einzigen Künstler tätowieren zu lassen; oftmals entstehen daraus über Jahre hinweg großflächige Gemälde auf dem ganzen Körper, die schließlich vom Künstler signiert werden.

                  Tätowierungen sind in Japan noch immer stigmatisiert und werden oft als Verstrickung ins kriminelle Milieu interpretiert. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Yakuza-Kultur (vor allem die den kompletten Torso einnehmenden, sogenannten Bodysuits). In manchen öffentlichen Bädern wird Menschen mit großflächigen Tätowierungen der Eintritt verweigert. Aber ebenso wie im Westen werden Tätowierungen gerade bei jungen Japanern immer beliebter und dadurch einer breiteren Gesellschaftsschicht vertraut. Heutzutage gibt es in Japan viele weltweit bekannte Tätowierer (zum Beispiel Horiyoshi III), die ihr Können an ihre Schüler weitergeben. Andererseits geht die Verbreitung von Tätowierungen unter Gangmitgliedern zurück, da diese keine Aufmerksamkeit wecken wollen. Somit löst sich in Japan die Verbindung zwischen Kriminalität und Tätowierung.

                  In letzter Zeit erfreuen sich auch in westlichen Kulturen Tätowierungen im japanischen Stil wachsender Beliebtheit.

                  Yan Qing aus dem Roman Die Räuber vom Liang-Schan-Moor, Farbholzdruck von Utagawa Kuniyoshi (um 1827)

                  Tätowierte Japaner, handkolorierte Fotografie von Felice Beato (um 1870)

                  Tätowierte Yakuza beim Sanja Matsuri-Festival in Asakusa, Tokio (2007)

                  Gesellschaftliche Bedeutung in der westlichen Welt

                  MS-13-Gangmitglied mit Tattoos

                  Tätowierungen hatten ursprünglich im Westen das Stigma des Matrosen oder Sträflings und werden von US- und lateinamerikanischen Jugendgangs als Zeichen der Zugehörigkeit verwendet, erfreuen sich aber spätestens seit den 1990er Jahren größerer Beliebtheit. Was vorwiegend als Ausdruck einer Jugendkultur begann, die auch Piercing und Branding umfasst, ist heute in breiten Gesellschaftsschichten vorzufinden. Zahlreiche Prominente, die sich öffentlich mit Tätowierungen zeigten, trugen zu einer zunehmenden Akzeptanz bei.
                  Dennoch werden Tätowierungen nach wie vor auch als Code und Sprache innerhalb krimineller Banden verwendet. So sind beispielsweise unter Anhängern der russischen Gruppe Diebe im Gesetz den tätowierten Motiven begangene Straftaten, abgesessene Gefängnisjahre oder die Hierarchie innerhalb der Gruppe zu entnehmen.[17]

                  Kinder nutzen Abziehtattoos, die sich leicht wieder entfernen lassen, aber unter dem Begriff Tattoo oder Tätowierung firmieren. Analog dazu finden sich auch sogenannte Hennatätowierungen, die nicht in die Haut gestochen, sondern aufgemalt werden. Hier wird nur die Hornschicht der Oberhaut eingefärbt. Da diese verhornten Zellen kontinuierlich abschuppen, verschwindet die vorgebliche Tätowierung nach einigen Wochen.

                  Der Musiker Tommy Lee mit Tätowierungen

                  Diese Entwicklung zeigt die Annäherung des Tätowierens an den Mainstream, ermöglicht sie doch eine Tätowierung als Modeaccessoire. Auch die Bio-Tätowierung verschwindet angeblich nach einigen Jahren von selbst, weil nicht so tief gestochen wird. In Wirklichkeit geschieht das aber nur sehr selten, wenn überhaupt, da es quasi unmöglich ist, so genau zu arbeiten, dass weder zu flach gestochen wird (die Tätowierung verschwindet schon während der Heilung) noch zu tief (die Tätowierung bleibt). Mindestens Teile oder ein Schatten der Tätowierung bleiben zumeist erhalten. Daher wird von seriösen Tätowierern davor gewarnt. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat eine Tätowiererin zur Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt, weil sie der Kundin zugesichert hatte, die Bio-Tätowierung würde nach drei bis sieben Jahren verschwinden – was nicht geschah.[18]

                  Der Anteil der Tätowierten an der deutschen Bevölkerung nimmt zu. So stieg der Anteil der tätowierten Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren von 22,4 % (2003) auf 26 % (2009), der der tätowierten Frauen zwischen 25 und 34 Jahren verdoppelte sich sogar beinahe von 13,7 % (2003) auf 25,5 % (2009). Die beliebtesten Stellen waren dabei die Arme und der Rücken.[19] In Deutschland trägt inzwischen fast jeder fünfte Erwachsene eine Tätowierung (Stand: April 2018).[20] Insbesondere stieg der Anteil der Tätowierten bei Frauen und älteren Menschen. 2017 war rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren tätowiert. Damit stieg in dieser Frauengruppe allein zwischen 2009 und 2017 um mehr als 19 Prozent an. Bei 35- bis 44-jährigen Frauen gab es einen Zunahme der Tätowierten um 15 Prozent.[21]

                  In Österreich hat das IMAS-Institut April/Mai 2016 Österreicher über 16 Jahre befragt: Fast ein Viertel davon sind tätowiert, von den unter 35-Jährigen sogar 40 Prozent.[22]

                  Berufliche Einschränkungen und die „T-Shirt-Grenze“

                  Tätowierungen und Piercings sind Privatsache, die grundsätzlich dem Persönlichkeitsrecht unterliegen. Nach Ansicht von Steffen Westermann, Sprecher des Berufsstrategie-Büros Hesse/Schrader dürfe der Chef den Körperschmuck nicht verbieten.[23] Dennoch gebe es in der Arbeitswelt viele ungeschriebene Gesetze. Oft entscheide beim Bewerbungsgespräch der erste Eindruck darüber, ob ein Mitarbeiter „ins Team passt“, selbst in Kreativberufen. Begründet werde eine Ablehnung selten mit dem auffälligen Körperschmuck, sondern meist mit Kompetenzzweifeln. In Branchen mit regelmäßigem Kundenverkehr sind Tätowierungen nur innerhalb der sogenannten „T-Shirt-Grenze“ erlaubt. Das ist der Bereich, der von einem handelsüblichen T-Shirt abgedeckt werden kann.[24][25] Das baden-württembergische Innenministerium schaffte 2017 die T-Shirt-Grenze ab. Das heißt, Polizisten dürfen auch an Unterarmen Tätowierungen tragen, allerdings müssen sie von Größe und Motiv her dezent sein. Gewaltverherrlichende, diskriminierende oder politisch heikle Motive bleiben verboten.[26]

                  Die Zentrale Dienstvorschrift der Bundeswehr A-2630/1 regelt seit Januar 2014 Das äußere Erscheinungsbild der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Demnach sollen die Soldaten beim Tragen einer Uniform sichtbare Tätowierungen „in geeigneter und dezenter Weise abdecken“.[27][28]

                  Tätowierung über dem Steißbein, umgangssprachlich „Arschgeweih“

                  Motive, Stile und neue Trends

                  Biomechanik-Tattoo

                  Waren Anfang des 20. Jahrhunderts Tätowierungen fast nur bei Seeleuten, Soldaten oder Häftlingen zu sehen, so entwickelte sich seit den späten 1980er Jahren ein allgemeiner Trend zu Tattoos. Es machten auch gewisse Musikszenen Tätowierungen zu einem Bestandteil ihrer Subkultur.

                  In den 1990er Jahren erlebten vor allem sogenannte Tribal-Tattoos ihre Hochblüte.[29] Tribals (manchmal auch Iban genannt) fanden in verschiedensten Formen den Weg unter die Haut. Vor allem bei Trägerinnen waren sie unter der scherzhaften Bezeichnung Arschgeweih auf dem Steiß platziert zu finden.

                  Ende der 1990er Jahre gab es in der Tattoo-Szene einen Trend zu sogenannten Old-School-Motiven. Dies sind Motive, die ihren Ursprung häufig in alten Seemannstätowierungen haben. Beispiele für Motive dieses Genres sind Sterne, Schwalben, Anker oder Herzen.[30]

                  Weitere Trends stellen sogenannte Geek- oder Nerd-Tattoos dar. Die Motive stammen in der Regel aus dem akademischen Bereich oder dem Computerbereich und spiegeln die wachsende Popularität von Geekstyle und Nerdcore wider.[31] Ferner finden bei sogenannten Biomechanik-Tattoos, Motive von Haut-Öffnungen, hinter denen Muskeln, Organe oder auch Maschinenteile sichtbar sind, Verwendung.[32]

                  Beim „Cover-up“ werden ungeliebte Tattoos durch andere, größere Motive überdeckt.

                  Kunst

                  Rotarymaschine „Kohrs 1978“ (Liner), Kunstausstellung „skin stories“ in der kunst galerie fürth 2015.

                  Die Künstlerin Valie Export ließ sich am 2. Juli 1970, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt, von Horst Streckenbach ein Strumpfband tätowieren. „Der eigene Körper wird schmerzhaft und dauerhaft mit einem Strumpfband – einem Fetisch männlicher Sexualfantasien – markiert, um damit Funktionalisierung und soziale Rolle der Frau als Sexualobjekt zu entlarven sowie ihre gesellschaftliche Bestimmung durch den Mann zu reflektieren.“ Die Philosophin Simone de Beauvoir formulierte dazu: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“[33] Im Jahr 1971 traf Streckenbach anlässlich der 4. experimenta in Frankfurt auf Timm Ulrichs, der sich als „erstes lebendes Kunstwerk“ die Signatur timm ulrichs 1940 – … tätowieren ließ.[34][35] Auf sein rechtes Augenlid ließ er sich von Streckenbach (Frankfurt/Main) 1981 die Worte „The End“ tätowieren[36] – der Abspann für den ultimativ letzten Film.[37] Getreu seinem Motto „Totalkunst ist das Leben selbst“ ließ sich Ulrichs 1971 öffentlich die eigene Signatur in den Oberarm tätowieren. Nicht die einzige Tätowierung: Seit kurzem steht auf seinem Fuß „Copyright by Timm Ulrichs“.

                  Der Pop-Art-Künstler Marco De Lucca und Tattoo-Künstler Dietmar „Dischy“ Gehrer aus Rheineck arbeiteten 2012 zusammen.[38]

                  Die Tätowierer Manfred Kohrs (Hannover) und Horst Streckenbach (Frankfurt/Main) haben in den späten 1970er Jahren daran gearbeitet, die deutschen Tätowierer in die künstlerische Szene einzuführen; auch um dem Berufsstand den Habitus des „Halbseidenen“ zu nehmen, der in diesen Jahren noch extrem vorhanden war. In den Jahren 1977 bis 1981 erstellte Manfred Kohrs – als Mitglied im Kunstverein – einige Einzelprojekte mit der Thematik Tätowierungen. Im Jahr 2015 wurde im Rahmen der Ausstellungen Skin Stories in der Kunst Galerie Fürth, neben Werken von u. a. mit Natascha Stellmach, Timm Ulrichs, Wim Delvoye, Simone Pfaff und Volker Merschky, auch eine Tätowiermaschine von Manfred Kohrs ausgestellt.[39][40]

                  Im September 1995 zeigte Ed Hardy in der New Yorker Kunstgalerie The Drawing Center die Ausstellung »Pierced Hearts and True Love«. Hardy gab in dieser Ausstellung, die ein „entscheidender Schritt zur Imageverbesserung des Tätowierens“[41] war, einen geschichtlichen Überblick der vergangenen 100 Jahre.

                  Die Berliner Künstlerin Ingeborg Leuthold beschäftigt sich seit 1985 mit Motiv tätowierter Menschen. Angeregt durch die Loveparade und den Christopher Street Day vertiefte sie ihre Arbeiten zum Thema, die 2010 in der Ausstellung Tattoo total oder die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies einen Höhepunkt fand.[42]

                  Die US-amerikanische Künstlerin Shelley Jackson erstellte 2003 ein Kunstprojekt namens „The skin project“. Sie hat eine Kurzgeschichte von 2095 Wörtern verfasst, welche nicht gedruckt wurden, vielmehr ließen sich Freiwillige jeweils ein Wort der Geschichte tätowieren.[43]

                  Ausstellungen (Auswahl)

                  2017/2018: GRASSI invites #4: Tattoo und Piercing, GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig.[44]
                  2015: tattoo, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.[39]
                  2015: Skin Stories, Kunst Galerie Fürth.[40]
                  2013/2014: Tattoo, Gewerbemuseum Winterthur.[45]
                  2013: gestochen scharf – Tätowierung in der Kunst, Museum Villa Rot[46]
                  seit 2002: GAT – Grüße Aus Tätowierungen, jährliche Ausstellung mit wechselnden Themen

                  Rechtsmedizin und Strafermittlung

                  Strafermittler und Rechtsmediziner benutzen Tattoos, um Leichen zu identifizieren und Tatverdächtige ausfindig zu machen.[20]

                  Anwendung in der Medizin

                  Horst Streckenbach war der erste Tätowierer, der nachweislich bereits 1976 im medizinischen Bereich arbeitete und nach einer Mammakarzinom-Operation eine Mamillenrekonstruktion vornahm. Der Vorgang wurde als „Streckenbach – Technik“ in die med. Literatur übernommen.[47]
                  Ab dem Jahr 1983 führte der Tätowierer Manfred Kohrs, im Nachgang zu Brustrekonstruktionen, Tätowierungen durch, um den Brustwarzenhof zu rekonstruieren. In der Folgezeit belieferte Kohrs einige deutsche Kliniken mit entsprechendem Gerät und schulte Mediziner an.[48][49] In der Augenheilkunde gibt es ein selten angewandtes Verfahren der rekonstruktiven Chirurgie, das als Keratographie oder auch Hornhauttätowierung bekannt ist. Dabei werden naturnahe Farbpigmente unter die Hornhaut des menschlichen Auges eingebracht. Es dient der plastischen Verbesserung bei schweren kosmetischen Entstellungen durch Erkrankungs- oder Verletzungsfolgen der vorderen Augenabschnitte (Iris, Pupille usw.). Die Keratographie beinhaltet zwar ein gewisses Risiko und kann mit Komplikationen einhergehen, gleichwohl kann sie sich für Patienten eignen, bei denen eine Wiederherstellung der Sehkraft nicht mehr zu erwarten ist. Seit fast 2000 Jahren sind solche Verfahren bekannt, gerieten jedoch über lange Zeit in Vergessenheit und erfahren seit einigen Jahren wieder eine Renaissance, wenn auch nur für eine begrenzte Anzahl von Betroffenen.[50] Die Prozedur des Tätowierens ist unter der Internationale Klassifikation der Behandlungsmethoden in der Medizin als chirurgische Prozedur unter dem Operationen- und Prozedurenschlüssel 5-890 (Tätowieren und Einbringen von Fremdmaterial in Haut und Unterhaut) gelistet.[51][52]

                  Etymologie

                  Sowohl das deutsche Wort „tätowieren“ als auch das englische „tattoo“ (ˌtæ’tuː) haben ihren Ursprung in den polynesischen Sprachen. Das samoanische Wort tatau (als Hautverzierung oder Zeichen)[53] kann übersetzt werden mit „richtig“ und meint so viel wie „richtig [die Haut oder Muster einschlagen]“[54][55] oder auch „gerade, kunstgerecht“.[56] Nach der Ankunft James Cooks 1774 in England verbreitete sich der Begriff in Europa.[55] In der englischen Militärsprache gab es ein gleichlautendes Wort (aus niederländisch taptoe) schon seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, es bezeichnet bis heute den Zapfenstreich. In England wurde der Begriff tattow neben dem zunächst gebräuchlichen tattaow verwendet, der dann von tattoo (aus marquesanisch tatu) ersetzt wurde, was heute ausschließlich benutzt wird.[57] Die Tatsache, dass es in England zunächst überwiegend Soldaten waren, die sich tätowieren ließen, könnte den Ersatz des Wortes befördert haben.

                  Im deutschen Sprachraum existierten lange Zeit die Begriffe Tatauieren und Tätowieren nebeneinander, bis sich schließlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bezeichnung Tätowieren endgültig durchsetzte. In der Ethnologie wird jedoch weiterhin meist von Tatauieren und Tatauierungen gesprochen.

                  Technik

                  Schmucktätowierung

                  Tätowiermaschine mit Magnetspulenantrieb

                  Der Vorgang der Tätowierung besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig mit dem Durchstechen ein Farbmittel in die Haut eingebracht wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde das eingelagerte Farbmittel lediglich in die Zelllagen der Epidermis eingebracht werden. Dies hätte zur Folge, dass bei der fortwährenden Erneuerung dieser Hautschicht ein Abwachsen und eine Abstoßung der Farbmittelteilchen nach außen gleichzeitig mit den Epidermiszelllagen erfolgen würde. Im zweiten Fall, wenn also der Stich zu tief in die Haut vorgenommen wird, kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farbmittel. Dauerhaft haltbar sind diejenigen Farbmittel, die in der mittleren Hautschicht (Dermis), und zwar im Zelltyp der Fibroblasten eingelagert sind.

                  Die Streckenbach/Kohrs-Tätowiermaschine
                  mit Rotationsantrieb

                  Die Geschwindigkeit ist abhängig von der Tätowiermaschine, der Technik und dem gewünschten Effekt, z. B. Linien oder Schattierungen, liegt aber zwischen ca. 800 bis 7.500 Bewegungen pro Minute. Die Tinte hält sich dank einer Kapillarwirkung zwischen den Nadeln und wird durch die Schnelligkeit der Bewegung ähnlich leicht in die Haut gebracht wie beim Zeichnen mit einem Stift auf Papier. Die Haut wird mit der einen Hand unter Spannung gehalten, die andere Hand bringt das Bild ein. Hierbei wird zunächst – zumeist mit schwarzer Farbe – die Kontur erstellt sowie – insoweit erforderlich – die Schattenwirkung eingebracht; anschließend werden die entsprechenden Flächen farblich aufgefüllt. Die Wahl der verwendeten Nadelmengen- und Stärken richtet sich nach dem Motiv und der angewandten Technik.

                  Es existieren weitere Möglichkeiten, dauerhafte Hautzeichnungen herzustellen, beispielsweise das Einschneiden der Haut und ein Einreiben der Wunde mit Tinte, Asche oder sonstigen farbgebenden Stoffen (sogenanntes Ink-Rubbing), oder das Tätowieren mit Nadel und Faden, bei dem eine mit Faden umwickelte Nadel in Tinte, Tusche oder sonstige farbgebende Stoffe getaucht und dann in die Haut gestochen wird; dieser Vorgang wird umgangssprachlich auch als „Peiken“ oder „Peikern“ bezeichnet.[58]
                  Österreichische Soldaten und gemeine Soldaten tätowierten sich im 19. Jahrhundert mit Einschnitten von „Namens-Chiffren“ oder Kreuzeszeichen, als Färbemittel diente Schießpulver.[59]

                  Bei den Völkern Polynesiens war ein Tätowierkamm gebräuchlich, der aus verschiedenen Pflanzenteilen oder Knochen hergestellt wurde und an einem langen Stab befestigt war. Die Spitzen des Kammes wurden durch rhythmisches Schlagen auf den Griff in die Haut getrieben, wo sie eine Tinte aus Wasser und Asche oder verbrannten Nüssen einbrachten. Diese Kämme gab es in unterschiedlichen Breiten, sie hinterließen aber immer Linien, niemals Punkte.
                  Die Irezumi genannten traditionellen japanischen Tätowierungen werden auch heute noch, obwohl sich westliche Tätowiermaschinen auch in Japan längst großer Beliebtheit erfreuen, häufig manuell gefertigt, diese Technik wird Tebori genannt.

                  Die Eskimos hingegen zogen mit Farbe getränkte Fäden oder Sehnen unter der Haut hindurch, um eine dauerhafte Zeichnung zu erhalten.

                  Tätowiernadel beim Stechen

                  Outlines

                  Tätowiernadeln vergrößert

                  Tätowieren eines Oberarms

                  Tätowieren von Hand, so genanntes „Peikern“.[58]

                  Tätowieren mit einem Tätowierkamm

                  Traditionelle Arbeit mit Tebori 2019

                  Schmutztätowierung

                  Klassifikation nach ICD-10

                  L81.8

                  Tätowierung

                  ICD-10 online (WHO-Version 2019)

                  Neben der Schmucktätowierung wird auch das (unerwünschte) Eindringen von gefärbten Partikeln in das Bindegewebe der Haut in der Medizin als Tätowierung bezeichnet – als „Schmutztätowierung“.[60]

                  Ursachen sind meist Unfälle mit Feuerwerkskörpern, Pulverschmauchverletzungen und Straßenunfälle. Aber auch beim Sturz „auf Asche“ mit Schürfwunde können färbende Partikel unter die Haut gelangen. Eisenhaltige Metallsplitter in der Haut verursachen eine Braunfärbung (Siderose). Bei Bergleuten kommen Schmutztätowierungen mit Kohlestaub vor.

                  Während in den ersten 72 Stunden Schmutzpartikel noch durch Ausbürsten meist ohne kosmetische Folgen entfernt werden können, muss später meist eine Stanzexzision durchgeführt werden.

                  Rechtsgrundlagen

                  China

                  In China ist es Musikern und Prominenten nicht erlaubt mit sichtbaren Tätowierungen in Fernsehshows aufzutreten. Seit 2018 gilt das Verbot ebenso für Profisportler.[61]

                  Deutschland

                  Das Tätowieren von minderjährigen Personen ist bedingt möglich,[62] Hinreichend ist eine Einverständniserklärung der Eltern.
                  Da vielen Tätowierern die schriftliche Einverständniserklärung nicht ausreicht, verlangen diese, dass mindestens ein Elternteil während der gesamten Sitzung anwesend ist.

                  Gemäß § 294a SGB V sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, den Krankenkassen Komplikationen bei Tätowierungen zu melden. Außerdem besteht bei Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung, denn der Arbeitgeber hat nur das normale Krankheitsrisiko des Arbeitnehmers zu tragen.[63][64]

                  Seit 2018 ist laut Polizeidienstvorschrift das Tragen von sichtbaren Tätowierungen bei Beschäftigten der Polizei in Berlin zulässig.[65]

                  Österreich

                  Das Tätowieren von minderjährigen Personen ist nach § 2 Absatz 1 Satz 4 der Verordnung über die „Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren“ ab 16 möglich. Es müssen jedoch sowohl der Minderjährige, als auch die mit der Pflege und Erziehung des Minderjährigen betraute Person schriftlich einwilligen.[66]

                  Schweiz

                  Das Tätowieren von Minderjährigen Personen ist mit erreichen der Urteilsfähigkeit des Jugendlichen erlaubt. Zumeist liegt Diese ab dem 14. Geburtstag vor[67] und ist im Artikel 16 des Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB)[68] verankert.

                  Gesundheitsgefahren

                  Infektionsgefahr

                  Eine selbstgebaute elektrische Tätowiermaschine

                  Beim Tätowieren müssen strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Diese werden nicht immer kontrolliert, deshalb ist eine gewisse Vorsicht ratsam. Es kann zu HIV-, Hepatitis- und diversen anderen Infektionen kommen.
                  In den Niederlanden, der Schweiz und Österreich unterliegen Tätowierstudios strengen Auflagen und Kontrollen, was der allgemeinen gesundheitlichen Sicherheit in diesem Bereich sehr zuträglich war. Inzwischen werden dort die Eingriffe, Sterilisationsvorgänge, Reinigungen und Desinfektionsmaßnahmen schriftlich dokumentiert.
                  In Österreich ist seit dem Jahr 2003 die jährliche Erbringung eines Unbedenklichkeitsnachweises durch ein akkreditiertes Institut gesetzlich vorgeschrieben (siehe Bundesgesetzblatt 141/ 2003).

                  Eine Infektionsgefahr geht auch von frischen, noch nicht vollständig verheilten Tätowierungen aus: so besteht das Risiko, sich beim Baden mit dem Bakterium Vibrio vulnificus zu infizieren. Die Infektion kann bei geschwächten Personen tödlich verlaufen.[69]

                  Gesundheitsschädliche Farbstoffe

                  Tätowierfarbe

                  Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Teil der Farbstoffe der Tattoofarbe aus der Dermis in andere Bereiche des Körpers fortgetragen wird. Da es, im Gegensatz zu Kosmetika, für die verwendeten Farben kaum gesetzliche Vorschriften gab,[70][71] enthielten diese oft zum Beispiel Schwermetallverbindungen als Pigment. Außerdem gelten insbesondere Azo-Farben als problematisch, da sie unter Einwirkung von UV-Licht in gesundheitsschädliche Stoffe wie Azelenhydrochlorid oder verschiedene Kohlenwasserstoffe (beides Zellgifte) zerfallen.

                  Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2014 zehn Tätowierfarben untersucht. In sechs Farben wiesen die Tester Inhaltsstoffe nach, die krank machen oder für Allergiker gefährlich werden können. Zwei Farben enthielten giftige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).[72]

                  Bei der Entfernung von Tätowierungen mittels Laser-Behandlung können aus den verwendeten Farbpigmenten, insbesondere aus den häufig verwendeten roten Farbpigmenten Pigment Red 22 und Pigment Red 9 krebserregende Substanzen, wie beispielsweise 2-Methyl-5-nitroanilin, entstehen.[73][74]

                  Pigmente von Tätowierfarben dringen nicht nur in die Haut, sondern auch in den Körper ein.[75] Teilweise sind Lymphknoten, die sich in der Nähe von Tätowierungen befinden, ebenfalls eingefärbt.[76] 2003 veröffentlichte der Europarat die Entschließung ResAP(2003)2 über Tätowierungen und Permanent Make-up, um insbesondere krebsgefährdende Stoffe zu ahnden; sie wurde 2008 aktualisiert. Deutschland erließ im November 2008 die Tätowiermittel-Verordnung.[77] Sie trat am 1. Mai 2009 in Kraft.

                  Einige Krankenhäuser verweigern Patientinnen mit Tattoo oberhalb des Steißbeins („Arschgeweih“) die Periduralanästhesie bei einer Geburt. Grund ist ein hohes Infektionsrisiko durch Farbpigmente, die mit der Nadel, die zwischen den Lendenwirbeln eindringt, in den Körper gelangen.[78] Die Schäden durch Farbpigmente im Körper sind noch nicht ausreichend erforscht, das Risiko für ernsthafte Verletzungen und/oder Nervenschädigungen wird als zu hoch im Vergleich mit dem Nutzen angesehen.

                  Verbrennung bei Kernspin-Tomographie

                  Das Auftreten einer Verbrennung während der tomographischen Untersuchung ist äußerst unwahrscheinlich, und der zu erwartende Schweregrad einer derartigen Verbrennung ist gering. Wahrscheinlicher als eine Schädigung des Patienten ist jedoch das Auftreten von Ringartefakten.[79]

                  Augapfeltattoo

                  Als gesundheitlich riskant gilt das Augapfeltattoo.[80][81][82]

                  Entfernung

                  Mediendatei abspielen Tätowierungsentfernung mit Hilfe eines Lasers

                  Unüberlegt gestochene Tätowierungen, handwerkliche Fehlschläge, wechselnde Modeströmungen, oder die veränderte Akzeptanz einst moderner Motive, wie z. B. dem sogenannten Arschgeweih, lassen bei den Trägern den Wunsch zur Entfernung der ungewünschten Tätowierungen aufkommen. Vielfach wird das ungewünschte Motiv mit einer neuen Tätowierung überdeckt oder in ein anderes Motiv eingearbeitet („Cover-up“). Zur Entfernung von Tätowierungen wurden verschiedenste Methoden erprobt, wie z. B. Abschaben oder Ausschneiden der Hautpartien, Diathermie, Wasserstrahlschneiden, dem magnetischen Entfernen magnetischer Tätowierpigmente, der chemischen Entfernung mittels Säuren, oder der Entfernung mit Lasertechnik.[83]

                  Säurelösung

                  In den 1920/30er Jahren experimentierte der Hamburger Tätowierer Christian Warlich an Methoden Tätowierungen zu entfernen. Er entwickelte Tinkturen auf Säurebasis aus destilliertem Wasser, Kali, Kochsalz, Schwefelsäure und Ether. Diese wurde auf die Haut aufgetragen und löste die tätowierte Hautschicht ab, abschließend konnte die Haut mit der Farbschicht abgezogen werden. Diese als schmerzfrei beschriebene Methode hinterließ allerdings Narben auf der Haut. Warlich war damit so erfolgreich, dass das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) diesbezüglich Patienten an ihn verwies. Sein unerwarteter Tod verhinderte jedoch, dass sich diese Methode weiter verbreitete.[83]

                  Bei aktuellen Präparaten handelt sich um Lösungen, die in der Regel 40 % L-(+)-Milchsäure enthalten. Ähnlich wie bei Tätowiermitteln wird mit einer Nadel unter die Oberhaut gestochen und das flüssige Entfernungsmittel unter die Haut gespritzt.
                  Laut Aussage der Anbieter soll der Körper die Farbpigmente auf natürliche Weise abstoßen. Zwar kommt L-(+)-Milchsäure in natürlicher Form im menschlichen Körper vor;[84] Untersuchungen haben gleichwohl gezeigt, dass der Einsatz solcher Tattoo-Entfernungsmittel aufgrund der Reizwirkung von Milchsäure hoher Konzentration (40 %) mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist.[85]
                  Es wurden Fälle mit schweren Entzündungsreaktionen der Haut mit Narbenbildung gemeldet.[86]
                  Bereits bei einer Konzentration von 20 % Milchsäure in Formulierungen treten nach dem Stand der Wissenschaft Reizwirkungen an Haut und Schleimhaut auf.[87] Am Auge ist dies bereits bei einer geringeren Konzentration Milchsäure möglich.[88]
                  Wegen der relativen Neuartigkeit der Behandlungsformen liegen weder klinische Bewertungen noch Ergebnisse klinischer Studien zu Langzeitwirkungen vor.[89]
                  Ungeklärt ist vor allem, welche chemischen Verbindungen bei der Behandlung mit Lasern oder Milchsäure entstehen und welche gesundheitlichen Spätrisiken von ihnen ausgehen. Es wird vermutet, dass sich ein Teil der gespaltenen Farbpigmente in Leber, Milz und Lymphknoten anreichert.[90]

                  Laser

                  Bei der Entfernung von Tätowierungen stehen vor allem Laser wegen ihrer relativ guten Ergebnisse, ihrer guten Verträglichkeit und ihres hohen Entwicklungsstandes im Vordergrund. Dies ist zum einen der gütegeschaltete
                  Nd:YAG-Laser, der frequenzverdoppelte Nd:YAG (KTP), der gütegeschaltete Rubinlaser und vor allem der neue Pikosekundenlaser. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Wellenlänge (Farbe) des Lasers, die auf die Farbe (Wellenlängenspektrum) der Farbpigmente abgestimmt sein muss. Schwarze und dunkelblaue Tätowierungen lassen sich besonders gut mit dem Rubinlaser und Nd:YAG-Laser entfernen, wohingegen der frequenzverdoppelte Nd:YAG-Laser (KTP) für rote bis gelbliche Tätowierfarben verwendet wird. Der Rubinlaser wirkt effektiver bei grünen Farben. Pikosekundenlaser wirken – je nach Ausstattung – sehr gut bei allen Farben einer Tätowierung. Zusätzlich haben letztere den Vorteil, dass sie mit um etwa 100fach kürzeren Lichtimpulsen als die anderen genannten Laser arbeiten. Die Farbe wird dadurch kaum noch erhitzt und in kleinere Partikel zerrissen, die der Körper schneller und mit weniger Nebenwirkungen abbauen kann.

                  Bei der Entstehung einer Tätowierung werden im Heilungsprozess (bis etwa zwei Wochen nach dem Stechen) die Farbpigmente teilweise durch körpereigene Zellen – die Makrophagen – eingekapselt. Ein Teil der Farbe geht unmittelbar in den Körper über, ein Teil der Farbe bleibt so in der Dermis als sichtbare Tätowierung erhalten.

                  Mit dem Einsatz verschiedener Laser lassen sich diese Makrophagen „aufbrechen“. Dies geschieht durch die Bestrahlung der eingeschlossenen Farbpigmente, die sich durch die Lichtabsorption schnell ausdehnen und wieder zusammenziehen, wodurch diese in kleinere Teilchen zerfallen, die der Körper abtransportieren kann. Allerdings folgt dem teilweise eine erneute Einkapselung, was Wiederholungen der Laserbehandlung (je nach Farbe und verwendetem Laser zwischen zwei und 20 Behandlungen) erforderlich macht.

                  Während der Behandlung lässt sich eine Verfärbung des Tattoos erkennen, das liegt an den unterschiedlichen Abbaugeschwindigkeiten der Pigmente einer Farbe. Da man die Zusammensetzung der Farbe und die Reaktion auf die Behandlung nur sehr schwer vorab einschätzen kann, empfiehlt sich die Behandlung an einer kleinen Stelle vorab auszuprobieren. Einige Farbpigmente können beim Zerfallen als krebserregend eingestufte Stoffe freisetzen.[91]

                  Nach mehr als einem Jahrzehnt des technologischen Stillstandes wurden 2013 die ersten Picosekundenlaser zur Tattooentfernung in den USA zugelassen und weltweit auf den Markt gebracht. Als erstes Gerät ist der Alexandritlaser „PicoSure“ der Firma Cynosure auf den Markt gekommen. Dieser hat eine Wellenlänge von 755 nm und kann besonders gut grüne Pigmente zerstören, welche vom Körper entfernt werden. Aufgrund der sehr hohen Energie, welche in nur 750 Picosekunden freigesetzt wird, können auch schwarze und andersfarbige Pigmente zersprengt werden. Ein Jahr später wurden zwei weitere Picosekundenlaser zugelassen: das Gerät „enlighten“ der Firma Cutera und der „Picoway“ von Syneron Candela. Beide sind kombinierte Nd:YAG / KTP-Laser und arbeiten mit zwei einstellbaren Wellenlängen von 1064 nm und 532 nm. Dadurch können insbesondere die bislang schwer zu entfernenden Pigmente rot und gelb, neben schwarz und den meisten anderen Farben entfernt werden. Zwischenzeitlich ist der PicoSure-Laser auch mit zwei Wellenlängen (755 und 532 nm) in einem Gerät erhältlich, wodurch mit diesem ebenfalls rote und gelbe Pigmente entfernt werden können. In den Zulassungsstudien konnten alle 3 Geräte eine Halbierung der Behandlungen bis zur vollständigen Tattooentfernung im Vergleich zu den etablierten Nd:YAG-Lasern vorweisen. Während mit den guten Nd:YAG-Nanosekundenlasern nach 10 Behandlungen die Hälfte der schwarzen Tätowierungen entfernt werden konnten, sind bei den neuen Picosekundenlasern schon nach 5 Behandlungen die Hälfte der Tätowierungen entfernt worden. Eine flächendeckende Verbreitung der Picosekundenlaser zur Tattooentfernung ist aufgrund der noch enorm hohen Gerätepreise im deutschsprachigen Raum im Moment nicht gegeben.

                  Eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2018 sieht vor, dass ab 2021 in Deutschland nur noch Ärzte Laserbehandlungen zur Entfernung von Tätowierungen vornehmen dürfen.[92]

                  Kostenbeteiligung bei Komplikationen

                  Gesetzlich Versicherte, die sich einer medizinisch nicht indizierten Maßnahme, wie einer Schönheitsoperation, einer Tätowierung oder einem Piercing unterzogen haben, haben sich auch an den Kosten einer dadurch entstandenen Komplikation, einschließlich des Krankentagegeldes angemessen zu beteiligen. Ärzte und Krankenhäuser unterliegen dabei einer Anzeigepflicht von Folgeerkrankungen medizinisch nicht notwendiger Behandlungen.

                  Beispiele

                  Oberarm im Irezumi-Stil

                  Bauch

                  Bein

                  Brustwarzen

                  Dekolleté

                  Hand

                  Kopf

                  Oberkörper

                  Rücken

                  Träger von Bodysuits

                  Reportagen und Dokumentarfilme (Auswahl)

                  Tattoo total! Arte-Dokumentation, 2013[93]
                  Modify
                  Flammend’ Herz (Dokumentarfilm)
                  Unter die Haut (Dokumentarfilm)
                  Serien auf DMAX: Miami Ink, LA Ink und Tattoo – Eine Familie sticht zu
                  1975: Nordschau-Magazin: „Happening im Kunstverein Hannover. ‚Sammy‘ aus Frankfurt über seine Kunst und das Tätowieren“.[94]
                  Oliver Steinkrüger: Nachlass Christian Warlich, King of Tattoo Artists. Teil 8 der Dokumentarserie Tattooing Über Alles
                  Christian Warlich – Doku – NDR – Typisch! – 23. März 2017

                  Siehe auch

                  Portal: Body Modification – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Body Modification
                  Philippinische Stammestätowierung
                  Körperbemalung
                  Skarifizierung
                  Christian Warlich

                  Fachzeitschriften (Auswahl)

                  TätowierMagazin
                  Tattoo Kulture Magazine

                  Literatur

                  Oliver Bidlo: Tattoo. Die Einschreibung des Anderen. Oldib Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-939556-17-6.
                  Kai Bammann, Heino Stöver (Hrsg.): Tätowierungen im Strafvollzug. Hafterfahrungen, die unter die Haut gehen. 2006, ISBN 3-8142-2025-0. (Volltext)
                  Gian Paolo Barbieri: Tahiti Tattoos. Benedikt Taschen Verlag, Köln 1998, ISBN 3-8228-7852-9.
                  Mark Blackburn: Tattoos from paradise – Traditional Polynesian Patterns. Schiffer Publishing, 1999, ISBN 0-7643-0941-2.
                  Marcel Feige: Tattoo- und Piercing-Lexikon – Kult und Kultur der Körperkunst. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-541-4.
                  Marcel Feige (Hrsg.): Ein Tattoo ist für immer. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-381-0.
                  Frank-Peter Finke: Tätowierungen in modernen Gesellschaften. Rasch, Osnabrück 1996, ISBN 3-930595-45-1.
                  Michael C. Frank: „Ein unauslöschliches Zeichen“. Die polynesische Tätowierung in Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts. In: Barbara Thums (Hrsg.): Was übrig bleibt. Trafo, Berlin 2009, S. 163–190 (Volltext)
                  Karl Gröning (Hrsg.): Geschmückte Haut. Eine Kulturgeschichte der Körperkunst. Zweite Auflage. Frederking & Thaler, München 2001, ISBN 3-89405-514-6.
                  Wolf-Peter Kächelen: Tatau und Tattoo – Eine Epigraphik der Identitätskonstruktion. Shaker Verlag, Aachen 2004, ISBN 3-8322-2574-9.
                  Marisa Kakoulas: Black Tattoo Art: Modern Expressions of the Tribal. Edition Reuss, Glattbach 2009, ISBN 978-3-934020-71-9.
                  Erich Kasten: Body-Modification. 1. Auflage. Reinhardt Verlag, München 2006, ISBN 3-497-01847-3.
                  Lars Krutak: Kalinga Tattoo: Ancient and Modern Expressions of the Tribal. Edition Reuss, Glattbach 2010, ISBN 978-3-934020-86-3.
                  Carl Marquardt: Die Tätowierung beider Geschlechter in Samoa. Reimer Verlag, Berlin 1899. (Als Faksimile-Reprint neu aufgelegt im Fines Mundi Verlag, Saarbrücken 2007.)
                  Michelle D. Miranda: Forensic Analysis of Tattoos and Tattoo Inks. Alpel Pub (pq) Verlag, 2015, ISBN 978-1-4822-2146-6.
                  Jörg „Monte“ Klein: Mana – Die Geheimnisse der marquesischen Tätowierung. House of the Poets, Paderborn 2006, ISBN 3-936706-06-9.
                  Albert L. Morse: The Tattoists. 1. Auflage. 1977, ISBN 0-918320-01-1.
                  Stephan Oettermann: Zeichen auf der Haut. Die Geschichte der Tätowierung in Europa. (= Taschenbücher Syndikat EVA. 61). Syndikat, Frankfurt am Main 1979. (3. Auflage. Europäische Verlags-Anstalt, Hamburg 1994, ISBN 3-434-46221-X (EVA-Taschenbuch. 221). Auch Übersetzung ins Schwedische 1984, ISBN 91-7139-280-7.)
                  Manami Okazaki (Hrsg.): Tattoo in Japan: Traditional and Modern Styles. Fotos von Martin Hladik, John Harte, Geoff Johnson, Tommy Oshima. Edition Reuss, Glattbach 2008, ISBN 978-3-934020-64-1.
                  Oliver Ruts, Andrea Schuler (Hrsg.): BilderbuchMenschen. Tätowierte Passionen 1878–1952. Fotos von Herbert Hoffmann. Memoria Pulp, Berlin 2002, ISBN 3-929670-33-X.
                  Karl von den Steinen: Die Marquesaner und ihre Kunst. Band 1, Tatauierung. Reimer Verlag, Berlin 1925. (Als Faksimile-Reprint neu aufgelegt im Fines Mundi Verlag, Saarbrücken 2006.)
                  Jürg Federspiel: Geographie der Lust. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-40185-8.
                  Ulrike Landfester: Tätowierung und europäische Schriftkultur. Matthes & Seitz, Berlin 2012, ISBN 978-3-88221-561-8.
                  Tobias Prüwer: Fürs Leben gezeichnet. Body Modification und Körperdiskurse. Parodos, Berlin 2012, ISBN 978-3-938880-49-4.

                  Medizinische Literatur

                  Gesundheitsgefahren durch Tätowierungen und Permanent make-up. (PDF; 133 kB) Bundesinstitut für Risikobewertung, 2007.
                  Infektionsrisiken durch Tätowierungen. (PDF) Bundesinstitut für Risikobewertung, 2014.
                  Tätowierungen: Farbpigmente wandern auch als Nanopartikel im Körper. In: Synchrotron-based ν-XRF mapping and μ-FTIR microscopy enable to look into the fate and effects of tattoo pigments in human skin. In: Scientific Reports. 7, 2017, doi:10.1038/s41598-017-11721-z, Bundesinstitut für Risikobewertung
                  S1-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: Tätowieren: Anforderungen der Hygiene. 2013.
                  Jørgen Serup, Nicolas Kluger, Wolfgang Bäumler: Tattooed Skin and Health. (= Current Problems in Dermatology. Band 48). Karger 2015, ISBN 978-3-318-02776-1.
                  M. Dirks: Making innovative tattoo ink products with improved safety: possible and impossible ingredients in practical usage. In: Tattooed Skin and Health. (= Current Problems in Dermatology, Vol. 48). 2015, S. 118–127, doi:10.1159/000369236. PMID 25833633 (Review).
                  Paola Piccinini, Laura Contor, Ivana Bianchi, Chiara Senaldi, Sazan Pakalin: Safety of tattoos and permanent make-up – Compilation of information on legislative framework and analytical methods. Joint Research Centre der Europäischen Kommission, 2015, ISBN 978-92-79-58783-2, doi:10.2788/011817.
                  Wolfgang Bäumler: The possible health consequences of tattoos. In: Deutsches Ärzteblatt Int., Band 113, 2016, S. 663–674. doi:10.3238/arztebl.2016.0663.
                  R. Dieckmann, M. Goebeler, A. Luch, S. Al Dah S: The risk of bacterial infection after tattooing – a systematic review of the literature. In: Deutsches Ärzteblatt Int., Band 113, 2016, S. 665–671. doi:10.3238/arztebl.2016.0665.
                  S. Jungmann, P. Laux, T. Bauer, H. Jungnickel, N. Schönfeld, A. Luch: From the tattoo studio to the emergency room. In: Deutsches Ärzteblatt Int., Band 113, 2016, S. 672–675. doi:10.3238/arztebl.2016.0672.

                  Literatur Wissenschaft und Kunst

                  Adolf Spamer: Die Tätowierung in den deutschen Hafenstädten. Ein Versuch zur Erfassung ihrer Formen und ihres Bildgutes. Trickster 1993, ISBN 3-923804-69-5.[95]
                  Ole Wittmann: Tattoos in der Kunst: Materialität – Motive – Rezeption. Dietrich Reimer Verlag, 2017, ISBN 978-3-496-01569-7.
                  Paul-Henri Campbell: Tattoo & Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst (Interviews und Essays). Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-88423-606-2.[96]

                  Weblinks

                  Commons: Tattoos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
                  Wiktionary: Tätowierung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
                  Linkkatalog zum Thema Tätowierung bei curlie.org (ehemals DMOZ)
                  Andreas Weigel: Vertonte Tätowierungen Ausgewählte Lieder über Tattoos (ORF, Ö1, Spielräume. 22. November 2009, 17:30–17:55 Uhr).
                  Hollywood-Stars als Tattoo-Trendsetter. Spiegel Online
                  Traditionelle Symbolik & Bedeutung

                  Einzelnachweise

                  Tätowierung. Duden.

                  ↑ Matthias Gauly, Jane Vaughan, Christopher Cebra: Neuweltkameliden: Haltung, Zucht, Erkrankungen. Georg Thieme Verlag, 2010, ISBN 978-3-8304-1156-7, S. 32.

                  ↑ a b c d e f g h i j k l Hubert Filser: Die ältesten Tatoos der Welt. Mumien mit 5350 altem Hautschmuck. In: Süddeutsche Zeitung, 6. März 2018, S. 14.

                  Natural mummies from Predynastic Egypt reveal the world’s earliest figural tattoos. In: sciencedirect.com. 31. Januar 2018, abgerufen am 7. März 2018 (englisch). 

                  ↑ Susanna Elm: Pierced by Bronze Needles: Anti-Montanist charges of ritual stigmatization in their Fourth-Century context. In: Journal of Early Christian Studies. Band 4, 1996, S. 409–439.

                  ↑ Stefan Winkle: Kulturgeschichte der Seuchen. Artemis & Winkler, Düsseldorf/ Zürich 1997; Lizenzausgabe für Komet, Frechen, ISBN 3-933366-54-2, S. 15 und 1086.

                  ↑ Maarten Hesselt van Dinter: Tatau:Traditionelles Tätowieren weltweit. 1. Auflage. Arun-Verlag, 2009, ISBN 978-3-86663-026-0.

                  neumarkt-dresden.de. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 21. September 2008; abgerufen am 3. September 2008. 

                  ↑ Andreas Jordan: Die Häftlingsnummer in Auschwitz. In: Die Kennzeichnung der KZ-Häftlinge. Gelsenzentrum, abgerufen am 19. April 2018. 

                  Für Fluchtversuch verprügelt, rasiert und tätowiert. Welt Online, 26. März 2012; abgerufen am 4. April 2018.

                  ↑ Johannes Wachten (stellvertretender Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main): Körperbilder im Judentum. Journal der Ethnologie, 2006.

                  ↑ Bar Rav Nathan: „Frag‘ den Rabbi“: Tätowierung und Bestattungen Stellungnahme eines Rabbiners bei Hagalil

                  ↑ Durch Papst Hadrian I im Konzil von Calcuth und in (Lev 19,28 EU), (Lev 21,5 EU)

                  ↑ Anken Bohnhorst-Vollmer: Spirituelle Tattoos – Das geht unter die Haut. In: kirchenzeitung.de. 1. Juni 2016, abgerufen am 10. Juli 2018. 

                  ↑ Chean Rithy Men: The Changing Religious Beliefs and Ritual Practices among Cambodians in Diaspora. In: Journal of Refugee Studies. Vol. 15, Nr. 2 2002, S. 222–233.

                  ↑ Jana Igunma: Human body, spirit and disease: the science of healing in 19th century Buddhist manuscripts from Thailand. In: The Journal of the International Association of Buddhist Universities. Vol. 1 2008, S. 120–132.

                  ↑ Kriminologe entschlüsselt Tätowiercodes (Memento vom 10. Juni 2009 im Internet Archive) Tagesschau (ARD), 7. Juni 2009.

                  ↑ Sabrina Kamm: Tätowiererin haftet wegen dauerhaften „Bio-Tattoos“. (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.today) In: Justiz-bw.de, 27. März 2014.

                  Verbreitung von Tätowierungen, Piercing und Körperhaarentfernung in Deutschland. (Memento vom 24. April 2014 im Internet Archive)

                  ↑ a b Nadine Zeller: Der Beweis liegt auf der Haut. In: sueddeutsche.de. 2. April 2018, abgerufen am 3. April 2018. 

                  ↑ Studie: Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert Leipziger Volkszeitung vom 22. September 2017.

                  ↑ Österreichischer Rundfunk: Fast ein Viertel der Österreicher ist tätowiert. am 24. Juni 2016, abgerufen am 24. Juni 2016.

                  ↑ Tonio Postel: Tätowierungen – Fürs Leben gezeichnet. faz.net, 22. April 2009.

                  Naives Lexikon (Folge 2465) – Was ist die „T-Shirt-Grenze“? B.Z., 27. September 2010. Abgerufen am 18. Mai 2013.

                  ↑ Tonio Postel: Tätowierungen – Fürs Leben gezeichnet. faz.net, 22. April 2009 (S. 2/2.), abgerufen am 17. Mai 2015.

                  Stuttgarter Innenministerium: Land lockert Vorschriften bei Polizisten mit Tattoos. In: Stuttgarter Nachrichten. Abgerufen am 11. Juli 2019. 

                  Bundeswehr-Stilfibel. In: FAZ. Abgerufen am 28. November 2014. 

                  Mittwoch, 22. Januar 2014 Der neue Mode-Knigge der Bundeswehr. Versteck dein Tattoo, Kamerad! In: n-tv.de. 22. Januar 2014, abgerufen am 28. November 2014. 

                  ↑ Ursprung: Tribals waren Stammesabzeichen (Memento vom 15. Juli 2014 im Internet Archive)

                  Auch Tattoos unterliegen der Mode. Mitteldeutsche Zeitung.

                  Revenge of the Tattooed Nerds. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 14. November 2011; abgerufen am 14. Juni 2010. 

                  „Welten der tätowierten Biomechanik“. In: Tattoo Spirit. 27. Mai 2014, abgerufen am 4. April 2015. 

                  ↑ Thomas Trenkler: VALIE EXPORT: “Ich wollte raus”. Am 14. April 2015 auf thomastrenkler.at (Auszug aus Ich fiel in eine Welt – Gespräche über die Kunst und das Leben. Brandstätter Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-85033-607-9)

                  Samy tätowierte sieben Häute. In: HAZ. 27. Januar 1975.

                  Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Begleitheft zur Ausstellung Tattoo vo. 13. Februar bis 6. September 2015, Nr. 31. (PDF) Abgerufen am 6. Juni 2015. 

                  ↑ kunsttempel.net THE END, Augenlid-Tätowierung, 1970, 16. Mai 1981.

                  ↑ Christina Sticht, Timm Ulrichs: Pionier der Konzeptkunst. nw-news.de, 31. März 2010.

                  Pop-Art trifft Tattoo-Kunst in Tagblatt vom 13. September 2012

                  ↑ a b mkg-hamburg.de: tattoo

                  ↑ a b Rainer Hertwig am 17. August 2015: Analoge Botschaften unter der Haut

                  ↑ Marcel Feige: Das Tattoo- und Piercing-Lexikon. ISBN 3-89602-209-1, S. 147.

                  Ingeborg Leuthold, Tattoo total oder die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Katalog. Ladengalerie Müller GmbH, 2010, ISBN 978-3-926460-90-5.

                  ↑ Mary Flanagan, Austin Booth: Re: SkinMIT Press 2009, ISBN 978-0-262-51249-7, S. 13.

                  Museum für Völkerkunde zu Leipzig: GRASSI invites #4: Tattoo & Piercing. Abgerufen am 30. März 2019. 

                  ↑ gewerbemuseum.ch

                  gestochen scharf. Abgerufen am 4. Februar 2019. 

                  Geburtshilfe und Frauenheilhunde. Band 36, Ausgabe 1, 1976, S. 13. (books.google.de)

                  ↑ Stadtkind Hannovermagazin: Im Interview: Manfred Kohrs. Ausgabe Juli 2016, S. 47.

                  ↑ Sabrina Ungemach in Tattoo Kulture Magazine. No. 22, 2017, S. 48.

                  ↑ Susanne Pitz, Robert Jahn, Lars Frisch, Armin Duis, Norbert Pfeiffer: Hornhaut-Tätowierung – Heutiger Stellenwert einer historischen Behandlungsmethode. In: Der Ophthalmologe. Band 97, Nummer 2, 2000, S. 147–151.

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                  ↑ Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 21. Auflage. Berlin/ New York 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 771 (tahitisch tautau: „Zeichen, Malerei, zeichnen“).

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                  ↑ a b Peter Probst: Der dekorierte Körper. Museum für Völkerkunde, Museumspädagogik Besucherdienst, Berlin 1992.

                  ↑ Augustin Krämer: Hawaii, Ostmikronesien und Samoa; meine zweite Südseereise (1897–1899) zum Studium der Atolle und ihrer Bewohner. 1906, S. 402, archive.org.

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                  Schmutztätowierung durch Silvesterknaller. (Memento vom 13. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)

                  Tattoo-Verbot für Chinas Profi-Fußballer. Abgerufen am 7. April 2018. 

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                  ↑ Bei gesetzlich Krankenversicherten kann die Krankenkasse in diesen Fällen nach § 52 Abs. 2 SGB V die Leistung einschränken oder versagen.

                  Berlins Polizisten dürfen Tattoos nun offen zeigen. 5. Januar 2018, abgerufen am 7. April 2018. 

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                  Darf die Tochter selbst entscheiden? beobachter.ch

                  ↑ Erster Teil: Das Personenrecht/Erster Titel: Die natürlichen Personen/Erster Abschnitt: Das Recht der Persönlichkeit: Art. 16 ZGB.

                  ↑ Irene Berres: 31-Jähriger geht mit frischem Tattoo baden – und stirbt. In: Spiegel Online. 2. Juni 2017, abgerufen am 3. Juni 2017. 

                  ↑ Seit dem 1. September 2005 waren Tätowierfarben in Deutschland nach dem Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) kosmetischen Mittel gleichgestellt, die Kosmetik-Verordnung galt jedoch nicht, da diese nur für die Anwendung auf der Haut ist.

                  Tätowiermittelverordnung, in Kraft getreten am 1. Mai 2009 (BGBl. 2008 I S. 2215)

                  ↑ Tätowierfarben: Giftige Stoffe in zwei Farben, test.de vom 24. Juli 2014, abgerufen am 7. Oktober 2014.

                  ↑ Eva Engel u. a.: Tätowierungspigmente im Fokus der Forschung. In: Nachrichten aus der Chemie. 55/2007, S. 847–851.

                  ↑ Rudolf Vasold u. a.: Gesundheitsrisiko durch Tätowierungspigmente. (über Suchmaschine als PDF aufrufbar)

                  ↑ Wolfgang Bäumler: The Fate of Tattoo Pigments in the Skin. (PDF)

                  ↑ Jef Akst: Tattoo Ink Nanoparticles Persist in Lymph Nodes. the-scientist.com, 12. September 2017. (englisch)

                  Tätowierungen bergen Gesundheitsrisiken. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. Juni 2013; abgerufen am 11. Dezember 2013. 

                  ↑ Kann ich wegen meines Steißbein-Tattoos keine PDA haben?, abgerufen am 10. April 2015.

                  ↑ William A. Wagle, Martin Smith: Tattoo-Induced Skin Burn During MR Imaging. In: AJR. 174, 2000, S. 1795.

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                  ↑ Doris Kraus: Jugendkultur: Von Crash-Diät bis Augapfel-Tattoo (Memento vom 15. April 2019 im Internet Archive). DiePresse.com, 24. November 2008.

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                  Risiken, die unter die Haut gehen. Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung, 1. August 2011; abgerufen am 28. August 2011.

                  Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen. (PDF; 2,1 MB) BfR 2007, S. 28 ff.; abgerufen am 9. Oktober 2011

                  ↑ Begründung Versuchsplan. (PDF; 672 kB) United States Environmental Protection Agency, 3. Januar 2002 (englisch) abgerufen am 7. August 2011.

                  Untersuchung zur Verbreitung umweltbedingter Kontaktallergien mit Schwerpunkt im privaten Bereich. (PDF; 1,9 MB) Publikation des Umweltbundesamtes, Februar 2004; abgerufen am 27. Februar 2011.

                  Tattoo-Entfernung: Einsatz wässriger Milchsäure. (PDF; 49 kB) Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung, 1. August 2011; Abgerufen am 4. September 2011.

                  Dauerhafter Körperschmuck – Informationen und Empfehlungen zum Schutz vor Allergien und Infektionen. (Memento vom 10. September 2011 im Internet Archive; PDF; 295 kB) Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Stand vom 4. März 2008; abgerufen am 31. Juli 2011.

                  ↑ Volker Mrasek: Tattoo-Entfernung – Gefahr durch krebserregende Stoffe, Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 15. September 2016.

                  Tattoo-Enfernung künftig nur noch durch Medizinerhand. In: aerztezeitung.de. Ärzte Zeitung, 19. Oktober 2018, abgerufen am 6. November 2019. 

                  ↑ programm.ard.de

                  ↑ Erstausstrahlung 28. Januar 1975. Vollinformation des NDR – Produktionsnummer 0007750128, NDR HH Medienbegleitkarte 12. Dezember 2008 St. (1, 2)

                  ↑ Erstmals erscheinen 1933 in zwei Folgen der Niederdeutschen Zeitschrift für Volkskunde, ein Jahr später erschienen als eigenständige Publikation; 1993 Neuauflage.

                  Tattoo & Religion. Verlag Das Wunderhorn, abgerufen am 8. Februar 2019. 

                  Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

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                  Kategorie: TätowierungVersteckte Kategorie: Wikipedia:Artikel mit Video

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