Allgemeine Geschäftsbedingungen der Freimund Maler Industriebau Ges. m. b. Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschliesst, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes

(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.FreimundMalerIndustriebauGes.m.b.Haftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

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Freimund Maler
D-84448 Wuppertal
Registernummer 397488
Registergericht Amtsgericht Wuppertal

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons Bestellen
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons zur Kasse
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons kostenpflichtig bestellen bzw. kaufen

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen Zurück-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schliessen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail (Auftragsbestätigung). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.FreimundMalerIndustriebauGes.m.b.Haftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit

(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung

(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt

Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

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§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:

Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Massgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschliesst, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
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D-84448 Wuppertal
Registernummer 397488
Registergericht Amtsgericht Wuppertal
E-Mail info@FreimundMalerIndustriebauGes.m.b.Haftung.de
Telefax 077184715
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschliesslich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Freimund Maler Industriebau Ges. m. b. Haftung
Freimund Maler
D-84448 Wuppertal
E-Mail info@FreimundMalerIndustriebauGes.m.b.Haftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex

Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

§10 Vertragssprache

Als Vertragssprache steht ausschliesslich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst

Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 07601 481088
E-Mail: info@FreimundMalerIndustriebauGes.m.b.Haftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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Top 7 aufhebungsvertrag:

    Beratungsvertrag der Urthe Schulz Fußballvereine Ges. mit beschränkter Haftung

    Zwischen

    der Firma Urthe Schulz Fußballvereine Ges. mit beschränkter Haftung
    Sitz in Nürnberg
    – Auftraggeber –
    Vertreten durch den Geschäftsführer Urthe Schulz

    und

    der Firma Doritha Böhmer Heizöl Ges. m. b. Haftung
    Sitz in Reutlingen
    Vertreten durch den Geschäftsführer Melanie Wilde

    – Auftragnehmer –

    wird folgender Beratungsvertrag geschlossen:

    § 1 Vertragsgegenstand

    Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Auftragnehmer den Auftrag, ihn bei folgenden Entscheidungen/Vorhaben zu beraten:

    Erweiterung des Tätigkeitsfeldes auf .

    Einstellung von folgenden Positionen:

    1. – IT-System-Kaufmann/-frau
    2. – Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
    3. – Fachpraktiker/in für Tierpflege (Heim und Pension) (§66 BBiG/§42r HwO)
    4. – Assistent/in – Informatik (Wirtschaftsinformatik)
    5. – Mathematisch-technische/r Assistent/in
    6. – Hotelfachmann/-frau

    2. Bestandteile dieses Vertrages sind:

    Allg. Beratungsbedingungen des Auftragnehmers

    § 2 Leistungen des Auftragnehmers

    Zur Erfüllung der in § 1 genannten Aufgaben wird der Auftragnehmer insbesondere folgende Leistungen erbringen:

    Vorgehensweise und Zeitplan, Zusammensetzung und Funktion der einzelnen Projektgruppen, Dokumentation des Ergebnisses

    § 3 Vergütung

    Der Auftragnehmer erhält für seine Leistung pro h eine Vergütung in Höhe von 43 EUR zzgl. Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe. Die Vergütung ist jeweils zum 3 fällig

    Übernachtungskosten werden dem Auftragnehmer in nachgewiesener Höhe ersetzt, Spesen gemäss den steuerlichen Höchstsätzen. Ebenso werden dem Auftragnehmer ersetzt bei Benutzung

    der Bahn: Fahrtkosten 1. Klasse,
    eines Flugzeuges: Flugkosten der 1 Klasse,
    des Pkw: 26 Cent für jeden gefahrenen Kilometer.

    Die Wahl des günstigsten Verkehrsmittels bleibt dem Auftragnehmer vorbehalten. Dieser ist jedoch verpflichtet, Fahrtkosten jeweils nach den kürzesten Entfernungen zu berechnen und Reisen, deren Kosten nicht in einem vernünftigen Verhältnis zum Gesamthonorar stehen, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Auftraggebers zu unternehmen.

    Der Auftraggeber zahlt an den Auftragnehmer bei Auftragserteilung einen Vorschuss in Höhe von 23 TEURO. Ein weiterer Betrag in Höhe von 52 TEURO ist zum 17 fällig. Den Restbetrag zahlt der Auftraggeber nach Abschluss der Arbeiten.

    3. Alle in Absatz 1 und 2 genannten Beträge verstehen sich als Nettobeträge zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

    § 4 Zeit und Ort der Leistungserbringung

    Der Auftragnehmer bestimmt seinen Arbeitsort und seine Arbeitszeit eigenverantwortlich.

    Der Auftragnehmer verpflichtet sich jedoch, dem Auftraggeber 4 mal im Monat ganztägig in dessen Hause zur Verfügung zu stehen. Der Auftraggeber stellt einen Arbeitsplatz innerhalb seiner Räumlichkeiten bereit.

    § 5 Berichterstattung

    Der Auftragnehmer erstattet dem Auftraggeber einen schriftlichen Bericht über seine laufende Arbeit und deren Ergebnisse. Die Berichterstattung kann nach Wahl des Auftraggebers einmalig oder entsprechend dem Arbeitsfortschritt in Form von Zwischenberichten erfolgen.

    In jedem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem Auftraggeber spätestens zum Vertragsende einen Abschlussbericht schriftlich zu erstatten. Der Abschlussbericht ist in zwei Exemplaren dem Auftraggeber vorzulegen.

    Erfüllt der Auftragnehmer diese Verpflichtungen nicht, nur unvollständig oder nicht termingerecht oder mangelhaft, ist der Auftraggeber berechtigt, neben den sonstigen Ansprüchen seine Gegenleistung zurückzuhalten.

    § 6 Aufwendungsersatz

    Der Auftraggeber erstattet dem Auftragnehmer folgende im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit anfallenden erforderlichen Aufwendungen:
    ………………………………………………………………………………………
    ………………………………………………………………………………………
    ………………………………………………………………………………………

    Weitere Auslagen werden bis zu einem Betrag von 70 EURO durch den Auftraggeber ersetzt:
    ………………………………………………………………………………………
    ………………………………………………………………………………………
    ………………………………………………………………………………………

    Der Ersatz aller sonstigen Aufwendungen des Auftragnehmers bedarf der (schriftlichen) Zustimmung des Auftraggebers.

    § 7 Wettbewerbsverbot

    Während der Laufzeit des Vertrages verpflichtet sich der Auftragnehmer, sein Wissen und Können nicht in die Dienste eines mit dem Auftraggeber in Konkurrenz stehenden Unternehmens zu stellen oder ein solches zu gründen.

    § 8 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

    Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Auftragnehmer alle für die Ausführung seiner Tätigkeit notwendigen Unterlagen rechtzeitig vorgelegt werden, ihm alle Informationen erteilt werden und er von allen Vorgängen und Umständen in Kenntnis gesetzt wird. Dies gilt auch für Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Auftragnehmers bekannt werden.

    Auf Verlangen des Auftragnehmers hat der Auftraggeber die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm vorgelegten Unterlagen sowie seiner Auskünfte und mündlichen Erklärungen schriftlich zu bestätigen.

    § 9 Schweigepflicht

    Der Auftragnehmer ist verpflichtet, über alle Informationen, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichviel ob es sich dabei um den Auftraggeber selbst oder dessen Geschäftsverbindungen handelt, es sei denn, dass der Auftraggeber ihn von dieser Schweigepflicht entbindet.

    § 10 Datenschutz

    Erfolgt eine Verarbeitung personenbezogener Daten für den Auftraggeber, so ist der Auftragnehmer verpflichtet, hinreichende Garantien dafür zu bieten, dass geeignete technische und organisatorische Massnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen der DSGVO erfolgt und den Schutz der Rechte der betroffenen Person gewährleistet.

    Der Auftragnehmer nimmt keine weiteren Auftragsverarbeiter ohne vorherige gesonderte oder allgemeine schriftliche Genehmigung des Verantwortlichen in Anspruch.
    Im Fall einer allgemein schriftlichen Genehmigung informiert der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen immer über jede beabsichtigte Änderung in Bezug auf die Hinzuziehung oder die
    Ersetzung anderer Auftragsverarbeiter, wodurch der Auftraggeber die Möglichkeit erhält, gegen derartige Veränderungen Einspruch zu erheben.
    In Bezug auf die Inhalte eines Auftragsdatenverarbeitungsvertrages gelten die Anforderungen nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO.

    § 11 Vertragsdauer / Kündigung

    Der Vertrag wird mit der Unterzeichnung wirksam und läuft auf unbestimmte Zeit.

    Jede Partei ist berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von 10 Wochen zum Monatsende zu kündigen. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

    Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

    § 12 Aufbewahrung und Rückgabe von Unterlagen

    Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm zur Verfügung gestellten Geschäfts- und Betriebsunterlagen ordnungsgemäss aufzubewahren, insbesondere dafür zu sorgen, dass Dritte nicht Einsicht nehmen können. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen sind während der Dauer des Vertrages auf Anforderung, nach Beendigung des Vertrages unaufgefordert dem Vertragspartner zurückzugeben.

    § 13 Sonstige Ansprüche/Rentenversicherung

    Mit der Zahlung der in diesem Vertrag vereinbarten Vergütung sind alle Ansprüche des Auftragnehmers gegen den Auftraggeber aus diesem Vertrag erfüllt.

    Für die Versteuerung der Vergütung hat der Auftragnehmer selbst zu sorgen.

    Der Auftragnehmer wird darauf hingewiesen, dass er nach § 2 Nr. 9 SGB VI rentenversicherungspflichtig sein kann, wenn er auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig ist und keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt, deren Arbeitsentgelt aus diesem Beschäftigungsverhältnis regelmässig 450,– EURO im Monat übersteigt.

    § 14 Schlussbestimmungen

    Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung oder Aufhebung dieser Klausel.

    Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

    Sind oder werden einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Vertragspartner werden in diesem Fall die ungültige Bestimmung durch eine andere ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der weggefallenen Regelung in zulässiger Weise am nächsten kommt.

    Gerichtsstand ist Nürnberg

    Nürnberg, 15.04.2020 Reutlingen, 15.04.2020

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    Unterschrift Auftraggeber Unterschrift Auftragnehmer
    Urthe Schulz Fußballvereine Ges. mit beschränkter Haftung Doritha Böhmer Heizöl Ges. m. b. Haftung
    Urthe Schulz Melanie Wilde


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    Top 7 Zweck:

      GmbH Treuhandvertrag

      zwischen

      Volkhardt Frey Rechtsanwälte Ges. mit beschränkter Haftung, (Freiburg im Breisgau)

      (nachstehend „Treugeber“ genannt)

      und

      Hagen Nguyen Lagersysteme Ges. m. b. Haftung, (Hagen)

      (nachstehend „Treuhänder“ genannt)

      1. Vertragsgegenstand

      1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Reutlingen), auf dem Konto Nr. 7659248 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: „Treugut“) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

      1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

      Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

      1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

      1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

      2. Haftung

      Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

      3. Honorar

      Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 269.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

      4. Geheimhaltung

      Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

      5. Weitere Bestimmungen

      5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

      5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

      5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

      (Freiburg im Breisgau, Datum):

      Für Volkhardt Frey Rechtsanwälte Ges. mit beschränkter Haftung: Für Hagen Nguyen Lagersysteme Ges. m. b. Haftung:

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      Top 5 Mustergruendungsprotokoll:

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        Polsterer ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Träger des Familiennamens findet man unter Polsterer (Begriffsklärung)

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        Einarbeiten von Füllmaterial

        Polstern ist die Berufstätigkeit des Polsterers oder des Raumausstatters. Der Polsterer übt seine Tätigkeit in der Industrie aus, der Raumausstatter im Handwerk.

        Es werden Polstermöbel, Stühle und Matratzen (Auflagen) hergestellt. Das Anfertigen und Aufarbeiten von Polsterungen im Automobilbereich wird vom Fahrzeugsattler ausgeführt.

        Inhaltsverzeichnis

        1 Technik
        2 Werkzeug
        3 Ausbildungsberuf in Deutschland
        4 Lehrberuf in Österreich
        5 Siehe auch
        6 Literatur
        7 Filme
        8 Einzelnachweise
        9 Weblinks

        Technik

        Mediendatei abspielen Polster beziehen

        Auch in diesem Berufsfeld hat sich die Arbeitstechnik im Laufe der letzten einhundert Jahre gewandelt.
        Anfangs wurden für Sitze und Bänke nur Lederstücke auf einen Holzrahmen genagelt.
        Später wurde mit verschiedenen Werkstoffen, z. B. Stroh, Seegras und Rosshaar gepolstert, um die Bequemlichkeit zu erhöhen. Der historische Vorläufer des Polsterers war der Beruf des Stuhlmachers, dieser baute das Holzgestell der Sitzmöbel.

        Technische Zeichnung eines klassisch gepolsterten Sessels
        akkurat ausgeführte Rautenheftung
        dekorative sichtbare Nagelung
        sichtbare Nagelung in Form eines Perlstabes
        Kaschierung der Nagelleiste durch Anbringung einer zweckmäßigen und dekorativen Gimpen-Borte

        Bis etwa 1960 sah die Herstellung eines Polstermöbels wie folgt aus: Auf ein Gestell aus Hartholz (meist Buche, bei sichtbaren Holzteilen auch Kirsche, Eiche, Teak und andere) werden kreuzweise Gurte gespannt und mit Gurtnägeln befestigt. Auf diese Gurte werden Sprungfedern genäht. Um diesen Federn Halt zu geben, werden sie miteinander (und meist auch mit dem Gestell) verschnürt. Hierbei haben sich verschiedene Schnürtechniken entwickelt. Man unterscheidet die deutsche und die französische Schnürung.

        Die deutsche Schnürung wird auch Matratzenschnürung genannt. Sie findet normalerweise in sehr tiefen und geraden Sitzen oder Liegemöbeln Anwendung und ist an der diagonal verlaufenden Zwischenschnur erkennbar.
        Die weitaus häufiger angewandte Schnürung ist die französische Schnürung für kleinere Möbel (bis 4, maximal 5 Federreihen).

        Mittels verschiedener Knotenarten (Knoten, Schlinge, Bohne, Doppelbohne) werden die Sprungfedern in die Form gebracht, die dem späteren Möbel entspricht.
        Interessant ist, dass die Federn nicht senkrecht stehen. Sie werden so ausgerichtet, dass sie „beim Sitzen“, also beim Niederdrücken, die senkrechte Stellung einnehmen und so einen maximalen Sitzkomfort ermöglichen. Diese Technik ist dem heutigen (Federkern) in Bezug auf Haltbarkeit und Bequemlichkeit weit überlegen. Durch den hohen handwerklichen Aufwand ist sie allerdings kostspieliger geworden.

        Auf diese Sprungfederkonstruktion wird ein Bezug aus Jutegewebe (Federleinen 365/120, hessian-bugging, leinwandbindig) aufgebracht. Um Reibung und somit vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, wird dieses Gewebe an den Federn bzw. am Kantendraht festgenäht. Erst danach wird das Federleinen mit entsprechender Lose auf dem Gestell vernagelt.
        Auf dieses Gewebe wird ein lockeres Material aus Afrik (Palmfasern) oder Kokos aufgebracht und gleichmäßig verzupft. Um den Auftrag des Materials zu erleichtern, wird ein Lassierstich angewandt; hierbei entstehen „Fächer“, in die das Füllmaterial eingebracht wird.
        Es folgt eine weitere Lage eines Jutegewebes. Das Fassonleinen (210/120) ist ein geschmeidiges, grob-gewebtes Leinen, welches sich hervorragend an die gewünschte Form anpasst, ohne Falten zu schlagen.
        Dieses wird nun „garniert“: das Füllmaterial wird mit einer speziellen Handnähtechnik in Form gebracht (Leiterstich/Vorderstiche/Hinterstich und bei Empiremöbeln mit dem Schweinsrückenstich für eine „scharfe Kante“).

        Das Ergebnis ist die „Fasson“ (franz.: Form). Die endgültige Form des Polstermöbels ist nun fertiggestellt.
        Um den Sitzkomfort weiter zu erhöhen, werden erneut Lassierstiche aufgebracht um eine Schicht aus Rosshaar oder Elancrin (veredelte Kokosfaser) zu befestigen. Dies nennt man Pikierung. Das Material wird hierzu ebenfalls gleichmäßig verzupft. Den Abschluss bildet eine Lage weiche Polsterwatte (besteht aus gereinigter, dann geschredderter Altkleidung, Wolle und verschiedenen Tierhaaren).
        Empfehlenswert ist es, vor dem Aufziehen des Möbelstoffes einen Weißbezug aufzuziehen. Dieser wird mit Nessel ausgeführt. Vorteil ist hierbei, dass man die Form des Sitzes schön ausarbeiten kann, zudem erleichtert er auch das Ausstecken (Heften) des Bezugsstoffes. Weiterhin verlängert dieser gesonderte Bezug auch nicht unwesentlich die Haltbarkeit des Bezugsstoffes. Bei ganz feinen Stoffen wie z. B. Damast- oder Brokatstoffen ist der Weißbezug sogar dringend zu empfehlen. Sehr hochwertige Polstermöbel oder auch Antiquitäten werden mitunter nur mit Weißbezug versehen gelagert bzw. angeboten, da der endgültige Bezugsstoff vom Käufer ausgewählt werden soll. Die Arbeitskosten für den Bezug sind dann meist im Kaufpreis schon enthalten, lediglich der gewünschte Bezugsstoff muss dann gesondert bezahlt werden[1].

        Der eigentliche Möbelstoff-Bezug wird – je nach Möbelform – angenagelt/getackert und/oder angenäht. Zuvor werden die Abseiten, das heißt die Rückfront und die Seitenteile des Möbelstückes mit Spannpappe verschlossen und letztere wattiert. Danach folgt der Stoffbezug (Spannteile). Sichtbare Nähte werden mit Posamenten, beispielsweise Kordeln, Gimpe, Borte, Bordüre oder Keder (Paspel) verziert. Eine derartige Kaschierung der Ansatzstellen gilt aber eher als nicht fachgerecht. Fachleute vernähen die Außenspannteile per Maschine und verkleiden die gesamte Abseite mit einem Stück Möbelstoff. Neuester und modernster Abschluss ist der Doppelkeder. Hierfür wird ein Stoffstreifen um ein Profil genäht. In der Rille des Profiles wird dann der Doppelkeder angetackert. Durch den Druck der Klammern pressen die zwei Wülste aneinander und verdecken die Klammern.

        Für sichtbare Nagelungen stehen Ziernägel in unterschiedlichen Ausfertigungen zur Verfügung.

        Die beschriebene, handwerkliche Art der Polsterung ist im Hinblick auf Haltbarkeit und Sitzkomfort den in der industriellen Möbelherstellung verwendeten Techniken weit überlegen. Durch den hohen Arbeitsaufwand ist sie freilich auch kostspielig und wird daher vor allem noch für die Restaurierung von Antiquitäten oder sehr exklusive Neuanfertigungen verwendet.

        Werkzeug

        Polsterer und Sattler sind oft die gleiche Person.
        Werkzeug eines Polsterers

        Der Polsterer kommt mit relativ wenig Werkzeug aus. Das sollte aber in guter Qualität vorhanden sein. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Werkzeuge:

        Hammer
        Einen guten Polsterhammer mit Rundkopf 8 mm für das Einschlagen der Paschnägel; für die Gurtnägel benötigt man einen stärkeren mit 13 mm. Einen Schlosserhammer für das Einschlagen von Nieten oder Ösen und einen Holzhammer für Abrissarbeiten mit dem Geißfuß.
        Scheren
        Eine gute Zuschneideschere mit langer Klinge für das Zuschneiden des Bezugsstoffes. Eine kleinere für Feinarbeiten und eine handliche kleine für Arbeiten mit der Nähmaschine.
        Zangen
        Von gutem Nutzen ist ein Seitenschneider für das Entfernen der Klammern. Eine Flach- oder Kombizange für diverse Arbeiten an Stoff oder Leder. Ebenso eignen sich Beißzangen ideal für Abrissarbeiten bei größeren Nägeln.
        Ahlen und Schraubendreher
        Wichtig sind Schraubendreher aller Größen in Schlitz-, Kreuz- oder Torx-Varianten. Eine spitze Ahle benutzt man für das Lockern der Klammern.
        Kuhfuß
        Dieses Werkzeug, auch Geißfuß genannt, benötigt man zum Herausnehmen der Nägel. Wichtig ist, dass man es mit dem Holzhammer benutzt. Dies schont das Werkzeug und der Holzhammer ist viel leichter. Ein ähnliches Werkzeug ist das Losschlageisen. Mit diesem kann man Blenden oder ähnliches vom Gestell lösen.
        Messer
        Gute, scharfe Messer sind bestens für das Abtrennen des überflüssigen Stoffes geeignet. Dazu kann man ein Teppichmesser oder einen sogenannten Halbmond benutzen. Ein kleines Schnitzermesser eignet sich gut für schwer zugängliche Stellen.
        Sägen und Raspel
        Für das Zurechtschneiden des Kantendrahtes ist eine kleine Metallsäge vonnöten. Für den Schaumstoffzuschnitt eignet sich eine elektrische Schaumstoffsäge bestens. Für gerade Schnitte reichen auch eine Handsäge oder ein scharfes Messer aus. Eine Holzraspel benötigt man zum Abrunden von scharfen Holzkanten.
        Nadeln
        Für die Handnähte und Fassonarbeiten sind ein gutes Sortiment an gebogenen Polsternadeln und dazu Matratzennadeln mit runder und dreieckiger Spitze in allen Größen und Stärken erforderlich. Für das Durchnähen der Polster und das einziehen von Polsterknöpfen benötigt man einen Doppelspitz. Diese Nadel hat an jedem Ende eine Spitze. Vorsichtiges Arbeiten mit dieser Nadel ist wegen der Unfallgefahr wichtig. Für das Zustecken der Polster benötigt man stabile Stecknadeln.
        Spezialwerkzeug
        Den Gurtspanner, ein Holz mit scharfen Nagelenden, benötigt man zum Spannen der Jutegurte. Es gibt sie mit Falz als Führung am Holz der Zarge oder mit Gummierung. Diese schützt das sichtbare Holz vor Kratzern oder Druckstellen. Den Kantendrahtbieger benötigt man zum Biegen des Kantendrahtes. Mit ihm lassen sich gute Drahtrundungen erzielen. Eine Heißleimpistole eignet sich gut zum Anleimen von Kordeln und Zierbändern.
        Nähmaschine
        Eine gute Nähmaschine mit Tisch ist das Herzstück jeder Polsterei. Sie sollte problemlos auch dicken Polsterstoff oder Leder nähen können. Ideal ist ein Kniehebel, mit dem sich der Nähfuß heben lässt; so hat der Polsterer immer beide Hände frei und kann zügig nähen.
        Spindelpresse
        Mit dieser Presse lassen sich Löcher stanzen und auch Polsterknöpfe, Druckknöpfe und Oesen herstellen.

        Ausbildungsberuf in Deutschland

        Der Polsterer ist in Deutschland seit 1997 ein staatlich anerkannter[2] Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Zuvor gab es eine Anerkennung des Berufes aus dem Jahr 1937, also weit vor Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes. 2005 erfolgte eine Änderung der Ausbildungsvorschriften, mit der eine abgeschlossene Ausbildung im neuen, zweijährigen Beruf Polster- und Dekorationsnähers auf die Ausbildungszeit angerechnet werden konnte.[3] 2013 und 2014 wurden die Ausbildungsinhalte grundlegend überarbeitet, um den veränderten technischen und organisatorischen Anforderungen der Branche gerecht zu werden.[4] Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule und dauert drei Jahre.

        Lehrberuf in Österreich

        In Österreich ist Polsterer ein dreijähriger Lehrberuf. Die Ausbildung erfolgt im dualen System an Berufsschulen und bei einschlägigen Betrieben der Polstermöbelindustrie, bei Polstermöbelwerkstätten oder Tapeziererbetrieben.
        Ausbildungsinhalte sind unter anderem Techniken zum Fertigen und Reparieren von Polstermöbeln, Matratzen sowie Wand- und Türpolsterungen unter Berücksichtigung des Stils der unterschiedlichen historischen Epochen.
        Der Lehrling beendet die Ausbildung mit der Lehrabschlussprüfung als Geselle.

        Eine Zusatzqualifikation kann durch eine weitere Prüfung im verwandten Lehrberuf Tapezierer und Dekorateur erworben werden. Im Handwerk der Tapezierer und Dekorateure kann auch die Meisterprüfung abgelegt werden, und auch die selbständige Berufsausübung ist möglich.

        Für Höherqualifizierungen an Kollegs, Fachhochschulen und Universitäten benötigt man in Österreich meistens die Berufsmatura (Berufsreifeprüfung), die sich aus der Lehrabschlussprüfung und vier weiteren Prüfungen zusammensetzt.

        Siehe auch

        Polsternagel, Chatose, Cretonne

        Literatur

        Klaus Pracht, Friedrich Wilkening: Textile Raumausstattung. Polstern, Dekorieren, Bespannen. Bauverlag, Wiesbaden und Berlin 1988, ISBN 3-7625-2614-1.
        Helmut Schröter: Polstertechnik und Innendekoration. VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1989, ISBN 3-343-00066-3.
        Henner Reitmeier: Polstern. In: Ders.: Der Große Stockraus. Ein Relaxikon. Berlin 2009, Seite 177.[5]

        Filme

        Der Polsterer aus Zolling. D, 2008 (Dokumentation, 30 Minuten), Bayern3 aus der Reihe „Der Letzte seines Standes?“
        Handwerkskunst! Wie man einen Sessel polstert, SWR Fernsehen – Landesschau Rheinland-Pfalz vom 23. Juli 2018

        Einzelnachweise

        ↑ raumausstattung.de: Weißpolster, Wohn-Lexikon

        ↑ Verordnung über die Berufsausbildung zum Polsterer/zur Polsterin in der Industrie (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gesetze-im-internet.de bei juris (PDF), abgerufen am 13. Februar 2014.

        ↑ Verordnung über die Berufsausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher, Webseite des BiBB, (PDF), abgerufen am 13. Februar 2014.

        ↑ Entwicklung der Ausbildung zum Polsterer, Webseite des BiBB, abgerufen am 13. Februar 2014.

        ↑ Reitmeiers Betrachtung ist auch online nachlesbar, abgerufen am 22. Juni 2012.

        Weblinks

        Commons: Polstern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
        Wiktionary: Polsterer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
        Steckbrief Polsterer/Polsterin (bundesarbeitsagentur.de, Stand: 2. August 2010; PDF; 841 kB)
        Lexikon der textilen Raumausstattung – Rubrik Polstermöbel
        Finkeldei Polstermöbel Lexikon
        Berufs- und Brancheninfos der Wirtschaftskammer Österreich
        detaillierte Aus- und Weiterbildungsinfos für Österreich des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft

        Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Polstern&oldid=195494870“
        Kategorien: Verfahren (Textiltechnik)MöbelbauVersteckte Kategorien: Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05Wikipedia:Überarbeiten

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          Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
          Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

          Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

          Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

          Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

          Paragraph 1 Firma, Sitz

          Die Firma der Gesellschaft lautet: Raimond Knauer Lastkraftwagenteile und -zubehör GmbH .Sitz der Gesellschaft ist Lübeck

          Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
          Gegenstand des Unternehmens ist Kfz-Werkstätte Geschichte Marktentwicklung Begriffsabgrenzung Navigationsmenü

          Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

          Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
          Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

          Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
          Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 497118,00 EUR

          Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

          a. Wilderich Gabriel eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 363004,
          b. Hansotto Adliswiler eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 108647,
          c. Siglinde Reif eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 25467.

          Paragraph 5 Geschäftsführer
          Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
          Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

          Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
          Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
          einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
          insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

          Paragraph 7 Geschäftsführung
          Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
          Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
          Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

          Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
          Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

          Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

          a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
          b. die Auflösung der Gesellschaft.
          c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
          Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
          Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
          Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

          Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
          Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
          Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

          Einberufung

          a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
          b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
          Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
          c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
          Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
          d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

          Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
          Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
          Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

          Paragraph 11 Gewinnverteilung
          Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
          Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
          Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

          Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
          Übertragung von Geschäftsanteilen
          Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
          Austrittsrecht
          Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
          a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
          b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
          Ausschluss
          Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

          a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
          b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

          wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
          wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
          wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
          Tod eines Gesellschafters
          Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
          Durchführung des Ausscheidens

          a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
          Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
          Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
          b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
          im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
          Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

          Paragraph13 Abfindung
          Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
          Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
          Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

          Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
          Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

          Paragraph 15 Schlussbestimmungen
          Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
          Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
          Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
          Als Gerichtsstand wird Lübeck vereinbart

          Anmerkung:
          An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

          Notarieller Beurkundungshinweis

          ……………………………………….. ………………………………………..

          Lübeck, 27.03.2020 Unterschrift

          Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

          a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

          >Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
          Muster für eine Schlichtungsklausel:

          Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

          b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
          Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

          Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

          c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

          [1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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          Top 7 AGB:

            Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
            Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

            Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

            Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

            Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

            Paragraph 1 Firma, Sitz

            Die Firma der Gesellschaft lautet: Irmelie Hamburger Holzbearbeitungsmaschinen Ges. m. b. Haftung .Sitz der Gesellschaft ist Solingen

            Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
            Gegenstand des Unternehmens ist Präsent Navigationsmenü

            Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

            Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
            Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

            Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
            Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 60347,00 EUR

            Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

            a. Siegberta Weller eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 51384,
            b. Natalia Mohr eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 8480,
            c. Antja Knauer eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 483.

            Paragraph 5 Geschäftsführer
            Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
            Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

            Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
            Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
            einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
            insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

            Paragraph 7 Geschäftsführung
            Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
            Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
            Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

            Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
            Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

            Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

            a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
            b. die Auflösung der Gesellschaft.
            c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
            Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
            Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
            Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

            Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
            Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
            Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

            Einberufung

            a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
            b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
            Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
            c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
            Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
            d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

            Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
            Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
            Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

            Paragraph 11 Gewinnverteilung
            Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
            Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
            Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

            Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
            Übertragung von Geschäftsanteilen
            Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
            Austrittsrecht
            Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
            a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
            b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
            Ausschluss
            Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

            a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
            b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

            wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
            wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
            wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
            Tod eines Gesellschafters
            Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
            Durchführung des Ausscheidens

            a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
            Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
            Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
            b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
            im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
            Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

            Paragraph13 Abfindung
            Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
            Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
            Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

            Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
            Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

            Paragraph 15 Schlussbestimmungen
            Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
            Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
            Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
            Als Gerichtsstand wird Solingen vereinbart

            Anmerkung:
            An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

            Notarieller Beurkundungshinweis

            ……………………………………….. ………………………………………..

            Solingen, 27.03.2020 Unterschrift

            Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

            a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

            >Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
            Muster für eine Schlichtungsklausel:

            Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

            b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
            Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

            Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

            c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

            [1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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              Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für weitere Bedeutungen siehe Fenster (Begriffsklärung).

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              Hauptfunktionen des Fensters: Belichtung, Lüftung, Aussicht
              (Moritz von Schwind: Morgenstunde)
              Gotisches Buntglas, um 1230–1235, in der Kathedrale von Chartres

              Als Fenster wird im Bauwesen eine Lichtöffnung in einer Wand oder im Dach eines Bauwerkes bezeichnet. Es kann der Belichtung, Belüftung und Aussicht dienen. Als Fenster wird auch der wind- und wetterdichten Verschluss dieser Öffnung bezeichnet.

              Fenster bestehen heute meist aus einem Rahmen und der gläsernen Fensterfüllung. Der Rahmen wird in eine Öffnung in einer Wand oder dem Dach eingesetzt. Die Wandöffnung wird oben meist durch einen Bogen oder durch einen Fenstersturz verstärkt, seitlich durch die Laibung bzw. die Faschen und unten durch die Brüstung. Häufig ermöglicht ein beweglicher Fensterflügel das Lüften der Innenräume. Fenster werden traditionell durch Glaser, Bautischler und spezialisierte Fensterbauer gefertigt und eingebaut.

              Fensterkränze oder Fensterreihen gab es schon in den Basiliken oder den Thermen der Antike. Sie sind jedoch mit Ausnahme der – später veränderten – Konstantinbasilika in Trier (4. Jahrhundert) allesamt nicht erhalten. Im mittelalterlichen Kirchenbau finden sich regelmäßig Reihen mit gleichförmigen Fenstern. Der wichtigste Bau mit einem erhaltenen Fensterkranz ist die Hagia Sophia (6. Jahrhundert) in Konstantinopel/Istanbul. In der mittelalterlichen Architektur erscheinen sie manchmal an Chorumgängen, an Apsiden oder in Laternentürmen.

              Inhaltsverzeichnis

              1 Begriff

              1.1 Etymologie

              2 Geschichte

              2.1 Vor-Glas-Zeitalter
              2.2 Anfang vom Glas-Zeitalter
              2.3 Gründerzeit
              2.4 Neue Sachlichkeit
              2.5 1950er Jahre

              2.5.1 Wirtschaftswunder
              2.5.2 1954: Entwicklung des ersten Kunststofffensters

              2.6 1970er und 1980er Jahre
              2.7 1990er Jahre bis heute

              3 Typologie

              3.1 Fenster-Arten
              3.2 Teile des Fensters
              3.3 Zubehör
              3.4 Steinrahmenfenster

              3.4.1 Unterteilung nach Verwendung oder Form
              3.4.2 Thermenfenster
              3.4.3 Bogenfenster
              3.4.4 Kreuzstockfenster
              3.4.5 Maßwerkfenster
              3.4.6 Steinernes Schiebefenster

              3.5 Zargen- oder Rahmen- und Flügelfenster
              3.6 Historische Fenster

              3.6.1 Sprossenfenster
              3.6.2 Bleiglasfenster

              3.7 Einfachfenster
              3.8 Doppelfenster

              3.8.1 Möglichkeiten der Verbindung
              3.8.2 Vorfenster oder Winterfenster
              3.8.3 Kastenfenster
              3.8.4 Zargen-Doppelfenster
              3.8.5 Verbundfenster

              3.9 Blindfenster

              4 Baukonstruktive Eigenschaften

              4.1 Öffnungsarten des Flügels
              4.2 Einbau
              4.3 Materialien
              4.4 Holzfenster

              4.4.1 Imprägnierung und Beschichtung
              4.4.2 Holzarten
              4.4.3 Nachbau historischer Holzfenster

              4.5 Einbruch-, Durchbruch- und Ausbruchschutz

              4.5.1 Allgemeine Anforderungen
              4.5.2 Einscheibensicherheitsglas
              4.5.3 Verbundsicherheitsglas

              5 Bauphysikalische Eigenschaften

              5.1 Überblick
              5.2 Winddichtigkeit und Luftwechselrate
              5.3 Schallschutz
              5.4 Wärmetechnische Eigenschaften

              5.4.1 Wärmedämmverglasung
              5.4.2 U-Werte eines Fensters
              5.4.3 Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV
              5.4.4 Passivhausfenster
              5.4.5 Solarer Wärmegewinn
              5.4.6 Sommerlicher Wärmeschutz
              5.4.7 KfW-Förderprogramme

              6 Fenster in verschiedenen Ländern

              6.1 Vereinigte Staaten

              6.1.1 Besonderheiten
              6.1.2 Beschaffenheit

              6.1.2.1 Rahmen
              6.1.2.2 Verglasung
              6.1.2.3 Thermische Eigenschaften

              6.1.3 Öffnungsarten

              6.1.3.1 Schiebefenster
              6.1.3.2 Fenster mit Scharnieren
              6.1.3.3 Unbewegliche Fenster

              6.1.4 Sonderformen

              6.1.4.1 Mehrteilige Fenster
              6.1.4.2 Spezialformen

              7 Literatur
              8 Verwandte Themen
              9 Weblinks
              10 Einzelnachweise

              Begriff

              Fenster bezeichnet eine allseits umschlossene Öffnung in den äußeren Begrenzungen von Strukturen mit dem Zweck, einen optischen Kontakt zwischen Innen- und Außenseite und/oder einen Lichteinfall zu ermöglichen. Die Hauptverwendung von dem deutschen Begriff liegt im Bauwesen. Gemäß der Definition im Blatt 1 der VDI 4700 dienen Fenster zur Belichtung und in der Regel auch zur Belüftung.[1] In Abgrenzung zur Tür oder Tor fehlt dem Fenster die Funktion des Durchganges oder Einstiegs. Des Weiteren finden Fenster Verwendung in den Hüllen von Fahrzeugen, im Anlagenbau und in anderen technischen Einrichtungen. In den vorgenannten Themenfeldern können Fenster bloße Öffnungen sein, sie sind aber meist mit Glas oder anderen lichtdurchlässigen Materialien ausgefüllt. Sie können fest sein oder über konstruktive Vorrichtungen zum Öffnen verfügen. Im übertragenen Sinne bezeichnet man als „Fenster“ auch andere Arten von eng umschriebenen Durchlässen in ansonsten undurchlässigen Strukturen. Im Computerbereich sind sogenannte Fenster ein grundlegendes Element grafischer Benutzeroberflächen; sie gaben dem Microsoft-Betriebssystem Windows seinen Namen.[2]

              Etymologie

              Das Substantiv Fenster gehört seitdem 8. Jahrhundert zum deutschen Standardwortschatz. Es ist von dem Lateinischen fenestra, dessen Entstehung dunkel ist, entlehnt. Das neutrale Genus stammt wohl von dem älteren ouagtora für „Tor in Form eines Auges“ (Rundfenster).[3] Der altgermanische Begriff dafür bedeutete Wind-Auge (gotisch windauga), was sich im dänischen Begriff vindue und im englischen window erhalten hat.

              Geschichte

              Vor-Glas-Zeitalter

              Fenster mit Tierhautbespannung, Keltenmuseum Mitterkirchen/Oberösterreich
              typische mittelalterliche „Fensternische“ mit Steinstock: Erkennbar sind Steinstock aus sauber geglättetem Werkstein im Bruchsteinmauerwerk, steinerner Fensterbank und schwerem Fenstersturz, und einem Falz zum Anschlagen des Fensterverschlusses

              Die ältesten menschlichen Wohn- oder Kultbauten (z. B. Göbekli Tepe) waren fensterlos; Lichtquellen waren der Eingang und der Rauchabzug im Dach. In neolithischen Häusern gab es bereits schlitzartige Lichtöffnungen. In Persepolis fand man in der Lehmmauer eines 6000 Jahre alten Hauses Fensteröffnungen. Selbst die Wohn- und Kultbauten der Ägypter sowie der Griechen und Römer waren nach außen hin weitestgehend fensterlos; Fenster fanden sich wohl hauptsächlich in Königs- und Markthallen (basilicae) sowie in Thermen. In Nordeuropa sind aus dem Neolithikum und der Bronzezeit ladenartige Fensterverschlüsse bekannt. Auch Urnen unterschiedlicher Herkunft sind in Form von Gebäuden mit Fenstern gestaltet (Hausurne).

              Ursprünglich handelte es sich bei Fenstern um rechteckige, bogenförmige, runde oder ovale Öffnungen in Wänden, die in einer späteren Phase mit Häuten, Pergament oder Leinenstoff[4] bespannt wurden, um Witterungseinflüsse zu reduzieren. Vorwiegend bei Sakralbauten wurde in die Öffnungen auch dünner, durchscheinender Alabaster eingesetzt. Seit der Romanik gibt es auch Dreipass- oder Fächerfenster (z. B. Quirinus-Münster in Neuss). Die größten (erhaltenen) romanischen Fenster sind die mit Eisenstreben versehenen Westfenster der Kathedralen von Chartres und Le Mans; in der Gotik sind es die durch Stab- und Maßwerk stabilisierten Fenster der englischen Kathedralen oder die riesigen Querhausfenster der Kathedrale von Metz; auch das Westfenster des Altenberger Doms ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

              Sprossenfenster des Art nouveau: L’atelier du maître-verrier Sterner 1904, Brüssel

              Anfang vom Glas-Zeitalter

              Erste Fenstergläser fanden sich in Aix-en-Provence und Herculaneum. Die Funde haben Größen von bis zu 80 cm × 80 cm. Allerdings erwähnt keine schriftliche Überlieferung das Herstellungsverfahren. Für das frühe, dickwandige und einseitig matte Fensterglas gibt es in der Fachwelt unterschiedliche Auffassungen zu dessen Herstellung. Einerseits wird eine manuelle Strecktechnik[5] vermutet. Spätestens seit dem 1. Jh. v. Chr. verwendeten die Römer Glas. Zunächst waren die Scheiben auf einer Seite rau und daher nicht durchsichtig. Erst im 2. Jh. n. Chr. kam Glas auf, das auf beiden Seiten eine glatte Oberfläche hatte.

              Jedenfalls nördlich der Alpen wurde Fensterglas aber nur vereinzelt eingebaut, so seit dem 5. Jh. im Kirchenbau.[6] Zu einer breiteren Verwendung kam es erst im 12. Jahrhundert,[7] als es sich als besonderer Luxus hin und wieder auch in Privathäusern fand. Noch im 15. Jh. war es aber auch in Städten keineswegs selbstverständlich.[6] Fensterglas dient auch als Trägermaterial für Glasmalerei oder wird bunt eingefärbt zu Ornament-Glas und Glas-Mosaiken zusammengefügt. Seit der Gotik werden mit dieser Technik Kirchenfenster, später auch Fenster an Profanbauten gestaltet. Die Herstellung großer Glastafeln ist erst seit der Industrialisierung möglich. Deshalb wurden Fensterscheiben jahrhundertelang aus mehreren kleineren Glasstücken zusammengesetzt.

              Gründerzeitfassade mit besonders vielen verschiedenen Fenstern, Radebeul 1902

              Gründerzeit

              In Wohngebäuden wurden meist Holzfenster in Doppelkastenbauweise verwendet. Industrie- und sonstige Nutzbauten wurden entweder mit Holzfenstern oder Fenstern aus Gusseisen versehen.
              Es wurden regional gleiche Standardmaße verwendet. Im Anschluss an die Gründerzeit begann das 20. Jahrhundert mit verschiedenen architektonischen Strömungen, die neue gestalterische Formen ausprobierten. Beim Neuen Bauen wurden ebenso wie beim eher traditionellen Stil der 20er und 30er Jahre die Fassadenöffnungen vermehrt zu Fensterbändern zusammengefasst.

              Neue Sachlichkeit

              In Wohngebäuden wurden meist Holzfenster als Verbundfenster verwendet. Industrie- und sonstige Nutzbauten wurden entweder mit Holzfenstern oder Fenstern aus Stahlprofilen versehen. Fenster wurden mit Standardmaßen und Modulen in industrieller Fertigung hergestellt, z. B. den Frankfurter Normen des Neuen Frankfurt. Einbau des bis dahin in Europa unüblichen Schiebefensters.

              1950er Jahre

              Wirtschaftswunder

              In Wohngebäuden wurden meist Holzfenster in Doppelkastenbauweise verwendet. Industrie- und sonstige Nutzbauten wurden entweder mit Holzfenstern oder Fenstern aus Stahlprofilen versehen. Fenster wurden mit Standardmaßen und Modulen in industrieller Fertigung hergestellt. Einbau des in Europa unüblichen Schiebefensters.

              1954: Entwicklung des ersten Kunststofffensters

              Heinz Pasche entwickelte gemeinsam mit der Firma Dynamit Nobel aus Troisdorf das erste Kunststofffenster. Pasche war Metallbauer und wollte über einen Metallrahmen einen Kunststoffüberzug, der wetterfest und unempfindlich war. Die Firma Dynamit Nobel war damals schon für ihre Entwicklungen am Kunststoffmarkt bekannt und verfügte über diverse Extruder. Daraus ging dann die Firma Trocal hervor, die 1954 das erste Kunststofffenster serienmäßig auf den Markt brachte.[8]

              Fensterzeile in Frank Lloyd Wrights Louis Penfield House (1955)

              Frank Lloyd Wright hat Fensterbänder vielfach um Ecken herum geführt (Louis Penfield House)

              Größtes Holzfenster Europas an St. Elisabeth, Opladen 1957

              1970er und 1980er Jahre

              In Wohngebäuden wurden Holz-, Aluminium- und Kunststofffenster als Einfachfenster mit Doppelverglasung (z. B.: 4-12-4) verwendet. Industrie- und sonstige Nutzbauten wurden mit Holz-, Aluminium-, Stahl- und Kunststofffenstern versehen.
              Fenster wurden mit Standardmaßen und Modulen in industrieller Fertigung hergestellt.
              Verbreitung von Kunststofffenstern.

              1990er Jahre bis heute

              Die Fenstersysteme unterscheiden sich in den einzelnen Ländern relativ stark, nachfolgend sind Fenster für den zentralen Teil Europas beschrieben:

              Ab Mitte der 1980er Jahre dominieren in Deutschland eindeutig Isolierglasfenster – Einfachfenster mit einer 2-Scheiben-Isolierverglasung und einem Drehkippbeschlag. Durch Metallbedampfung einer der beiden Scheiben wird die Wärmedämmung des Glases wesentlich erhöht. Kunststofffenster gewinnen starke Marktanteile. Holzfenster werden im Gegenzug außen mit Alu-Rahmen verblendet, um den nötigen Witterungsschutz zu erreichen. Ab Anfang der 2000er Jahre werden Dreifach-Isoliergläser mit immer besserer Wärmedämmung gebaut, die Wärmedämmung der Fenster wird gesteigert und ermöglicht den Bau von Niedrig-Energie- und Passivhaushäusern.
              Sowohl im Wohnhausbau als auch bei Nutzbauten werden Fensterelemente großzügig eingesetzt, der Anteil von Glas an der Außenfläche nimmt stark zu.

              Große Fenster mit Isolierverglasung oder Wärmeschutzverglasung für Bauwerke konnten bis ca. 1990 nur als ebene Scheiben hergestellt werden. Weiterentwickelte Fertigungsverfahren der Glasindustrie ließen nun auch gewölbte Scheiben wie im Automobilbau üblich zu. Fenster sind keine reinen Wandöffnungen mehr, sondern werden baukonstruktiv wie modularisierte Fassaden betrachtet. Dabei sind Fertigungsvorgaben, statische Bedingungen, die Funktion und die Baunormen zu berücksichtigen. Grundlage für ein neues Fenster sind meist Baukastensysteme, das heißt, die Fensterprofile und das Zubehör sind schon erprobt und aufeinander abgestimmt, sie werden nur noch auf die korrekte Länge gebracht und zusammengesetzt.

              Bei modernen Gebäuden wie dem Sony-Center in Berlin spricht man häufig von „Elementfassaden“, da hier direkt Fenster an Fenster montiert werden. Gelegentlich werden horizontal aufgereihte Fenster auch als „Bandfenster“ oder „Fensterbänder“ (engl. ribbon windows) bezeichnet.[9]

              Fensterfassade am Berliner Sony Center

              Anbau der Tiefburgschule in Heidelberg-Handschuhsheim

              Typologie

              Fenster-Arten

              Je nach Bauart, Material und Einbauort des Fensters unterscheidet man die folgenden Fenster:

              Nach Material
              Alufenster
              Holzfenster
              Holz-Aluminiumfenster
              Kunststofffenster
              Kunststofffenster mit Aluminium-Vorsatzschale
              Stahlfenster
              Nach Einbauort
              Kellerfenster (unterhalb des Erdgeschosses)
              Außenfenster
              Eckfenster, Erkerfenster mit gekrümmten oder rahmenlos über Eck aneinander stoßenden Scheiben
              Fassadenanschlussfenster
              Dachfenster bzw. Dachflächenfenster oder Lichtkuppel
              Einsatzelement in Pfosten/Riegelfassaden
              Innenfenster zum Treppenhaus, zum innenliegenden Bad oder sonstigen Räumen
              Nach Eigenschaften
              Schallschutzfenster
              Passivhausfenster
              Wärmeschutzfenster
              Sonnenschutzfenster
              Sicherheitsfenster
              Nach Aufteilung

              Je nach Größe der Maueröffnung (Fensterlichte) besteht das Fenster aus mehreren einzelnen Elementen

              einflügliges Fenster
              Flügelfenster: Es gibt mindestens zwei bewegliche Elemente; meist zwei nebeneinander angeordnete Drehflügel.
              Oberlichter: oberer Teil eines horizontal geteilten Fensters, oft als Kippflügel oder fest verglast; meist kleiner als das Hauptfenster.
              Unterlichter: unterer Teil eines horizontal geteilten Fensters; oft fest verglast und weniger hoch als das Hauptfenster.
              mehrflügelige Fenster oder Fensteranlage

              Teile des Fensters

              Der äußere Rahmen, in welchen die zu öffnenden Flügel oder eine Festverglasung eingefügt werden, wird heute meist als Blendrahmen bezeichnet.
              Der umlaufende Rahmen eines beweglichen Fensterflügels wird entsprechend Flügelrahmen genannt.[10]

              Flügel und Rahmen werden über Fensterbeschläge miteinander verbunden.

              Bei Holzfenstern setzen sich die Rahmen aus Rahmenhölzern zusammen, die in der Rohform Kanteln genannt werden. Vor dem Zusammenfügen zum Rahmen werden die Kanteln meistens durch das Fräsen von Falzen bzw. Fasen, Nuten und Verzierungen profiliert und daher auch als Profile bezeichnet. Metall- und Kunststofffenster werden heute in der Regel aus Hohlkammerprofilen zusammengesetzt.

              Das Oberlicht wird von den Hauptflügeln durch einen horizontalen Riegel getrennt, der auch als Kämpfer bezeichnet wird. Zwei nebeneinander platzierte Flügel werden durch einen senkrechten Pfosten separiert, der auch Setzholz genannt wird. Wenn auf diesen Pfosten verzichtet wird, schlägt der Hauptflügel stattdessen am Stulpflügel an, auf den häufig eine sogenannte Schlagleiste aufgesetzt wird, die als zusätzlicher Anschlag dient.

              Die Profilleisten zur früher üblichen Unterteilung der Fensterflügel werden als Sprossen bezeichnet. Auch eine im Blendrahmen eingesetzte Festverglasung kann durch Sprossen unterteilt sein.

              Zubehör

              Fensterbänder, Fensterbeschläge, Oliven
              Fensterbrett innen und/oder außen (außen auch Sims genannt)
              feste oder bewegliche Sonnenschutz- und Verschattungsanlagen
              Fensterläden sind wichtige Gestaltungselemente der Gebäudefassade; sie bieten auch Wetter-, Sicht-, Sonnen- und Einbruchsschutz
              Jalousien, innen- und außenliegend
              Verdunkelungsanlagen, Vorhänge
              Sonnenschutzfolien
              Fliegengitter
              Lichtröhre
              Lüftungselemente (die z. B. in gebohrte oder gefräste Lüftungsöffnungen eingesetzt werden)

              Steinrahmenfenster

              Unterteilung nach Verwendung oder Form

              Bei gemauerten Wänden entsteht das Problem, einen geeigneten oberen Abschluss der Maueröffnung (Fensterleibung) herzustellen, der die statischen Druckkräfte in der Wand um das Fenster herumleitet. Die für den horizontalen oberen Abschluss (Fenstersturz) verwendeten Materialien müssen zudem der entstehenden Zugspannung standhalten können.

              Man setzte Holzbalken oder Fensterstürze aus Naturstein ein, wobei im darüberliegenden Mauerwerk ein Entlastungsbogen gemauert werden musste, der den Fenstersturz entlastet.
              Fenster aus Werkstein mit freien Weiten über einen Meter wurden selten gebaut, bevor Materialien wie Stahl oder Stahlbeton zur Verfügung standen.

              Thermenfenster

              Das Motiv eines halbrunden dreigeteilten (trichotomischen) Fensters geht auf die römische Architektur zurück, in der das Fenster wegen seiner Größe vor allem zur Belichtung der Thermenanlagen Verwendung fand. Daher die Bezeichnung als Thermenfenster oder auch Diokletiansfenster. In der Renaissance-Architektur erscheint das Motiv bereits in der 1540 fertiggestellten Capella Paolina des Vatikans (Architekt: Antonio da Sangallo d. J.) sowie zuvor – als Wandmotiv ohne Fensterfunktion – in der 1531 fertiggestellten Sigismund-Kapelle des Krakauer Wawels. Später wurde das Motiv u. a. von Palladio übernommen, nachdem er den Fenstertyp bei seinen Aufrissstudien der Thermen in Rom gesehen hatte.[11] Er verwendete es gleichermaßen für Profanbauten, wie beispielsweise die Villa Pisani (1560), und seine venezianischen Kirchen. Beim Umbau der Diokletiansthermen in die Kirche S. Maria degli Angeli e dei Martiri wurde der Fenstertyp für den Barock adaptiert. Später fand er besonders im Klassizismus, im folgenden Historismus und Jugendstil Verwendung.

              Thermenfenster in den Diokletiansthermen (Santa Maria degli Angeli) in Rom, um 300 n. Chr.

              Palladio: Thermenfenster in der Villa Pisani, 1560

              Palais du vin, Brüssel, 1909

              Aus großen Bogenfenstern gebildete Barock-Fassade des Alten Joanneums in Graz.

              Bogenfenster

              Für die größeren Wandöffnungen waren bei traditioneller Mauertechnik echte Bögen notwendig, um die Last der darüber liegenden Wand zu tragen. Aus der konstruktiven Form der Wandöffnung ergab sich dann auch die Gestaltung der Fensterrahmen und Glasflächen als Bogenfenster.

              Das Bogenfenster entwickelte sich beginnend vom Rundbogen der Romanik über den Spitzbogen der Gotik zu zahlreichen weiteren Arten wie Ellipsenbogen, Korbbogen und Segmentbogen.
              Im Barock, Rokoko und dem Jugendstil wurden verschiedenste Fensterformen entwickelt.

              Breitere Fenster wurden aus mehreren aneinandergereihten Bogenfenstern gebaut, die durch Säulen oder Pfeiler getrennt sind, welche die Last tragen. Derartige Fenster sind z. B. die gekuppelten Bogenfenster der Romanik.

              Bogenfenster, 19. Jahrhundert, Nischni Nowgorod / Russland

              vier Triforien und ein Biforium, romanisches Haus in Gelnhausen

              Bogen-, Arkadenfenster im Palazzo Pitti, Florenz, Mitte 15. Jh.

              Steinkreuzfenster mit Butzenscheiben und kleinen Lüftungsflügeln

              Kreuzstockfenster

              Das Kreuzstockfenster, selten auch Steinkreuzfenster, ist die erste Weiterentwicklung, die Fensteröffnung in der Höhe zu erweitern und den Lichtdurchlass zu erhöhen. In den so entstehenden unterteilten Rahmen wurden jeweils angepasste Einzelfenster eingesetzt. Somit wurde es auch möglich Belichtung- und Belüftungsfunktionen auf verschiedene Einzelfenster aufzuteilen. Entsprechend konnten unterschiedliche Verschlussmethoden genutzt werden (Fensterflügel unten, Festverglasung oben; häufig auch: massiver Holzladen unten, mit dünnem gegerbten Leder bespannter feststehender Holzrahmen oben). Fehlt der mittlere Pfosten wird das teilende Kämpferholz namensgebend (Querstockfenster).

              Maßwerkfenster der Gotik

              Maßwerkfenster

              Die Gotik gestaltete die Fenster bei Kirchenbauten mit zusätzlichem filigranem Mauerwerk, dem Maßwerk, das in die Fensteröffnung eingebaut war und auch Aufgaben eines steinernen bzw. schmiedeeisernen Fensterrahmens übernahm. Maßwerkfenster waren in der ursprünglichen Ausführung als bunte Bleiglasfenster konzipiert und wesentlicher Bestandteil der gotischen Raumkonzeption in Sakralbauten. In der Renaissance wurde das Fenster, bei entsprechender Größe, durch einen vertikalen Stab aus Stein gestützt, teilweise durch einen weiteren horizontalen Stab, was dann das sogenannte Steinkreuzfenster ergab. Ähnliche Formen entwickelten sich im arabisch-indischen Raum, in dem die Fenster durch kompliziertes Filigran blickdicht aber lichtdurchlässig verschlossen sind.

              Steinernes Schiebefenster, etwa 18./19. Jahrhundert

              Steinernes Schiebefenster

              Steinerne Schiebefenster wurden vor allem in ländlichen Gegenden für die Gewölbekellerbelüftung eingesetzt. Bei Kälte wurde es einfach zugeschoben. Ein Lichteinfall war nicht notwendig. Neben dem einflügeligen Fenster werden auch mehrflügelige Fenster mit oder ohne Zwischenpfosten gefertigt. Beim zweiflügeligen Fenster ohne Zwischenpfosten schlägt der Hauptflügel, der Stulpflügel, direkt im Standflügel an. Bei dreiflügeligen Konstruktionen kann der mittlere Flügel feststehend, als Stulpflügel oder als einzelner Flügel ausgebildet sein.

              Zargen- oder Rahmen- und Flügelfenster

              Eine weitere wichtige Entwicklung des Fensterbaus war die Fensterzarge (umgangssprachlich „Fensterstock“ genannt), die zur Entwicklung des Zargenfensters geführt hat. Das Zargenfenster erlaubt die Trennung von Blindstock und eigentlichem Fenster, und einen sauberen winddichten Anschlag durch die Ausführung eines Falzes in der Zarge.
              Bis etwa 1700 schlugen die Fensterflügel ohne Überschlag stumpf oder mit einfachem Falz in die Zarge ein, sodass Flügel und Rahmen oberflächenbündig in einer Ebene liegen.[12]

              Zargenfenster wurden am Blindstock befestigt, der aus Holz oder Stein besteht. Sie haben im Laufe der Neuzeit das Steinrahmenfenster vollständig verdrängt, indem auch in Steinrahmen eine Holzzarge eingesetzt wurde. Bei Ställen und Industriebauten werden auch Rahmen und Zargen aus Stahlprofilen, Schmiedeeisen oder Gusseisen verwendet.

              Eine spezielle Form der Zarge ist der Blendrahmen, der so bezeichnet wird, weil er dem eigentlichen tragenden Blindstock vorgeblendet ist. Beim heutigen maßhaltigen Mauerwerk wird kein Blindstock zur Herstellung der Maueröffnung mehr benötigt. Der Blendrahmen wird bei modernen Fenstern verstärkt ausgeführt, so dass auch hier auf die aussteifende Wirkung des Blindstocks verzichtet werden kann.

              Indem der Rahmen des Fensters in der Tischlerwerkstatt passend zum Flügel angefertigt wird, können filigranere und ausgereiftere Beschläge als die zuvor üblichen Angeln montiert werden. Neben dem dichtschließenden Drehfenster werden das Kippfenster und Varianten wie das Flügelfenster und Schubfenster entwickelt.

              Frühmittelalterliches Schiebefenster (Rekonstruktion) mit Rohhaut-Füllung

              Historische Fenster

              Sprossenfenster

              Die einzelnen Glasstücke (Scheiben) sind beim Sprossenfenster kleiner als die Fläche des Fensterflügels. Zwischen den einzelnen Scheiben befinden sich zur Verbindung schmale Stäbe aus Holz oder Metall, die Sprossen. Da es im 19. Jh. noch schwierig war, großflächige Glasscheiben zu fertigen waren, wurden Verglasungen meist durch Sprossen unterteilt. Waagerechte Sprossen werden auch als Riegel bezeichnet, die senkrechten als Setzholz bzw. bei größeren Querschnitten auch als Pfosten.

              Die Gliederung der Fensterflächen entwickelte sich zu einem Gestaltungselement, das besonders im Jugendstil zum Teil sehr aufwändig wurde.

              Bleiglasfenster

              Das Bleiglasfenster ist aus vielen einzelnen Glasstücken zusammengesetzt. Diese werden von H-förmigen Bleiprofilen zusammengehalten, die miteinander verlötet sind. Bleiprofil kann leicht gebogen werden, sodass nahezu beliebige Glasflächen möglich sind.
              Auch die einzelnen Stücke der Glas-Mosaiken werden mit dieser Technik verbunden.

              Butzenscheiben sind kleine, rund gedrehte Glasscheiben, die mit Bleistegen und kleinen Füllstücken zusammengesetzt werden, eine spezielle Form der Bleiverglasung.

              Einfachfenster

              Das Einfachfenster ist die älteste Ausführung. Die Flügel sind außen oder innen angebracht, manchmal mit einem Fensterladen oder einem Jalousieladen mit der ausspreizbaren Sprossung kombiniert.[13]

              Das Einfachfenster war bis 1820 die Regel und das Doppelfenster nur in Ausnahmefällen anzutreffen.
              Seit den 1950er-Jahren wurden doppeltverglaste, dann thermoverglaste Einfachfenstertypen entwickelt, sodass das Einfachfenster zurzeit in Europa wieder der am häufigsten verbaute Fenstertyp ist.

              Einfachfenster mit Einscheibenverglasung sind bei beheizten Neubauten in Deutschland nicht mehr zugelassen.[14]
              Einfachfenster mit Mehrscheiben-Isolierverglasung (Isolierglasfenster): verbreitetes Standardfenster

              Doppelfenster

              Möglichkeiten der Verbindung

              Die dritte wichtige Komponente zum modernen Fenster ist die Idee, an einer Zarge mehrere Fenster hintereinander anzuschlagen oder mehrere Glasscheiben in einen Fensterflügel zu montieren, um mit dem entstehenden Zwischenraum zusätzliche Wärmedämmung zu erreichen.

              Ein Doppelfenster kann höhere Anforderungen an Wärmedämmung, Winddichtheit und Schallschutz erfüllen.

              Herausnehmbares Vorfenster für die Wintermonate; früher üblich, heute fast verschwunden.

              Vorfenster oder Winterfenster

              Das Vorfenster oder Winterfenster ist eine zusätzliche Fensterkonstruktion, die bei Bedarf in der kalten Jahreszeit von außen oder von innen vor das eigentliche Fenster eingesetzt wird. Der Rahmen kann mit wenigen Schrauben oder Haken befestigt werden. Das Vor- oder Winterfenster schafft ähnlich wie ein dichtschließender Fensterladen einen wärmedämmenden Luftraum.

              Der Aufbau ähnelt einem Doppelfenster. Historische Winterfenster gibt es heute nur noch selten: „Durch diese Vorfenster, deren praktischen Nutzen wohl niemand bezweifelt, wird das Äußere des Hauses in keiner Weise verschönert.“[15] Grund für diese Aussage war wohl die doch einfach gewählte Konstruktion und die reduzierte kunsthandwerkliche Bearbeitung dieser rein dem Nutzen dienenden Fenstern.

              In der Denkmalpflege werden innere Vorfenster empfohlen, wenn einfach verglaste historische Fenster energetisch verbessert werden sollen. Außenliegende Vorfenster finden gelegentlich Verwendung, wenn wertvolle bauzeitliche Fenster vor der Witterung geschützt werden sollen. Dafür ist jedoch der Denkmalwert der Fenster sehr hoch einzuschätzen, da hierdurch die Ansicht der historischen Fassade verändert wird.

              Der älteste Befund von Doppelfenstern aus dem Jahre 1695 ist noch heute am Oberen Schloss in Öpfingen bei Ulm zu finden. Das einfache Fenster wurde durch ein vorgesetztes Winterfenster zum Doppelfenster erweitert.[16] Die Fensteröffnung wird mit zwei hintereinander angeordneten Einscheibenfenstern geschlossen.

              Kastenfenster

              Kastenfenster

              Die beiden separaten, starren Rahmen des Doppelfensters sind hier konstruktiv zusammengefasst. Es ergibt sich ein geschlossener, kastenförmiger Hohlraum zwischen den beiden Glasflächen und dem Rahmen.

              Hamburger bzw. Grazer Fenster (auch Grazer Stockfenster): Äußere Flügel schlagen nach außen, innere Flügel schlagen nach innen auf.[17]
              Altberliner bzw. Wiener Kastenfenster (auch Wiener Stockfenster): Beide Flügel schlagen nach innen auf.

              Bei der letzteren Konstruktion muss das äußere Fenster kleiner sein als das innere, sodass es komplett durch dessen lichte Weite passt. Vorteil des Altberliner bzw. Wiener Fensters ist, dass das geöffnete Fenster nie im Wetter steht, und dass die einzelnen Fenster weniger als ihre lichte Breite voneinander entfernt sein können – während bei nach außen zu öffnenden Fensterflügeln diese im Offenstand jeweils an der Außenwand neben die des Nachbarfensters schlagen müssen: sonst müsste man beim Schließen eine entsprechende Reihenfolge einhalten. Vorteil des Hamburger oder Grazer Fensters ist, dass die innere Laibung frei bleibt, wodurch die Fensternische gut benutzbar ist. Oftmals gibt es die Möglichkeit, die äußeren Flügel im Sommerbetrieb durch Fensterläden (in Österreich auch „Balken“ genannt) zu ersetzen.

              Als Fensterglas wurde früher oft Ziehglas verwendet, das mit Leinöl-Fensterkitt im Fensterfalz festgehalten wurde.

              In der Denkmalpflege wird der Umbau historischer Einfachfenster zu Kastenfenstern empfohlen. Hierdurch können die alten Fenster erhalten bleiben, während gleichzeitig die Wärmedämmung erheblich verbessert wird. Das innere Fenster muss dabei nicht unbedingt mit einer dem äußeren, historischen entsprechenden Teilung versehen sein, was die Kosten für den Umbau reduziert.

              Zargen-Doppelfenster

              Das Zargen-Doppelfenster unterscheidet sich vom Kastenfenster dadurch, dass die Fensterflügel der äußeren und der inneren Fensterebene an einem einzigen Zargenrahmen so angeschlagen sind, dass die äußeren Flügel nach außen und die inneren nach innen aufschlagen.[18]

              Verbundfenster

              Das Verbundfenster ist eine Weiterentwicklung des Doppelfensters und stellt den Übergang zum modernen Einfachfenster mit Isolierverglasung dar. Beide Flügel werden miteinander verbunden und haben einen gemeinsamen Drehpunkt im Fensterrahmen. Dieser Fenstertyp weist ausreichend gute Werte beim Wärmeschutz auf, da die Luftschicht zwischen den Fensterebenen einen Wärmedurchgang (Wärmetransmission) von innen nach außen verringert (gute Fensterdichtung vorausgesetzt). Zum Öffnen des Fensters wird nur noch ein verbundener Flügel geöffnet, zum Putzen kann der Verbundflügel aber geöffnet werden. Verbundfenster wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt,[19] konnten sich aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg durchsetzen. Seit der Marktreife von deutschen Isolierglasscheiben im Jahr 1959 wurden Verbundfenster immer mehr von Isolierglasfenstern verdrängt.[20] Verbundfenster sind nicht zu verwechseln mit Verbundglas.

              Wegen der Fenstersteuer zugemauerte Fenster in Southampton, England

              Blindfenster

              Als Blindfenster wird eine Wandnische bezeichnet, die das Format und Erscheinungsbild eines Fensters hat. Es handelt sich entweder um eine lediglich angedeutete oder um eine später verschlossene Wandöffnung oder um ein undurchsichtiges Fenster, welches auch keinen Lichteinfall zulässt.

              Blindfenster können bereits ursprünglicher Bestandteil des Gebäudes sein, wenn sie zugunsten einer regelmäßigen Fassadengestaltung angebracht wurden, weil der Grundriss des Gebäudes an dieser Stelle kein echtes Fenster zuließ. Sie ergeben sich aber häufig bei späteren Umbauten des Gebäudeinneren. Manchmal werden Blindfenster mit einer aufgemalten Sprossenteilung versehen, die derjenigen der übrigen Fenster entspricht.

              Baukonstruktive Eigenschaften

              Öffnungsarten des Flügels

              Schwingflügel

              Fensterflügel werden nach den Bewegungsmöglichkeiten beim Öffnen unterschieden:

              Drehfenster: vertikale Drehachse
              Kippfenster: horizontale Drehachse unten
              Drehkippfenster: Durch einen Hebelgriff oder durch mehrere Riegel kann zwischen Kipp- und Drehfunktion gewählt werden.
              Kipp-Oberlicht-Fenster: öffnet einwärts an unterer Drehachse
              Klappfenster: schlägt an oberer, horizontaler Drehachse meist nach außen auf (um den Eintritt von Regenwasser zu verhindern). Auch als Senkklappfenster möglich.
              Klapp-Oberlicht-Fenster: öffnet auswärts an oberer Drehachse
              Schiebefenster horizontal schiebend (als Parallel-Schiebe-Fenster, Parallel-Schiebe-Kipp-Tür, Hebe-Schiebe-Tür, Hebe-Schiebe-Kipp-Tür, Parallel-Ausstell-Schiebe-Fenster oder -Tür); als Allgäuer Fenster bezeichnete Sprossenfenster enthalten einen kleinen Lüftungsflügel, der seitlich verschoben werden kann
              Schiebefenster vertikal schiebend, zur erleichterten Öffnung meist mit Gegengewichten an Seilzügen
              Schwingfenster: Der Schwingflügel dreht um eine horizontale Drehachse. D.h. bei geöffnetem Fenster steht nur der halbe Flügel in den Raum.
              Faltfenster (siehe auch Falttüren)
              Lamellenfenster: Schmale Glasstreifen (mit oder ohne eigene Einfassung) drehen um eine mittige Drehachse an ihren Schmalseiten (ähnl. einer Jalousie).
              Fest im Blendrahmen/festverglastes Fenster, allg. Festverglasung
              Wendefenster: Dabei dreht sich der Wendeflügel um eine senkrecht liegende Drehachse, diese kann mittig oder außermittig angeordnet sein. Vorteil: Bei geöffnetem Fenster steht der Flügel nur mit halber Flügelbreite in den Raum.

              Nach innen öffnende Drehkippfenster sind der in Deutschland heute überwiegende Standard, da sie einfach zu bedienen und zu reinigen sind. In Norddeutschland und den nordischen Ländern werden vielfach noch nach außen öffnende Fenster verwendet, die den Vorteil haben, bei stärkerem Winddruck an den Rahmen angepreßt zu werden, wodurch sich Zugluft und Lüftungswärmeverluste verringern.
              Vertikalschiebefenster sind beispielsweise in Großbritannien verbreitet.

              Kleinteiliges holländisches Vertikalschiebefenster

              Holländisches Vertikalschiebefenster

              Vertikalschiebefenster in Brasilien

              Beide Fensterflügel lassen sich vertikal verschieben und werden über Gegengewichte in beliebiger Stellung gehalten.

              Die Bedienung von Fenstern geschah ursprünglich über Vorreiber und Griffoliven. Später verbreiten sich außenliegende Gestänge (Espagnolette und Treibstangenverschluss), die es ermöglichten, den Fensterflügel mit einer Handbewegung an drei Stellen zu arretieren. Inzwischen werden die Gestänge verdeckt in Beschlagsnuten eingelassen und über Eckumlenkungen kann eine Verriegelung an mehreren Seiten des Fensterflügels zugleich stattfinden.

              Die Öffnung von hochliegenden Oberlichtern geschieht über Handhebel mit Gestänge oder über elektromechanische Aktoren und Fernbedienung.

              Einbau

              Von der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren werden Richtlinien zum Einbau von Fenstern herausgegeben, welche die allgemein anerkannten Regeln der Technik (aRdT) wiedergeben möchten und vielfach als RAL-Montage bezeichnet werden.
              Auch das Ift Rosenheim gibt einen Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren heraus.
              Schließlich werden im Teil C der VOB die Allgemeinen technischen Vertragsbedingungen (ATV) zusammengefasst, welche primär von öffentlichen Auftraggebern bei der Auftragsvergabe zugrunde gelegt werden. Konkret befasst sich die VOB ATV DIN 18355 / 2005-01 – „Tischlerarbeiten“ u. a. mit dem Einbau von Fenstern.[21]

              Die in Innenräumen entstehende Luftfeuchtigkeit konnte in historischen Gebäuden über eine Vielzahl von Undichtigkeiten unkontrolliert nach außen abgeführt werden. In modernen luftdichten Gebäuden geschieht dies durch die kontrollierte Wohnraumlüftung. Wenn bei ungenügender Funktion oder im Falle eines Defekts Raumluft durch undichte Anschlussfugen nach außen strömt, können dabei in der kalten Jahreszeit größere Mengen Kondensat entstehen. Je luftdichter die Gebäudehülle insgesamt ausgeführt wird, desto wichtiger wird es, auch die Anschlussfugen luft- und dampfdicht auszubilden.[22]
              Werden neue hochdämmende Fenster in Altbauwände mit schlechtem oder mäßigem Dämmwert eingebaut, so kondensiert die Luftfeuchte aus der Raumluft im Winter nicht mehr an Fensterglas oder Fensterrahmen, sondern in der Regel an der Fensterlaibung oder an anderen Kältebrücken der Außenwand.
              Zur Vermeidung von Feuchte- und Schimmelschäden empfiehlt es sich, die Laibung zu dämmen. Da meist wenig Platz zur Verfügung steht, sollte das verwendete Material einen außergewöhnlich guten Dämmwert aufweisen. Wenn die Außenwandkonstruktion nicht durchgängig kapillar und diffusionsoffen ausgebildet ist, sollte zusätzlich ein innenseitig erhöhter Dampfdiffusionswiderstand erreicht werden.[23][24]

              Der Anschluss des Blendrahmens an die umgebende Wandöffnung soll folgende Anforderungen erfüllen:

              Zusammen mit den wärmedämmenden Baumaterialien, die gegebenenfalls den Fugenbereich überdecken, sollte das Material, mit dem die Fuge ausgefüllt wird, mindestens den Wärmedurchgangskoeffizient des Fensterrahmens erreichen, damit sich an der Innenseite der Fuge kein Kondensat bildet.
              Der Anschluss des Fensterrahmens an die umgebende Wand sollte luftdicht erfolgen, damit bei Druckunterschieden zwischen innen und außen keine kalte Luft ins Gebäude dringt und auch keine feucht-warme Luft von innen in den Fugenbereich tritt und dort Kondensat hervorruft.
              Der innere Abschluss der Fuge soll dampfdicht ausgeführt werden, damit keine Feuchtigkeit aus der Raumluft in den Fugenbereich diffundiert und dort kondensiert. Der äußere Abschluss ist weniger dampfdicht auszuführen als der innere, damit dennoch entstehendes Kondensat nach außen abtrocknen kann.[24]

              Der Fugenbereich wurde traditionell mit Stopfwolle oder vorbereiteten Bändern aus Hanf- oder Sisalfaser aufgefüllt, teilweise imprägniert in Form eines Teerstricks. Heute wird häufig mit Mineralfaser ausgestopft (wie von der DIN 18355 gefordert) und der äußere Abschluss wird mit Kompriband hergestellt, welches sich nach dem Abrollen ausdehnt und an Unebenheiten anpasst. Diese Materialien wirkend wärmedämmend, sind jedoch nicht dampfdicht und nur bei stärkerer Pressung luftdicht. Kompriband eignet sich auch für den äußeren Abschluss der Fuge, wenn es vom Hersteller dafür vorgesehen ist. Wenn wie im Holzbau mit kleinen Bewegungen der Bauteile relativ zueinander gerechnet werden muss, kann die Dampf- und Luftdichtigkeit auf der Innenseite durch ein flexibles Dichtband erfolgen, welches einerseits auf dem Fensterrahmen und andererseits auf der anschließenden Fensterlaibung verklebt wird. Wenn die Laibungsfläche uneben ist, sollte sie zunächst glatt verputzt werden. Alternativ sind Verwahrschienen erhältlich, die angeschraubt oder -geklebt werden und wiederum die Folie aufnehmen.[25] Die innere Dampfdichtigkeit kann bei schmalen Fugen durch elastische Dichtstoffe oder bituminösen Fugenabdichtungen hergestellt werden. Da die Elastizität begrenzt und sich die Fugendichtstoffe im Laufe der Zeit insbesondere von hölzernen Fensterrahmen häufig ablösen, sollte noch eine zusätzliche Abdichtung von der Innenseite vorgenommen werden. Durch einfaches Anputzen lässt sich dies einigermaßen luft- und mäßig dampfdicht ausführen. Es sind spezielle Anputzprofile erhältlich, die am Fensterrahmen verklebt und anschließend eingeputzt werden oder als Anschlag für Trockenbauplatten oder Holzleisten dienen und eine gewisse Bewegung des Rahmenholzes zulassen, ohne dass sich ein Luftspalt öffnet. Breitere Fugen werden oft durch Leisten aus Holz oder anderem Material abgedeckt.

              Montageschaum wird gelegentlich zur Befestigung und gleichzeitigen Abdichtung der Anschlußfuge eingesetzt. Da gewöhnlicher Bauschaum oft nicht dauerhaft formständig ist, sollte spezieller Zargenschaum verwendet werden, der eine bessere Luftschalldämmung und Haltbarkeit gewährleistet und häufig aus zwei Komponenten besteht. Da auch Zargenschaum nicht dampfdicht und nicht völlig luftdicht ist, sollte noch eine zusätzliche innere Abdichtung gegen die Dampfdiffusion vorgenommen werden.[21]
              In der Regel ist immer eine zusätzliche Fixierung des Rahmens mit metallischen Befestigungsmitteln oder durch Einputzen erforderlich.

              Die Befestigung des Fensterrahmens erfolgt zumeist über Spreizdübel, Mauerpratzen oder mit Metalllaschen aus gekröpftem Flachstahl, sogenannten Fensterankern.
              Auch werden spezielle Fensterbauschrauben verwendet, deren besonders kleiner Kopf sich in das Blendrahmenprofil hineinzieht. Dabei wird mit einem etwas kleineren Bohrer vorgebohrt. Das durchgehende Gewinde der Schraube schneidet zunächst in den Rahmen und dann in den Stein. Dies hat den Vorteil, dass kein Zug auf den Rahmen ausgeübt wird. Vor dem endgültigen Befestigen wird die genaue Position des Fensters durch paarweise gegenläufig in die Fuge geschobene Keile und durch Unterlagplättchen unterschiedlicher Dicke festgelegt. Um eine Verschiebung und Verwindung des Fensterrahmens zu vermeiden, sollte unmittelbar neben Schraubverbindungen, die beim Festziehen die Position des Rahmens verändern können, eine Verkeilung erfolgen.

              Materialien

              Querschnitt durch Fensterkonstruktionen für Passivhäuser. Ein Kunststofffenster mit ausgeschäumten Profilen (gelb), Stahlrohreinlagen zur Stabilisierung und drei umlaufenden Dichtprofilen (alle schwarz). Ein Holzfenster mit vorgeblendeten, austauschbaren Holzprofilen auf der Außenseite, vierfach abgestuftem Falz und zwei umlaufenden Dichtprofilen. Gestrichelt eingezeichnet ist die Trennlinie zwischen Flügel und Blendrahmen.
              Schnittzeichnung durch einen Fensterriegel (Espagnolettenverschluss). „a“ bezeichnet dem am linken Flügel befestigten Stulp und „b“ den Stulp des rechten Flügels

              Zur Herstellung von Rahmen und Flügel werden üblicherweise Holz, Aluminium, Kunststoff und Stahl eingesetzt, traditionell wurden auch Schmiedeeisen, Gusseisen sowie Blei für Glassprossen verwendet.

              Holz ist der älteste Werkstoff für Fenster. Die gute Wärmedämmung und leichte Bearbeitbarkeit sind die wichtigsten Vorteile. Viele noch erhaltene historische Fenster zeigen, dass Holzfenster bei guter Pflege oder geringem Witterungseinfluß ein Alter von deutlich über 100 Jahren erreichen können. In exponierter Lage sowie an der Wetterseite des Gebäudes altern Holzfenster wesentlich schneller. Hier bietet sich etwa die Verwendung von Holz-Aluminiumfenster an. In der Regel wird den tragenden Fensterprofilen aus Holz eine witterungsbeständigen Schale aus Aluminium vorgeblendet, so dass innen der wohnliche Charakter des Holzes erhalten bleibt.

              Aluminiumfenster werden aufgrund ihrer Strapazierfähigkeit und der guten statischen Eigenschaften vor allem in öffentlichen Gebäuden und Büros verbaut. Für Glasfassaden sind ebenfalls Aluminiumprofile üblich. Zur Wärmedämmung werden bei Isolierverglasung Innen- und Außenschale durch Kunststoffstege getrennt („thermische Trennung“).
              Aluminiumfenster zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

              Aluminium ist langlebig, robust und wartungsarm.
              Bauxit-Erz, der Grundstoff zur Aluminiumproduktion, ist in ausreichenden Mengen vorhanden.
              Aluminium kann sehr leicht bearbeitet und in Form gebracht werden.
              Alu-Fenster sind äußerst witterungsbeständig.
              Alu-Fenster sind besonders dort empfehlenswert, wo häufige Wartungen und Reparaturen vermieden werden sollen (Glasfassaden).
              Alu-Fenster sind im Gegensatz zu Holzfenstern sehr leicht und belasten die Statik eines Gebäudes kaum.
              Alu-Fenster sind nicht brennbar.

              Aluminiumfenster besitzen im Allgemeinen allerdings eine schlechte ökologische Bilanz, da die Herstellung sehr energieintensiv ist.

              Kunststofffenster enthalten im Innern des Rahmens und des Flügels meist Verstärkungen aus Aluminium, Stahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Nachteilig ist eine relativ große Rahmenstärke im Verhältnis zur Glasfläche, was sich ungünstig auf den thermischen Gewinn durch die Sonneneinstrahlung auswirken kann (vorausgesetzt, dass Wintersonne durch das Fenster scheint).

              Stahlprofile werden gelegentlich noch für einfache Fenster ohne Ansprüche an Wärme- und Geräuschdämmung verwendet. In Ausführungen mit thermischer Trennung werden sie aufgrund ihrer hohen Festigkeit auch in öffentlichen Bereichen mit erhöhten Beanspruchungen eingesetzt.

              Holzfenster

              Die DIN 68121-1 teilt den grundlegenden Verglasungsarten von Holzfenstern verschiedene Kürzel zu:[26]
              EV – Die Einfach-Verglasung von Fensterflügeln mit Einscheibenglas war bis Mitte des 20. Jahrhunderts üblich.
              2 x EV – Zwei separate Einfach-Fenster, die als Kastenfenster in der Wandöffnung hintereinander angeordnet wurden, waren in höherwertigen Gebäuden seit der Gründerzeit üblich.
              DV – Die Doppel-Verglasung aus zwei zusammengeschraubten Einzelflügeln, die jeweils ein Einscheibenglas tragen, wird Verbundfenster genannt. Dieses System verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg.
              IVIsolier-Verglasung oder Mehrscheibenglas wurde nach der Ölkrise in den 70er Jahren zum neuen Standard. Um die typischerweise 24 mm starken Isolierglasscheiben unterzubringen, mussten neue, breitere Rahmenprofile verwendet werden, die meist auch gleich mit einem umlaufenden Dichtungsprofil ausgestattet wurden.

              Beim Einsatz von Mehrfach-Isolierverglasung ist es üblich, nach dem vorangestellten Kurzzeichen „IV“ die Nenndicke des Flügelprofils anzugeben. Übliche Profilstärken sind IV 58, IV 68, IV 78 bis IV 98. Beliebige Zwischenwerte kommen vor. Flügel- und Rahmenhölzer werden in der Regel in gleicher Stärke ausgeführt. Die Höhe des Profils wird häufig oft dem Schrägstrich angeben, z. B. IV 68/60.

              Eine Vielzahl von Details etwa zur Ausführung von Falz, Sprossen, Stulp, Verglasung und Wasserableitung sind in Teil 2 der Norm (DIN 68121-2) geregelt.[27]

              Traditionell wurden Fitschenbänder als Fensterbeschläge zum Öffnen des Flügels verwendet. Für einfach öffnende Dreh- oder Kippfenster kamen dann, wie bei modernen Türen, Einbohrbänder zum Einsatz. An Drehkippfenster wurden zunächst drei einfache Beschläge montiert, bei denen jeweils zwei Hebel umgelegt werden mussten, um von der Dreh- auf die Kippfunktion umzustellen. Heute werden fast ausschließlich komplexe Systeme verwendet, bei denen die Umstellung der Öffnungsarten vom Fenstergriff auszuführen ist, der auch den Flügel öffnet. Diese Beschlagsysteme werden in einer auf der Außenseite des Flügels umlaufenden Nut montiert, die ebenso wie der zugehörige Eurofalz als Euronut standardisiert wurde.[28]

              Die meisten Fensterbaubetriebe beziehen vorgefertigte verleimte Kanteln von spezialisierten Herstellern, die Erfahrung in der Auswahl geeigneter Holzqualitäten haben und über Maschinen zur Keilverzinkung verfügen, um endlose Holzleisten bei geringen Abfallmengen zu fertigen. Durch mehrschichtige Verleimung und mechanische Trocknung des Holzes wird eine weitgehende Riss- und Verzugsfreiheit der Kanteln erreicht.
              Bei Fenstern in exponierter Lage, etwa an der Wetterseite des Gebäudes, sollten Kanteln mit „durchgehender Decklage“ gewählt werden, bei denen keilverzinkte Hölzer nur für die inneren Lagen der Leimholzprofile verwendet werden. Schäden in der Beschichtung der fertigen Fenster aufgrund wechselnder Belastung durch Sonneneinstrahlung und Schlagregen treten erfahrungsgemäß zuerst an Stellen der Keilverzinkung auf (sowie an Fugen und den waagerechten Holzflächen im unteren Bereich des Fensters).

              Zur Vermeidung von Schäden an Holzfenstern haben Herstellerverbände und Institute wie der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V., das Institut für Fenstertechnik
              (ift) Rosenheim, das Institut des Glaserhandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH), Berlin und die RAL-Gütegemeinschaft
              Fenster und Haustüren e.V. eine Vielzahl von Richtlinien erstellt.[29]

              Imprägnierung und Beschichtung

              Bis in die 1950er Jahre wurden Holzfenster vor allem mit rohem Leinöl grundiert und mit Leinölfarbe gestrichen, um das Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen.[30][31] Moderne Beschichtungssysteme reduzieren zwar den früher üblichen Wartungsaufwand, verkürzen aber häufig die Haltbarkeit und Lebensdauer heutiger Fenster erheblich, da die Imprägnierung weniger tief einzieht als rohes Leinöl und die Beschichtung leichter von Feuchtigkeit unterwandert wird.[32][33]

              Sonnenlicht bewirkt den Abbau des Lignin, was an einer Vergrauung der Holzoberfläche zu erkennen ist. Vor dem Auftrag einer Beschichtung muss die vergraute Schicht abgeschliffen werden. Um die Holzoberfläche vor UV-Strahlung zu schützen sind Lasuren und Lacke immer mit einer Pigmentierung zu versehen.[34]

              Die Beschichtung von Holzfenstern neigt dazu, an scharfen Kanten abzuplatzen. Die DIN 68121 schreibt vor, sämtliche Kanten mit einem Radium von wenigstens 2 mm abzurunden. Früher war insbesondere auf der Innenseite der Fenster eine Profilierung der Fensterprofile üblich, welche die Kanten mit einbezog. Durch das Zusammenfügen der horizontalen und waagerechten Flügelhölzer mit einer Schnittfuge von 45 Grad endete die Profilierung der Kante an der Fuge. Heute hingegen wird meist kein Gehrungsschnitt mehr vorgenommen, so dass entweder das waagerechte oder das senkrechte, bereits rundum angefaste Flügelprofil gerade bis zur Außenkante durchläuft und das jeweils andere Profil stumpf darauf gestossen wird. Durch das Zusammenfügen der Hölzer mit ringsum abgerundeter Kante ergibt sich an den Schnittkanten des Flügels und des Rahmens somit ein V-förmiger Einschnitt, der optisch störend wirkt und potentiell den Eintritt von Wasser ins Holz erleichtert. Diese Fugen können mit Kitt oder Dichtmasse geschlossen werden. Über längere Zeiträume treten an dieser Stelle aber häufig Schäden in der Beschichtung der Fenster auf. Bei denkmalgeschützten Gebäuden wird oft die Fertigung der Fenster mit sogenannten geschlossenen Brüstungsfugen gefordert, wie es früher üblich war. Dies bedeutet für den Herstellerbetrieb einen Mehraufwand, verbessert aber das Erscheinungsbild der Fenster ebenso wie deren Lebensdauer.

              Zumindest bei Nadelhölzern sollte eine Versiegelung der Schnittkanten vor dem Verleimen der Rahmen vorgenommen werden. Speziell für Kiefernholz wird der Auftrag von Fugensiegel auf die äußeren Brüstungsfugen (sichtbare Stoßfugen der Flügel- und Rahmenhölzer) nach Fertigstellung von Flügel und Rahmen empfohlen.[35]

              Das ift Rosenheim veröffentlicht eine Tabelle „Anstrichgruppen für Fenster und Außentüren“, nach der sich entsprechend der zu erwartenden Bewitterung und der vorgesehenen Holzart und Beschichtung (Lack oder Lasur; hell oder dunkel) des Fenster ein geeignetes Beschichtungssystem ermitteln lässt.[36] Hierdurch lassen sich viele Schäden schon im Ansatz vermeiden.[37] Eine vereinfachtes Schema enthält der „Anstrich-Check“ des Bundesverbands ProHolzfenster.[38]
              Generell wird ein dreischichtiger Aufbau empfohlen, wobei eine vorausgegangene Imprägnierung nicht mitgezählt wird, da diese keinen Film auf der Holzoberfläche ausbildet.[39]

              Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie veröffentliche Richtlinien zur Prüfung von Anstrichsystemen und Bewertung von Schäden.[40]

              Holzarten

              Traditionell wird zum Fensterbau häufig Kiefernholz eingesetzt, welches durch seinen Harzanteil eine etwas bessere Witterungsbeständigkeit als Fichten- oder Tannenholz aufweist. Hochwertigere Holzfenster wurden aus Eichenholz hergestellt. Zwischenzeitlich hatte sich insbesondere Meranti stark durchgesetzt. Aufgrund der Tropenholzproblematik wird vermehrt nach Alternativen gesucht. Es bieten sich chemisch oder thermisch modifizierte Hölzer ebenso an, wie europäisches oder amerikanische Plantagenholz. So wird etwa Robinie in Osteuropa und Eukalyptus in Galizien angebaut.

              Holz der Dauerhaftigkeitsklasse 5 sollte für Fenster in bewitterten Bereichen generell nicht verwendet werden. Splintholz wird ebenfalls der Dauerhaftigkeitsklasse 5 zugeordnet.[39]

              Nachbau historischer Holzfenster

              Zur Verwendung in historischen Gebäuden bieten viele Hersteller Fenster aus laufender Produktion mit besonders schmalen Profilen an. Diese werden oft als „historisierend“ oder als „Denkmalschutz-“ oder „Stilfenster“ bezeichnet. Die Hersteller verwenden hier jeweils ihre eigenen Profile im Breitenstandard von IV 58, IV 68 oder IV 78, die in verschiedenen Punkten voneinander abweichen:

              Breite des Blendrahmens
              Die Ansichtsbreite des Flügelprofils variiert meist nur leicht. Stärke Abweichungen gibt es in den Breiten des Bereichs um Stulp und Kämpfer.
              In der Ausführung des Wetterschenkels gibt es eine große Variationsbreite.
              Anzahl, Art und Position der Dichtungsprofile.
              Die Glasleisten werden gelegentlich nur unprofiliert angeboten. In anderen Fällen kann aus mehreren Varianten gewählt werden.
              Selten kann die Profilierung der Kanten von Flügel- und Rahmenprofilen sowie von Glasleisten und Sprossen frei gewählt werden, obwohl diese das optische Erscheinungsbild entscheidend bestimmen.
              Die Gestaltung der aufgesetzten Stulp- und Kämpferprofile ist meist aus einigen Varianten oder frei wählbar.
              Unterschiedliche Wahlmöglichkeiten zu Beschlägen, Verglasungsarten, Beschichtungen, Holzarten und Verarbeitungsqualität der Kanteln.

              Zur Bestellung werden das maximale Außenmaß des Blendrahmens (z. B. Rohbaumaß der Fensteröffnung) und Aufteilung der Fensterelemente sowie der Sprossenanordnung mit den zugehörigen Achsmaßen (Mittenmaße der Profile in der Ansicht in Bezug zum Blendrahmen) benötigt. Hieraus kann der Hersteller die sonstigen Maße entsprechend der von ihm verwendeten Profile herleiten. Wenn historische Fenster nachzufertigen sind, sollten zur Kontrolle entweder die Maße der lichten Weite der Öffnungen im Blendrahmen und die Ansichtsbreite der Flügelprofile oder die Maße der lichten Weite der einzelnen Glasflächen aufgenommen werden. Oft ergeben sich größere Abweichungen, denn auch sehr schmale Standardprofile können sich den Maßen der historischen Fenster nur annähern. Ein genauer Vergleich ist ratsam. Abweichungen von den Standardprofilen sind meist nur in der Breite des Blendrahmens möglich.

              Eine genaue Kopie eines historischen Fensters ist nur mit detailliertem Aufmaß und handwerklicher Anfertigung möglich.

              Typische Ausführung eines Kastenfensters in der Gründerzeit im Vergleich mit einem modernen Fenster in denkmalgerechter Ausführung:[41]

              Die äußere Ansichtsbreite des Flügelprofils betrug 20 – 35 mm zuzüglich bis zu 10 mm für die Kittfase. Moderne Fenster kommen oft mit 19 mm aus.
              Die innere Ansichtsbreite des Flügels moderner Fenster beträgt inklusive der Glasleiste meist 54 bis 60 mm. Bei Einsatz von Dreifachverglasung erhöht sich die Breite des Flügelprofils in der Regel um 3 bis 5 mm.
              Die Glasscheiben historischer Fenster wurden von außen mit Leinölkitt zugleich eingedichtet und eingeklebt. Die Innenansicht des Flügels war zur Glasscheibe hin mit einem Karniesprofil versehen, welches übergangslos in die vordere Ansichtsfläche überging. Heutige Isolierglasscheiben werden gewöhnlich von innen mit einer Glasleiste im Flügel befestigt (und anschließend von außen mit Silikon eingedichtet). Da sowohl die Kanten der Glasleiste wie des Fensterflügels bei der Fertigung im Automaten angefast werden, ergibt sich bei bündigem Abschluß der Glasleite zum Flügel zwischen beiden eine Nut, die das Erscheinungsbild gegenüber historischen Fenstern deutlich verändert, auch wenn die Glasleiste mit einer Profilierung versehen wurde (Karniesfräsung oder Leipziger Hobel). Oft sind nur handwerklich arbeitende, kleine Betriebe willens, auf die Abrundung der Kanten zu verzichten. Alternativ kann eine breitere Glasleiste vorgesehen werden, die um die Kante des Flügelholzes herumgeführt wird. Das Ergebnis weicht jedoch meist ebenso deutlich von der historischen Ansicht ab.
              Die Wetterschutzschiene aus Kunststoff oder Aluminium wird bei historisierenden Fenstern üblicherweise weggelassen und durch den traditionellen Wetterschenkel ersetzt. Oder ein Wetterschenkel wird der Schiene zumindest vorgeblendet.[23]
              Moderne Multifunktions-Beschläge werden in eine sogenannte Euro-Nut eingelassen, die von außen um das Flügelprofil herumläuft. Schmale Fensterprofile werden durch diese Nut deutlich geschwächt. Teilweise wird dies durch eine Verbreiterung der Profile in der Tiefe ausgeglichen (z. B. IV 68 und IV 78 statt IV 58). Besonders bei kleinen Fensterformaten wirken die in der Tiefe verbreiterten Flügelprofile oft überdimensioniert. Die Verriegelung des Flügels erfolgt durch bewegliche Zapfen, die sich hinter Schließbleche schieben, welche in den zugehörigen Euro-Falz geschraubt werden. Durch die Beschränkung auf jeweils nur die Dreh- oder nur die Kippfunktion können Euro-Nut und -Falz entfallen. Dadurch lassen sich u. a. Kämpfer-Ansichtsbreiten von etwa 130 mm realisieren, die den historischen Fenstern näherkommen. Der Verschluss des Fensters wird dann über Espagnoletten- oder Schubstangenverschlüsse ausgeführt.
              Eine Schwächung des Flügelrahmens kann auch vermieden werden, indem die heute üblichen Dichtprofile im Rahmenholz statt im Flügelprofil eingenutet werden. Moderne Fenster mit schmalen Ansichtsbreiten werden mit ein bis drei Dichtprofilen angeboten. Durch die zusätzlichen Dichtprofile läßt sich der Dämmwert des Fensters (geringfügig) erhöhen. Von Vorteil ist ein möglichst weit innen am Flügel sitzendes Dichtprofil in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, um Tauwasserbildung im Falz zwischen Flügel und Rahmen zu vermeiden.
              Breite des Blendrahmens 55 mm.[42] Moderne Fenster haben 55 – 75 mm breite Blendrahmen.[43] Das untere Rahmenholz wird oft außen (oder beidseitig) mit Falz und Tropfnase versehen, um den Wasserablauf auf die Fensterbank zu verbessern (Sohlbankfalz, Fensterbanknut oder -anschlußfräsung).[44]
              Die Kanten von Flügel- und Rahmenprofilen wurden auf der Außenseite historischer Fenster meist nur leicht gebrochen, oft kaum wahrnehmbar. Lediglich die horizontalen Kanten von Flügel und Wetterschenkel, die durch Sonneneinstrahlung und ablaufendes Regenwasser am meisten beansprucht werden, wurden deutlich abgerundet. Da heutige Beschichtungssysteme eine höhere Spannung aufbauen als (Lein-)Öllacke, fordert die DIN das Abrunden sämtlicher Kanten, um das Aufplatzen der Farbe an den Kanten zu vermeiden. Auf der Innenseite der Fenster ist dies weniger relevant, wird dennoch fast durchgängig durchgeführt.
              Sprossen wurden früher immer glasteilend ausgeführt. Die äußere Ansichtsbreite betrug oft nur 8 mm. Dazu kam jedoch beiderseits noch einmal ebensoviel für die Kittfase. Heute werden die sogenannten Wiener Sprossen beiderseits auf das Glas aufgeklebt und der Zwischenraum des Isolierglases wird mit einer Leiste ausgefüllt, die optisch dem Scheibenverbund entspricht. Üblich sind Breiten von 20 bis 30 mm.
              Die Breite des Kämpferholzes betrug früher oft 40 bis 50 mm, so dass sich zusammen mit oberem und unterem Flügel außen eine gesamte Ansichtsbreite ab etwa 110 mm ergab. Bei modernen Fenstern lassen sich selten weniger als 127 mm erreichen. Bei Dreh-Kipp-Beschlägen oder Kippfunktion des Oberlichts oder Verwendung von Dreifach-Verglasung erhöht sich der Wert oft auf 145 mm.
              Das Oberlicht wurde früher häufig mit zierlichen Kipp-Beschlägen (Fitschenbändern oder Scharnieren) ausgestattet oder der untere Falz wurde so gestaltet, dass der obere Flügel über das Kämpferholz gekippt werden konnte, ohne abzurutschen. Die Feststellung und Kippsicherung geschah über sogenannte Fensterscheren und die Verriegelung über Vorreiber.
              Der Stulpbereich von zweiflügeligen Fenstern inklusive der Flügelprofile ist bei modernen Fenstern außen für gewöhnlich 84 bis 94 mm breit.

              Einbruch-, Durchbruch- und Ausbruchschutz

              Hauptartikel: Einbruchschutz

              Allgemeine Anforderungen

              Verglasungen ab einer gewissen Absturzhöhe müssen, wenn eine entsprechende Absturzsicherung fehlt, so ausgeführt werden, wie es die Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) vorsehen. Der Höhenunterschied wird als TRAV-Höhe bezeichnet und ist in von Bundesland zu Bundesland verschieden. Sie ist in der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) nachzulesen. Die Verglasung ist in der Regel so aufgebaut, dass innen ein Einscheibensicherheitsglas und außen ein Verbundsicherheitsglas verwendet wird. In Gebäuden, aus denen Personen nicht ausbrechen dürfen (Gefängnisse, geschlossene Krankenhausabteilungen und dgl.), ist es erforderlich, die Fenster durch geeignete Maßnahmen ausbruchsicher zu konstruieren. Auch hier finden einerseits die VSG-Gläser Anwendung und andererseits Beschläge mit erhöhter Festigkeit, abschließbare oder demontierbare Griffe sowie Bänder mit Schutz gegen das Aushängen.

              Einscheibensicherheitsglas

              Die Herstellung des thermisch vorgespannte Einscheibensicherheitsglas (ESG) umfasst eine spezielle Wärmebehandlung. Dabei wird eine Glasscheibe gleichmäßig innerhalb von wenigen Sekunden auf >600 °C erhitzt und ebenfalls schnell abgekühlt.[45] Die charakteristische Spannungsverteilung durch die Erhitzung bewirkt einen Bruch in kleine, stumpfkantige Glasstücke. Neben der Sicherheit bietet ESG im Vergleich zu üblichen Glasscheiben eine erhöhte Biege-, Stoß und Schlagfestigkeit. ESG findet vielerlei Anwendungen beispielsweise in Schwimmbädern und Turnhallen, oder als transparentes Element in Brandschutzverkleidungen, Duschen und Balkontüren.

              Verbundsicherheitsglas

              Das Verbundsicherheitsglas (VSG) bietet im Gegenzug zum ESG einen erhöhten Schutz. Die Herstellung von VSG beinhaltet die Erzeugung eines glasklaren Verbunds aus Glasplatten und Folien aus Kunststoff.[46] Dieses bewirkt eine Reduktion der Splitterbildung der Scheibe im Falle der Zerstörung.

              Bauphysikalische Eigenschaften

              zu bauphysikalischen Eigenschaften historischer Fenster siehe auch: Fensterinstandsetzung

              Überblick

              Die Aufgaben von Fenster sind eng mit den bauphysikalische Eigenschaften diese Bauelemente verknüpft. Doch stehen sich die Aufgabenstellungen zum Teil diametral entgegen. So sollen sie für ein natürliche Belichtung sorgen, aber es soll auch nicht zur Blendung der Nutzer kommen. Für jede Raumnutzungsart gibt es einen Berechnungsschlüssel, der die erforderliche natürliche Belichtung regelt. Auch können über Fenster solare Gewinne realisiert werden, welche den Energieaufwand bei der Beheizung von Gebäuden reduzieren. Doch sollten die solare Energiezufuhr auch nicht zu groß werden, weil sonst ggf. eine Kühlung notwendig wird. Bei öffenbaren Fenstern kann natürliche Belüftung auch als Aufgabe definiert werden.

              Aus bauphysikalischer Sicht stellen Fenster in erster Linie Schwachstellen in der Bauwerkshülle dar. Um die negativen Auswirkungen der Fenster zu minimieren sind die sorgfältige Ausbildung der Fensterkonstruktion selbst wie auch deren Anschluss an die raumumschließenden Elemente notwendig.[47]

              Folgende bauphysikalische Anforderungen sind zu berücksichtigen:

              Definition der Lage und Proportion in der Wandkonstruktion,
              Beständigkeit gegen Witterung von außen,
              Beständigkeit gegen Beanspruchung durch Wasserdampf von innen,
              mechanische Festigkeit zur Aufnahme der mechanischer Lasten von außen (Windlast, Einbruch, Beschuss),
              mechanische Festigkeit zur Aufnahme der mechanischer Lasten von innen (Durchbruch- oder Ausbruchschutz),
              Wärmeschutz,
              Schallschutz,
              Blendschutz,
              Brandschutz. Es werden spezielle Brandschutzgläser als auch spezielle und geprüfte Rahmenkonstruktionen eingesetzt, siehe Feuerwiderstand.
              Sichtschutz. Der Sichtschutz beispielsweise durch Verspiegelungen, Milchglas oder Ornamentglas, auch die Sichtfreigabe ist gesetzlich geregelt (Arbeitsstättenrichtlinie).
              Fenster eines alten Rosentaler Holzhauses, Kärnten, Österreich

              Winddichtigkeit und Luftwechselrate

              Historische Holzfenster garantierten einen Luftwechsel. Dieser stellte den hygienischen Mindestluftwechsel sicher, sodass die heute häufig auftretenden Schimmelprobleme vermieden wurden.

              Inzwischen sind Gummilippendichtungen, die eine sehr hohe Luftdichtigkeit garantieren, Standard. Ohne Öffnen des Fensters ist eine ausreichende Lüftung nicht mehr gewährleistet, deshalb werden vermehrt auch in Einfamilienhäusern mechanische Lüftungsanlagen erforderlich.

              Die Entfeuchtung des Raumes geschieht normalerweise durch Lüften. Ist diese nicht ausreichend, dann kann Feuchtigkeit in der Raumluft an kalten Bauteilen kondensieren. Bei einfach verglasten Fenstern ist die Glasscheibe die kälteste Oberfläche und die Luftfeuchtigkeit schlägt sich an der Scheibe sichtbar nieder. Wird ein derartiges Fenster durch ein modernes wärmegedämmtes Fenster ersetzt, dann liegen mit großer Wahrscheinlichkeit die kältesten Stellen / Flächen des Raumes anschließend woanders, beispielsweise an Wärmebrücken rund um den Fensterrahmen, die dadurch nass werden und zu Schimmel neigen.

              Überprüft werden all diese Merkmale bei akkreditierten Prüfinstituten (z. B. Institut für Fenstertechnik (IFT) in Rosenheim).

              Siehe auch: Sturmhaken

              Schallschutz

              zum Schallschutz historischer Kastenfenster siehe auch: Fensterinstandsetzung

              Fenster als schwächstes Glied reduzieren das Schalldämmmaß schwerer Außenwände erheblich.
              Die Abschwächung des Schalldämmwertes der Wand wird in der Bauphysik in einer Formel mit dekadischem Logarithmus berechnet.
              Der Geräuschpegel des Straßenverkehrs kann tabellarisch erfasst[48] werden, um daraus das notwendige Schalldämmmaß des Fensters zu ermitteln.

              Durch Verbundglasscheiben mit speziellen schallschluckenden Folien wird die innere Dämpfung der Scheibe erhöht, damit das Schalldämmmaß erhöht. Vor einigen Jahren wurde der Scheibenzwischenraum mit einem Gas, welches schwerer als Luft ist, gefüllt beispielsweise SF6. SF6 ist aber wegen seiner ozonschädigenden Eigenschaften aufgrund des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz in den meisten europäischen Ländern mittlerweile verboten. Stattdessen werden nun Argon oder Krypton verwendet.

              Weitere Verbesserungen im Schallschutz können erreicht werden durch:

              die Erhöhung der Masse von Fensterscheibe und -rahmen
              die Kombination von einer stärkeren mit einer dünneren Glasscheibe
              Vergrößerung des Abstands zwischen den Scheiben
              mehrfache Dichtungsebenen zwischen Flügel und Rahmen aus Gummiprofilen

              Wärmetechnische Eigenschaften

              Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

              Neben der Art der Verglasung sind die Ausführung von Flügel und Rahmen für die Energiebilanz des Fensters entscheidend. Die Wärmedämmung heutiger Fensterkonstruktionen hängt allerdings nicht mehr so stark vom Material von Flügel und Rahmen ab, wie zuvor, da auch die Innen- und Außenseiten von Stahl- und Aluminiumprofile durch Einlagen aus Kunststoff thermisch entkoppelt werden. Insgesamt können die Fenster jedoch immer noch eine Schwachstelle in der thermischen Hülle des Gebäudes darstellen, auch wenn sich das Missverhältnis des Wärmeverlustkoeffizienten der Fenster zur Außenwand stark angeglichen hat. Dabei wirken sich die solaren Wärmegewinne von Fenstern während der Heizperiode und die Einsparungen von elektrischem Licht durch natürliche Belichtung positiv in der Bilanz aus. Die Herstellung von Glas, Aluminium, Stahl und Kunststoffen ist sehr energieaufwendig, die Verwendung von Tropenhölzern problematisch. Die Energiebilanz des Bauteils Fenster sollte auch nicht gänzlich ohne die Einbeziehung des Heizsystems beurteilt werden.[49]

              Die Verwendung von beschichtetem Mehrscheiben-Isolierglas (MIG) ist heute Standard. Nur so können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt werden kann.[50] Eine zusätzliche Verbesserung ist möglich durch:

              Isolierglasfenster mit Dreifach-Verglasung, das wegen der Dicke und des Gewichts höhere Anforderungen an die Fensterkonstruktion stellt.
              Isolierglasfenster mit vorgeblendeter dritter Scheibe: Diese Konstruktion ist mit einem Verbundfenster vergleichbar, bei dem eine Scheibe durch Isolierglas ersetzt ist. Im Zwischenraum können Jalousien geschützt untergebracht werden.
              Isolierglas-Kastenfenster: Aufbau wie bei einem klassischen Kastenfenster, nur dass die beiden Teilfenster keine einfache Scheibe, sondern eine Isolierglasscheibe enthalten.

              Isolierglas hat eine begrenzte Lebensdauer. Die DIN 18545-1 (Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen; Anforderungen an Glasfalze) erlaubt eine geringe Leckage der Abdichtung des Zwischenraums. Ein Erblinden oder gar das Bilden von Kondensat zwischen den Scheiben ist allerdings eher selten. Eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr ist keine Seltenheit.

              Als Notbehelf zur Verbesserung der Dämmeigenschaften von einfach verglasten Fenstern werden spezielle Folien angeboten, die ringsum am Flügel angeklebt und anschließend durch Befeuchtung gespannt werden, so dass sie kaum noch sichtbar sind.

              Wärmedämmverglasung

              Die einzelnen Scheiben eines Isolierglasfenster sind mit einem gasdichten Randverbund aus Glasabstandhalter und Dichtmasse miteinander verbunden (Mehrscheiben-Isolierglas). Im Scheibenzwischenraum befindet sich Luft oder Edelgas, (Argon, Krypton oder Xenon). Zusammen mit aufgedampften Schichten zur Reflexion von Wärmestrahlung ist es gelungen, den Wärmedurchgangskoeffizienten von 3,0 W/(m²·K) bei den frühen Isoliergläsern auf 0,9 bei Zweifach-Wärmeschutzgläsern und 0,5 bei Dreischeibenverglasungen zu reduzieren. Mit einer Zweischeiben-Wärmeschutzverglasung können die Energieverluste heute gegenüber einer Einfachverglasung auf ein Fünftel, mit einer Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung auf ein Zehntel gesenkt werden.
              Der Wärmeverlust bei herkömmlichen Isolierglasscheiben setzt sich zusammen aus 2/3 Wärmestrahlung und 1/3 Konvektion. Durch den Einsatz von Wärmeschutzverglasung, sogenanntem Low-E-Glas (Low-Emissivity-Glas), lassen sich diese Wärmeverluste stark reduzieren. Wird als Gas Argon verwendet, dann wird dieser Verlust nochmals geringer.

              Weiter treten entlang der Glasscheibe sogenannte Wärmebrückenverluste auf (siehe U-Werte). Diese können ebenso durch den Einsatz von geeigneten Glasabstandhaltern, wie z. B. warmen Kanten, minimiert werden (siehe Glasabstandhalter)

              Der Rahmen muss aufgrund des höheren Gewichtes und zur Vermeidung von Scherbelastung im Randverbund der Wärmedämmverglasung stabiler gebaut sein als ein Rahmen für eine Einscheibenverglasung. Der Rahmen sollte einen ähnlich geringen Wärmedurchlasswiderstand, wie die eingesetzte Verglasung haben. Bei hochdämmenden Gläsern hat regelmäßig der Rahmen und bei schlecht dämmenden Gläsern die Verglasung den geringeren Wärmedurchlasswiderstand.

              U-Werte eines Fensters

              Der gesamte Wärmedurchgangskoeffizient eines Fensters setzt sich aus dem U-Wert des Glases und dem U-Wert des Rahmens zusammen. Dabei werden folgende Bezeichnungen verwendet:

              Uw-Wert (w=window) → gesamter U-Wert
              Ug-Wert (g=glazing) → U-Wert der Verglasung
              Uf-Wert (f=frame) → U-Wert des Rahmens

              Der U-Wert wird in W/(m²·K) angegeben. Der Gesamt-Uw-Wert eines Fensters wird aus drei verschiedenen Faktoren berechnet: aus dem Uf-Wert, dem Ug-Wert und dem Übergangsbereich zwischen Verglasung und Rahmen, dieser Wert wird als Wärmebrückenverlustkoeffizient Ψg (sprich: psi) des Glasrandes bezeichnet. Außerdem muss in die Berechnung natürlich auch die Fenstergröße mit einbezogen werden.

              Dabei gilt: Je niedriger der Uw-Wert, umso besser. Ab einem Uw-Wert von 0,8 W/(m²·K) oder besser darf ein Fenster als Passivhausfenster bezeichnet werden.[51]

              Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV

              Hauptartikel: Energieeinsparverordnung

              In Deutschland fließen beim EnEV-Nachweis verschiedene technischen Kenngrößen (UW-Wert, g┴-Wert, gtot-Wert, Orientierung und Neigung) der transparenten Bauteile wie Fenster und Türen des betrachteten Gebäudes ein.[52] So werden die Transmissionswärmeverlust und die solaren Wärmegewinnen bei der Ermittlung der Energiebilanz nach DIN V 18599 herangezogen. Weiterhin muss eine normgerechte natürliche Belichtung nachgewiesen werden. Sollte der Nachweis zum sommerliche Wärmeschutz durch die geplanten Fenster nicht erreicht werden, sind außenliegende Beschattungselemente vorzusehen.

              Glasfassade

              Durch die Betonung der Wärmedämmeigenschaften des Fensters ist dessen Funktionalität zur Beleuchtung des Raumes bei Altbaurenovierungen eingeschränkt worden. Dies resultiert aus zwei Ursachen:

              Rahmenanteil:

              Durch Standardisierung der Fensterprofile, größere Fenster und höhere Anforderungen an Wärmedämmung und Dichtheit sind heute übliche Fensterprofile relativ groß. Damit geht immer mehr Glasfläche im Verhältnis zum Rohbaumaß des Fensters verloren. Besonders deutlich ist dies zu sehen bei kleinen modernen Kunststoff-Fenstern an historischen Gebäuden, beispielsweise schmale Seitenfenster von Erkern: Die Glasfläche beträgt hier oft nur noch ein Drittel der Maueröffnung.

              Erhöhte Reflexion:

              An der Grenzfläche zwischen Luft und Glas werden etwa 4 % des einfallenden Lichtes bei senkrechtem Einfall reflektiert, bei schrägem Einfall jedoch deutlich mehr. Eine Glasscheibe reflektiert wegen zweier Grenzflächen etwa 8 % des einfallenden Lichtes. Eine doppelte Verglasung verliert bereits 15 %, die Dreifachverglasung sogar 22 % des einfallenden Lichtes. Eine Beschichtung der Glasflächen kann die Reflexion noch auf etwa 29 % verstärken.

              Dieser Effekt kann bei Neubauten jedoch durch große Glasscheibenabmessungen und einen größeren Glasflächenanteil ausgeglichen werden. Die quantitative Beziehung zwischen der Art des Fensters beziehungsweise der Verglasung und dessen Fähigkeit zur Wärmedämmung wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten beschrieben.

              Luftdichte Fenster

              Außerdem fordert die EnEV eine dauerhafte luftundurchlässige Gebäudehülle. Deswegen müssen moderne Fenster dicht sein. Die Prüfung der Gebäudehülle auf etwaige Luftdurchlässigkeiten kann mit Hilfe einer sogenannten Luftdurchlässigkeitsmessung durchgeführt werden. Sie ist auch als Blower-Door-Messung bekannt.

              Historische Fenster können von den Anforderungen der Energieeinsparverordnung ausgenommen werden, siehe Fensterinstandsetzung#Fensterinstandsetzung und die Energieeinsparverordnung.

              Passivhausfenster

              Fenster, die einen Uw-Wert von 0,8 W/(m²·K)
              oder besser haben, dürfen als Passivhausfenster bezeichnet werden. Diese Werte werden oft durch die Verwendung einer 3fach-Verglasung in Verbindung eines speziellen Glasabstandhalters erreicht.
              Mehr zur Verglasung ist unter dem Beitrag Mehrscheiben-Isolierglas nachzulesen.

              Glasabstandhalter

              Glasabstandhalter werden meistens aus Aluminium gefertigt und halten die Scheiben auf Abstand. Bei Passivhausfenstern werden oftmals Edelstahl-Randverbundsysteme verwendet, die zusätzlich mit Kunststoff ummantelt sind. Auch werden dazu Kompositkunststoffe, die man aus der Zahnmedizin kennt, verwendet. Diese speziellen Abstandshalter werden im Fachjargon warm edge oder warme Kante genannt.

              Die verbesserten Uw-Werte eines Fensters werden außerdem noch von weiteren Faktoren beeinflusst:
              Dicke des Profils
              Anzahl der Kammern (bei Kunststofffenster)
              Glasfalzeinstand
              3. Mitteldichtung
              Lüftungskonzept erforderlich

              Bei der Verwendung von Passivhausfenstern müssen Architekten und Bauherren ein eigenes Lüftungskonzept entwickeln. Dazu kann z. B. eine sogenannte All-in-one-Wärmetechnik[53] Verwendung finden. Baut man als Privatmann, kann auf ein solches Lüftungskonzept verzichtet werden. Allerdings sollte man dann daran denken, öfters zu lüften.

              Solarer Wärmegewinn

              Energiegewinn, da durch Glas nicht nur Wärme verloren geht, sondern auch bei günstiger Sonnenausrichtung Energie eingefangen wird. Quantifiziert wird diese Art der passiven Sonnenenergienutzung durch den Energiedurchlassgrad (g-Wert). Dieser Effekt wird im Winter bei großzügig dimensionierten Südverglasungen genutzt, wenn die Sonne flach steht und direkt in den Raum strahlt. Hingegen müssen diese Glasflächen im Sommer, wenn die Sonne steil steht, durch Vordächer, außenliegende Jalousien oder Doppelfassaden beschattet werden, um die Räume vor Überhitzung zu schützen. Nordseitig soll die Fensterfläche gering gehalten werden, z. B.: durch Oberlichtfenster, da hier kein solarer Wärmegewinn möglich ist.

              Sommerlicher Wärmeschutz

              Sonnenschutz als Schutz vor sommerlicher Überhitzung, dies ist besonders bei einem großen Fensterflächenanteil in Südausrichtung und typischerweise auch bei Wintergärten von Bedeutung.

              Eine Wärmeschutzverglasung ist eine Scheibe mit einer stark reflektierenden Beschichtung. Diese kann aus einer Metallbedampfung oder einer meist nachträglich aufgeklebten Sonnenschutzfolie bestehen.

              Außenliegende Jalousien werden oft als wirkungsvolles Verschattungselement eingesetzt. Innenliegende Jalousien sind kein effektiver Wärmeschutz, sondern ein Sichtschutz. Oberhalb des jeweiligen Fensters liegende Balkone oder Vordächer schützen bei richtiger Dimensionierung vor direkter sommerlicher Sonneneinstrahlung und somit vor Überhitzung.

              Der Einsatz von schaltbaren Gläsern ermöglicht eine automatische oder nutzergesteuerte Änderung der Licht- und Energiedurchlässigkeit von Verglasungen und damit eine Anpassung an die Intensität der Sonneneinstrahlung.

              KfW-Förderprogramme

              Die Förderprogramme der KfW zielen mitunter auf die verbesserte Wärmedämmung von Fenstern ab. Gefördert werden Baumaßnahmen mit vergünstigten Darlehen oder Zuschüssen. Beantragt werden können die Förderungen sowohl von Privatpersonen, als auch von Wohnungsunternehmen oder Gemeinden. Hierfür gibt es diverse Förderprogramme, die bei der KfW selbst erfragt werden können.

              Fenster in verschiedenen Ländern

              Wohnhäuser in den Niederlanden, in Großbritannien und den Vereinigten Staaten werden traditionell oft mit Schiebefenstern mit zwei Fensterflügeln in liegendem Format ausgestattet. Moderne Varianten sind meist aus PVC gefertigt, seltener aus GFK oder Aluminium. Zum Lüften können sie häufig angekippt und zum Putzen in der Regel aufgeklappt werden.

              Vereinigte Staaten

              Besonderheiten

              Eine amerikanische Besonderheit ist, dass Fenster, die geöffnet werden können und zum Lüften bestimmt sind, regelmäßig mit fest installierten Fliegengittern ausgestattet sind. Besonders einfach ist dies bei Schiebefenstern möglich. Bei Scharnierfenstern, die nach außen geöffnet werden, ermöglicht ein Kurbelmechanismus ein Öffnen und Schließen des Fensters. Eine weitere Besonderheit ist eine weite Verbreitung von Hung Windows – vertikalen Schiebefenstern –, die ihre Beliebtheit unter anderem der Tatsache verdanken, dass hier in der heißen Jahreszeit ein mobiles Klimagerät oder ein Fensterventilator eingehängt werden kann. Weitaus üblicher als in Mitteleuropa sind in den USA (heute rein dekorative) Fensterkreuze.

              Beschaffenheit

              Die USA haben sehr unterschiedliche Klimazonen, für die jeweils unterschiedliche Fenster geeignet sind.
              Rahmen

              Die Rahmen sind heute meist aus PVC (engl. Vinyl), Holz, Glasfaser, Aluminium oder Kombinationen aus diesen Materialien. Bei Teilholzrahmen (Wood Clad) wird ein Holzkern von außen durch Aluminium, PVC oder Glasfaser wetter- und lichtbeständig gemacht.[54] Bei Holzrahmen hängt die bevorzugte Holzsorte u. a. vom Klima der jeweiligen Region ab.

              Die verschiedenen Materialien bestimmen nicht nur das Aussehen, die Haltbarkeit und die thermischen Eigenschaften des Fensters, sondern unterstützen auch unterschiedliche Bauformen. So haben Glasfaser und Aluminium größere Stabilität als PVC und Holz und werden in Rahmen verbaut, die besonders schlank sind.[55][56]

              Aluminiumrahmen werden in den USA seit den 1930er Jahren verwendet. Sie sind typisch für die Mid-Century-Architektur, werden aber auch heute noch in Häusern im Modern-Contemporary-Stil verbaut.[57] Anders als PVC-Rahmen sind Aluminiumrahmen sehr schlank und haben keine sichtbaren Nähte. Die Oberfläche kann anodisiert, emailliert (baked enamel coated) oder farbbeschichtet (powder coated, paint coated) sein, wobei Farbbeschichtung sich bereits nach einigen Jahren aufzulösen beginnt.[58] Bei fehlender oder schlechter Oberflächenbehandlung korrodieren Aluminiumrahmen über die Jahre auch. Aufgrund ihrer hohen Masse leisten Aluminiumrahmen bessere Schalldämmung als PVC-Rahmen, sind durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Materials aber weniger energieeffizient und eher für warme Regionen geeignet; für winterkalte Regionen werden aber Aluminiumrahmen mit thermischer Barriere (thermal break) angeboten. Fenster mit Aluminiumrahmen sind in den USA gut 30 % teurer als solche mit PVC-Rahmen.[59]

              PVC-Rahmen

              Vollholzrahmen

              Im Süden der USA werden viel Aluminiumrahmen verbaut, die deutlich schlanker sein können als Kunststoff- oder Holzrahmen.

              Da ein erheblicher Teil der Wohnhäuser in den USA bis heute in historisierenden Stilrichtungen erbaut wird, werden – zum jeweiligen Stil passend – Fenster sehr oft mit Fensterkreuzen (Muntins, Glazing Bars, Sash Bars) geliefert, die heute in der Regel jedoch rein dekorativ sind, die Glasscheibe also virtuell, aber nicht physisch unterbrechen. Bei Plastikgittern, die Fensterkreuze imitieren soll, spricht man auch von Grilles.[60][61][62]

              Fensterkreuze in einem Altbau (imitierter Stil des 17. Jahrhunderts)

              Fensterkreuze in einem Altbau (imitierter Stil des 18./frühen 19. Jahrhunderts)

              Fensterkreuze in einem Altbau

              Außen aufmontiertes Fensterkreuz auf einem modernen Fenster

              Außen aufmontiertes Fensterkreuz auf einem modernen Fenster (Detail)

              Modernes Fenster mit einem Fensterkreuz, das zwischen den Glasscheiben montiert ist (Detail)

              Verglasung

              Moderne Fenster haben in den Vereinigten Staaten mindestens Doppel-, oft auch Dreifachverglasung, wobei Dreifachverglasung sich insbesondere in winterkalten Regionen lohnt.[63] Die Hohlräume zwischen den Glasscheiben sind heute meist im Argon, seltener mit dem teureren Krypton gefüllt.[64][65]

              Thermische Eigenschaften

              Die USA sind ein Land mit extrem unterschiedlichen Klimazonen. Um es Käufern zu erleichtern, die für ihre Klimazone am besten geeigneten Fenster zu finden, sind diese im Rahmen des Energy-Star-Programms entsprechend ausgewiesen.[66] In winterkalten Zonen (Klimazonen 5–8) sollen die Scheiben Wärmestrahlung zwar einlassen, idealerweise aber nicht wieder auslassen. In Klimazone 4 sollen Fenster dazu beitragen, das Haus im Winter warm und im Sommer kühl zu halten. In Klimazone 3 steht der Schutz vor Wärme im Vordergrund, doch müssen die Fenster im Winter auch Wärme bewahren können. In den südlichsten Zonen ist die Hauptanforderung das Fernhalten von Wärmestrahlung.[67] Diese Charakteristiken werden unter anderem durch spezielle Beschichtung des Glases erreicht.[68] Der U-Wert (engl. U-Factor, Wärmedurchlässigkeit) soll je nach Region maximal 0,4 bis hin zu 0,27 betragen, der g-Wert (engl. Solar Heat Gain Coefficient, SHGC) je nach Region höchstens 0,25 bis hin zu mindestens 0,32.[69][70]

              Öffnungsarten

              Die in den USA am weitesten verbreiteten Fenstertypen (Außenansicht)

              In den Vereinigten Staaten sind viele Fenstertypen im Einsatz, die in Mitteleuropa zum Teil ungebräuchlich sind. Unter anderem werden unterschieden:

              Schiebefenster
              Double Hung Windows
              Der in den Vereinigten Staaten am meisten verbreitete Fenstertyp: Vertikale Schiebefenster im Hochformat mit zwei Flügeln. Der untere Flügel (engl. sash) kann nach oben geschoben werden; anders als bei einem Single Hung Window kann auch der obere Flügel nach unten geschoben werden.[71] Bei neueren Fenstern ist es möglich, sowohl den oberen als auch den unteren Flügel zum Reinigen nach innen zu klappen.[72]
              Single Hung Windows
              Wie Double Hung Windows, der obere Flügel ist jedoch unbeweglich. Dieser Fenstertyp ist nicht mehr handelsüblich, kommt in Altbauten aber noch vor.[72]
              Sliding Windows
              Horizontale Schiebefenster im Querformat mit einem Flügel, der zur Seite geschoben werden kann, während der zweite unbeweglich ist.[72] Mit etwas Aufwand können auch viele Sliding Windows ein mobiles Klimagerät aufnehmen.[73]

              Traditionelles Double Hung Window

              Traditionelle Double Hung Windows, mit Fensterkreuz

              Modernes Double Hung Window mit eingehängtem Klimagerät

              Fenster mit Scharnieren

              Fensterkurbel an der Innenseite eines modernen Casement Window. Bei geschlossenem Fenster wird sie zur Seite geklappt.
              Casement Windows (Flügelfenster)
              Rechteckige Scharnierfenster im Hochformat, deren Flügel nach links oder rechts (meist nach außen) geklappt werden. Neben einflügeligen Versionen existieren Kombinationsfenster mit zwei Flügeln, die durch ein Setzholz getrennt sind.[74] Viele Casement Windows werden mit Hilfe eines Kurbelmechanismus geöffnet und geschlossen, was gegenüber der Bedienung von Hand die Vorteile hat, dass erstens der geöffnete Flügel in der gewählten Stellung fixiert ist und zweitens ein Fliegengitter verwendet werden kann.
              Awning Windows („Markisenfenster“)
              Rechteckige Scharnierfenster im Querformat mit einem einzigen Flügel, der nach oben (nach außen; maximal ca. 45 Grad) geklappt wird. Awning Windows werden meist auf- und zugekurbelt, insbesondere sie ein Fliegengitter aufnehmen. Eingesetzt werden Awning Windows hauptsächlich in höhergelegenen Wandbereichen, wo Fenster relativ schwer zu erreichen und zu bedienen sind.[74] Beliebt sind Awning Windows auch in regenreichen Regionen, wo sie bei Regen offen gehalten werden können, ohne dass Feuchtigkeit ins Haus gelangt.[75]
              Hopper Windows (Kippfenster)
              Rechteckige Scharnierfenster im Querformat mit einem einzigen Flügel, der nach unten (nach innen; maximal ca. 45 Grad) geklappt wird. Eingesetzt werden Hopper Windows hauptsächlich als Kellerfenster.[75] Weil das Fenster nach innen geöffnet wird, kann dahinter ein Fliegengitter installiert sein.
              Unbewegliche Fenster
              Picture Windows und Panoramafenster
              Sehr große Fenster, die oft die volle Raumhöhe einnehmen und an passender Stelle einen ungehinderten Blick auf eine besonders sehenswerte Umgebung bieten sollen. Von einem Picture Window spricht man bei einem Einzelfenster, das wie ein überdimensionierter Bilderrahmen in die Wand eingelassen ist. Picture Windows und Panoramafenster haben nur einen minimalen Rahmen, können in der Regel nicht geöffnet werden und bieten damit auch keine Belüftung.[76][77] In Wohnhäusern zählten sehr große Fenster zum Formenbestand insbesondere des Mid-century-modern-Stils.
              Arch Windows
              Bogenfenster werden in Wohnhäusern im Colonial-Stil bis heute vielfach verbaut. Oft handelt es sich dabei um Akzentfenster, die Licht einlassen und gut aussehen, aber nicht geöffnet werden sollen. Andere Bogenfenster kombinieren Schiebe- oder Scharnierfenster mit einem darüber liegenden Bogen. Bogenfenster sind nicht Baumarkt-handelsüblich, sondern können nur von Spezialherstellern bezogen werden.[78]
              Sonstige Shaped Windows
              Baumarkt-handelsüblich sind bei den nicht-rechteckigen Fenstern heute vor allem runde, ovale und achteckige Formen. Meist handelt es sich hier um reine Akzentfenster, die Licht einlassen, aber nicht geöffnet werden können.
              Transom Windows
              Fenster, die direkt über einer Tür oder einem anderen Fenster installiert sind. Bei historisierenden Baustilen werden solche Fenster bis in die Gegenwart verwendet. Sie können in der Regel nicht geöffnet werden.[79][80][81]

              Picture Window

              Panoramafenster

              Abgewinkeltes Panoramafenster in Frank Lloyd Wrights Fallingwater

              Modernes Bogenfenster (Akzentfenster)

              Modernes Bogenfenster (Akzentfenster)

              Modernes Rundfenster

              Transom Window über einer Haustür

              Transom Window über einem Double Hung Window

              Transom Window über einem dreiflügeligen Fenster

              Sonderformen

              Mehrteilige Fenster
              Bay Windows (Erkerfenster)
              Dreiteilige Fenster, deren Flächen je nach Tiefe des Erkers um jeweils 15, 30 oder 45 Grad zueinander versetzt sind. Der mittlere Teil ist meist breiter als die beiden äußeren.[82] Bay Windows können die Raumfläche vergrößern (dann spricht man von Oriel Windows), in vielen Fällen beginnt die Erweiterung des Raumes aber erst auf Höhe der Fensterbank. Bay Windows waren vor allem in der viktorianischen Architektur beliebt, bis heute werden sie in Häusern im Colonial-Stil verbaut. Sie sind daher auch heute noch handelsüblich. Bei den Seitenteilen handelt es sich heute oft um Hung Windows, die geöffnet werden können. Varianten sind Bow Windows (Bogenfenster): mehrteilige Fenster, oft mit gewölbten Fensterscheiben, die an einer gewölbten Wand Licht einlassen, und Garden Windows („Gartenfenster“), die aus der Hauswand herausragen, um Zimmerpflanzen Raum und Sonnenlicht zu bieten.[72]
              Venetian Windows (Venezianische Fenster)
              Spiegelsymmetrische dreiteilige Fenster, deren Mittelteil von einem Bogen gekrönt wird, während die flankierenden Teile niedriger abschließen. Venezianische Fenster waren stilbildende Elemente in vielen Richtungen der viktorianischen Architektur und werden noch heute in Wohnhäusern im Colonial-Stil verbaut. Sie sind nicht Baumarkt-handelsüblich, sondern nur über den Spezialhandel zu beziehen. Bei heutigen Produkten besteht der Mittelteil gelegentlich aus einem Double Hung Window mit aufgesetztem Bogen.[72]

              Bay Windows in einem Altbau

              Bay Window in einem Neubau

              Bay Window; die „Bucht“ beginnt hier erst auf der Höhe der Fensterbank

              Bay Window mit inneren Fensterläden

              Bow Windows in San Francisco

              Bow Window in Upstate New York

              Venezianisches Fenster in einem Altbau

              Venezianisches Fenster in einem Neubau

              Spezialformen
              Skylights (Dachfenster)
              Die Breite von Fenstern für Dachschrägen wird in den Vereinigten Staaten vom Abstand der Dachsparren bestimmt, der je nach Region 12, 16 oder 24 Zoll beträgt.[83] Um die Sparren nicht unnötig zu unterbrechen, werden mehrheitlich Hochkantfenster verbaut. Deren Flügel sind entweder starr oder können wie bei einem Awning Window oder Casement Window geöffnet werden.[84][85] Je nach Dachschräge werden unterschiedliche Montageformen und Produkttypen gewählt (Curb Mounted vs. Deck Mounted).[86] In Räume, die vom Dach durch einen niedrigen Dachbodenraum getrennt sind, können Lichtröhren (Tubular Skylights) eingebaut werden; das Tageslicht wird hier durch eine Röhre eingespeist.[87]
              Egress Windows
              Kellerfenster (Schiebe- oder Scharnierfenster), die als Fluchtweg für den Notfall eingerichtet sind. Anders als ein gewöhnliches Kellerfenster (meist ein Hopper Window) lässt ein Egress Window sie sich so weit öffnen, dass eine Person hindurchsteigen kann. Der vor dem Fenster gelegene kurze Schacht (Egress Well) kann mit einigen Stufen ausgestattet sein.[88]
              Storm Windows
              „Sturmfenster“ sind Fenster, die zur thermischen oder akustischen Verbesserung außen oder innen auf ein (unzureichendes) vorhandenes Fenster gesetzt werden. Die Montage erfolgt permanent oder jahreszeitlich. Obwohl der Name dies suggeriert, werden Storm Windows auch in Hurricanregionen nicht zur Prävention von Sturmschäden eingesetzt.[89][90]
              Witch Windows
              Hexenfenster (auch Vermont Windows) sind Fenster, die an der Giebelseite eines Hauses parallel zur Dachschräge eingebaut sind, also schräg. Zweck des schrägen Einbaus ist die maximale Flächenausnutzung auf der schmalen Giebelwand, die zwei parallele Dachlinien voneinander scheidet. Witch Windows existieren fast ausschließlich im Bundesstaat Vermont und auch dort fast nur in Altbauten.
              Glass Block Windows
              Fenster aus Glasbausteinen werden in den Vereinigten Staaten seit dem frühen 20. Jahrhundert verwendet. Noch heute gibt es sie vor allem in Badezimmern, wo sie Licht, aber keine Blicke einlassen sollen. Sowohl aufgrund ihres Aussehens als auch weil sie keine Belüftung bieten, gelten sie heute oft als obsolet.[91]

              Literatur

              Pech, Anton: Fenster. In: Baukonstruktionen. 1. Auflage. Band 11. Springer, 2006, ISBN 978-3-211-21500-5. 
              Selbmann, Rolf: Eine Kulturgeschichte des Fensters von der Antike bis zur Moderne. 1. Auflage. Dietrich Reimer Verlag, 2009, ISBN 978-3-496-01409-6. 
              Uhlig, Günther: Fenster – Architektur und Technologie im Dialog. 1. Auflage. Vieweg+Teubner, 1994, ISBN 978-3-322-83910-7. 

              Verwandte Themen

              Ein Bogenfenster vor einer Wandmalerei, die Salvador Dalí zeigt, an einer Häuserwand in Lima (Peru)

              Brüstung bzw. Parapet ist das Mauerwerk unterhalb des Fensters.
              Bullauge
              Fasche, ein mit Struktur und/oder Farbe abgesetzter Streifen
              Fensterdekoration innen (Gardinen, Rollos…)
              Fensterladen außen
              Fensterinstandsetzung
              Fensterverdachung

              Fenstersanierung
              Lüftungsklappe
              Intelligentes Glas
              Fensterrose (Rosette) in der Romanik und Gotik
              Ochsenauge, ein ovales, dekoratives Fenster
              RAL-Montage
              Sonnenröhre (Lichtöffnung von oben)
              Warnvögel sollen bei großen Fensterflächen verhindern, dass Vögel dagegen fliegen.
              Wiener Sprosse

              Weblinks

              Commons: Fenster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
              Wiktionary: Fenster – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
              Wikiquote: Fenster – Zitate
              Walter Haas (I–V); Adolf Reinle und Friedrich Kobler (VI): Fenster. In: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. Forschungsstelle Realienkunde, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, abgerufen am 2. Februar 2020. 

              Einzelnachweise

              ↑ Verein Deutscher Ingenieure e.V. (Hrsg.): VDI 4700 Blatt 1 – Begriffe der Bau- und Gebäudetechnik. Beuth, Düsseldorf Oktober 2015, S. 57. 

              A history of Windows. windows.microsoft.com, Oktober 2015, abgerufen am 4. Februar 2020 (englisch). 

              ↑ Elmar Seebold: KLUGE – Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, S. 287. 

              ↑ siehe auch: Finestre impannate

              Artikel über römisches Fensterglas. glasrepliken.de, abgerufen am 1. Februar 2020. 

              ↑ a b Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz Archivierte Kopie (Memento vom 15. Juli 2016 im Internet Archive)

              ↑ Helmut A. Schaeffer: Glastechnik – Band 3, Flachglas. S. 17 f.

              ↑ 1954 Entwicklung des ersten Kunststofffensters

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              ↑ ‚Einlage Fenster.‘ In: Handwerk & Technik: Tabellenbuch Holztechnik. 1. Auflage. Jörg Zürn Gewerbeschule, 2013. (jzgs-tischler-glaser.de)

              ↑ Marion Kaminski: Venedig. Kunst & Architektur. Köln 2005, S. 358 und Jeanette Kohl: Architektur der Spätrenaissance in Venedig und im Veneto. In: Rolf Toman (Hrsg.): Die Kunst der italienischen Renaissance. Potsdam 2007, S. 162.

              ↑ siehe Internetseite der Holzmanufaktur Rottweil (Memento vom 24. Februar 2015 im Internet Archive), abgerufen im Feb. 2015.

              ↑ Theodor Krauth: Die gesamte Bauschreinerei. Leipzig 1899, S. 155. (Auflage von 1891 online bei Archive.org, dort S. 132f.)

              ↑ Gemäß EnEV 2014, Anlage 3 (zu den §§8 und 9) sind die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 2 einzuhalten. D. h. einen U-Wert von höchstens 1,3 W/(m²·K). Eine Einfachverglasung hat aber einen Wärmedurchlasskoeffizient von über 5 W/(m²·K).
              Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung – EnEV)

              ↑ Th. Kraut, F. S. Meyer: Das Schreinerbuch. 1891, S. 134.

              ↑ Mila Schrader: Fenster, Glas und Beschläge als historisches Baumaterial – Ein Materialfaden und Ratgeber. EDITION:anderweit, Suderburg 2001, ISBN 3-931824-04-7, S. 68.

              ↑ Tobias Huckfeldt, Hans-Joachim Wenk: Holzfenster – Konstruktion, Schäden, Sanierung, Wartung. Köln 2009, S. 295.

              ↑ Richard Bermpohl, Hans Winkelmann: Das Tischlerbuch. Gütersloh 1952, S. 411.

              ↑ F. Fink: Der Bautischler oder Bauschreiner und der Feinzimmermann. Praktisches Hand- und Hülfsbuch für Bautischler, Zimmerleute, Architekten, Fabrikanten und Bauhandwerker, sowie für Bau- und Gewerbeschulen. Leipzig 1877.

              ↑ Hermann Klos: Verbundfenster. Noch kein Fall für die Rote Liste. In: Restaurator im Handwerk. 2/2009, S. 29–34. (restaurator-im-handwerk.eu (Memento vom 3. März 2014 im Internet Archive))

              ↑ a b Klaus Hermann Ries: VOB ATV DIN 18355 – Tischlerarbeiten (Memento vom 20. April 2010 im Internet Archive) – „Montageschaum ist nicht mehr VOB – konform“, In: khries.de, 22.1.2005 mit Aktualisierungen bis 27.1.2008; von web.archive.org gespeichert im April 2010. Die letzte gespeicherte Version (Memento vom 25. Januar 2016 im Internet Archive) der Seite www.khries.de stammt vom Januar 2016.

              ↑ Fensterabdichtung für Profis, S. 4ff, In: Illbruck.de; abgerufen im August 2019.

              ↑ a b Wie Denkmalschutz im Fensterbau funktioniert – Sanieren mit Konzept, BM online, November 2014.

              ↑ a b Klaus Hermann Ries: Einbau von Fenstern (Memento vom 21. September 2015 im Internet Archive), In: khries.de; von web.archive.org gespeichert im September 2015. Die letzte gespeicherte Version (Memento vom 25. Januar 2016 im Internet Archive) der Seite www.khries.de stammt vom Januar 2016.

              ↑ Die Schienen müssen dann gegebenenfalls selber zum Untergrund durch elastische Dichtmasse oder durch Verputz abgedichtet werden.

              ↑ Vademecum Fenstersysteme – Anleitung für die Umstellung auf EnEV-konforme Konstruktionen -, Kapitel 1 – Fenstersysteme, iBAT – Instituts-Gesellschaft für Betriebs- und Arbeitstechnik des Tischlerhandwerks mbH, Mai 2012.

              ↑ Holzfenster, Bezeichnung der Rahmenprofile, In: Bauwion.de

              ↑ Martin Klingelhöfer: Vademecum Fenstersysteme – Anleitung für die Umstellung auf EnEV-konforme Konstruktionen -, Kapitel 7 – Beschläge, iBAT – Instituts-Gesellschaft für Betriebs- und Arbeitstechnik des Tischlerhandwerks mbH, Mai 2012.

              ↑ Siehe u. a. die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern“ und die „Hinweise zu den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern“, Stand April 2010, In: Window.de; abgerufen im August 2019.

              ↑ Tobias Huckfeldt, Hans-Joachim Wenk: Holzfenster – Konstruktion, Schäden, Sanierung, Wartung. Köln 2009, ISBN 978-3-481-02504-5, S. 54.

              ↑ Richard Bermpohl, Hans Winkelmann: Das Tischlerbuch. Gütersloh 1952, S. 403.

              ↑ Hermann Klos, Günther Seitz: Das historische Fenster. In: Klaus Könner, Joachim Wagenblast (Hrsg.): Steh fest mein Haus im Weltgebraus. Denkmalpflege – Konzeption und Umsetzung. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und Stadt Aalen, Aalen 2001, S. 215.

              ↑ Peter Struhlik: Totalschaden an 700 Fenstern, erschienen im Magazin „glaswelt 11.2009“, In: Peter-Struhlik.de

              ↑ Ulf Hestermann, Ludwig Rongen: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre. Teil 2, Springer Vieweg, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-8348-1617-7, S. 437. (books.google.gr)

              ↑ Initiative ProHolzfenster e.V.: Empfehlungen für die werkseitige Fertigbehandlung von Fenstern und Haustüren aus Holz, In: ProHolzfenster.de, Stand März 2003. Sowie die ältere Ausgabe von November 2002: Empfehlungen für die werkseitige Fertigbehandlung von Fenstern und Haustüren aus Holz, In: Sikkens-Wood-Coatings.com; oder alternativ: Empfehlungen für die werkseitige Fertigbehandlung von Fenstern und Haustüren aus Holz (Memento vom 4. Januar 2006 im Internet Archive), In: Web.Archive.org, Stand November 2002.

              ↑ Ulf Hestermann, Ludwig Rongen: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre. Teil 2, Springer Vieweg, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-8348-1617-7, S. 438. (books.google.gr)

              ↑ Anstrichgruppen-Tabelle beachten – Tipps zur Holzfensterbeschichtung, In: BM-online.de, 4. Februar 2003
              BM online 02|2003

              ↑ Anstrich-Check für Fenster und Haustüren aus Holz, 2003, Initiative ProHolzfenster e. V., Mintraching. Bzw. Anstrich-Check für industriell hochwertig endbeschichtete Fenster, Mai 2011, Bundesverband ProHolzfenster e.V.

              ↑ a b VFF Merkblatt HO.01/A1, Ausgabe September 2001 mit Korrigendum von April 2004, Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.

              ↑ VdL-RL 14 – Anforderungen an Beschichtungssysteme für die werkseitige Beschichtung von Holzfenstern, Holz-Metallfenstern und Holz-Haustüren, kurz „VdL-Richtlinie Anforderungen Holzbeschichtungssysteme“, Ausgabe Oktober 2011, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.

              ↑ Die Angaben zu den modernen, sogenannten „historisierenden“ bzw. „Denkmalschutz-“ oder „Stilfenstern“ stammen überwiegend aus den technischen Zeichnungen der Firmen PaX Classic GmbH und der Tischlerei Zimmer aus Pirna vom Juli 2019.

              ↑ Je nach Breite des Maueranschlags und der Putzstärke ist vom Blendrahmen nach dem Einputzen von außen gelegentlich gar nichts mehr zu sehen. Üblich ist aber auch eine Ansichtsbreit von bis zu 30 mm. Die Ansichtsbreite des unteren Rahmenholzes war häufig noch größer; zum Schutz vor Spritzwasser wurde es oft mit Zinkblech verkleidet.

              ↑ Dieses Maß kann je nach Hersteller um bis zu 15 mm reduziert werden. Oft ergibt sich die Breite aus den Topfbändern der Dreh-Kippbeschläge. Schmalere Blendrahmen sind dann möglich, wenn traditionelle Fitschenbänder oder moderne verdeckt liegende Bänder verwendet werden.

              ↑ Eintrag Sohlbankfalz im „Bauhistorischen Lexikon“: „Spezieller Falz an der Unterseite der äußeren Sohlbank, als Wassernase zum Abtropfen von Regenwasser ausgebildet.“ (Begriff 4203 vom 21.02.2008 – 13:49:00); anderweit Verlag GmbH, Verlag für exklusive Bauthemen

              ↑ fensterversand.com, Sicherheitsglas im Überblick

              ↑ baunetzwissen.de, Informationen über Verbundsicherheitsglas

              ↑ Pech, Anton: Fenster. In: Baukonstruktionen. 1. Auflage. Band 11. Springer, 2006, ISBN 978-3-211-21500-5, S. 1. 

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              ↑ Das Passivhausfenster und seine Komponenten

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              ↑ Lüftungskonzept für Passivhäuser

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              Normdaten (Sachbegriff): GND: 4016740-9 (OGND, AKS)

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